Kleiner Gilfert Zillertal

Tourentipps: über 50 Wanderungen im Zillertal – gratis

Im Zillertal kannst Du wandern, was das Zeug hält. Dieser Blogbeitrag liefert Dir alles dafür: mit über 50 Wanderungen im Zillertal. (aktualisiert am 09.11.19)

Zillertaler Wanderliste mit über 50 Wanderungen

Alle über 50 Wandertouren haben wir 2018 und 2019 mit vielen Zillertaler Wanderfans auf unserer tourtricks.de – Zillertal Facebookseite gesammelt und in einer Wanderliste zusammengefasst. Unser Dank dafür geht an Dirk, André, Heidi B., Jens, Petra, Claudia, Heidi G., Andrea, Hubert, Markus, Sabrina und Mary. Noch sind wir nicht alle Touren gewandert, wir kommen aber gut voran und freuen uns auch auf Deine Tipps, wenn Dir hier etwas fehlt.

Zillertaler Wanderliste: immer in Arbeit

Unsere Wanderliste ist immer noch in Arbeit und wird es auch immer sein… Es kommen neue Wanderungen dazu und bestehende Wanderungen verändern sich. Hier immer auf dem Laufenden zu bleiben, ist eine Menge Arbeit, die unsere Freizeit zu großen Teilen füllt.

1) Maxhütte, 1.449 m

Die Maxhütte gehört zu den urigen Hütten im Zillertal. Du erreichst sie in einer Stunde von einem Wanderwegweiser in Ginzling – kurz hinter dem Naturparkhaus. Den mittelschweren Weg hinauf zur Hütte schafft fast jeder, auch wenn weniger geübte Wanderer ihn gar nicht so einfach finden, wie viele Einheimische ihn oft beschreiben. Denn einige höhere Steine sind auf dem Weg dabei, die durchaus Kraft beim Wandern kosten. Gefährlich oder technisch anspruchsvoll ist die Wanderung aber nicht, es sei denn, Du gehst von der Maxhütte noch zum Gipfelkreuz des Gaulkopfs hinauf.

In unserem Blogbeitrag über die Wanderung zur Maxhütte kannst Du Dir ein genaues Bild von der Wanderung machen und mit uns in unserem Video auf die Hütte wandern. (Klick auf Weiterlesen)

2) Gaulkopf, 2.411 m

Der Gaulkopf – auch Gaulspitze genannt – gehört für uns zu den schönsten Gipfeln im Zillertal. Er hat in unserem Herzen einen besonderen Platz. In unserem Blogbeitrag findest Du eine genaue Beschreibung der konditionell und technisch schwierigen Wanderung (T4), die Du nur machen solltest, wenn Du sehr erfahren und konditionell fit bist.

Um zum Gaulkopf zu wandern, steigst Du gegenüber von der Maxhütte etwa 2,5 Stunden hinauf (siehe Nr 1. hier im Beitrag). Der Weg ist von der Hütte nicht ausgeschildert, sehr steil und kaum sichtbar.

Bei unserem letzten Besuch auf der Maxhütte im Frühjahr 2019 haben wir einen Hinweis auf einem Stein entdeckt. Der Pfeil auf dem Stein zeigte die Richtung des Aufstiegs und könnte Euch helfen, die Markierungen für den Einstieg zu finden. Sind diese nicht frisch angebracht, kann es schwer sein, einen Pfad zum Gipfel zu entdecken.

Aufstiegspunkt zum Gaulkopf an der Maxhütte

3) Torhelm, 2.452 m

Weniger bekannt als andere Gipfel ist der 2.452 m hohe Torhelm. Er bringt Dich dem mächtigen 2.700 m hohen Brandberger Kolm sehr nahe und trägt ein zurückhaltendes Holzkreuz mit der Aufschrift „1992 Torhelm“. Du kannst ihn von verschiedenen Seiten erklimmen:

  • von der Gerlossteinbahn (Dörfl 396, 6278 Hainzenberg)
  • vom Schwarzachtal (Gerlos 1, 6281 Gerlos) und
  • von Brandberg (Brandberg 8, 6290 Mayrhofen)
Gipfelkreuz Torhelm Zillertal
Das Gipfelkreuz des Torhelms im Zillertal: Hinter dem Torhelm ragt der beeindruckende Brandberger Kolm hervor

Den geringsten Höhenunterschied hat die Wanderung von der Bergstation der Gerlossteinbahn: Über diesen Weg sind es nur 820 Höhenmeter. Von Brandberg und vom Schwarzachtal aus geht es schon deutlich mehr zur Sache, denn hier musst Du bei beiden Varianten um die 1.300 Höhenmeter hinauf steigen. Technisch ist die Wanderung von allen Seiten mittelschwer.

So herrlich ist der Aufstieg auf den Torhelm: Blick zurück beim Aufstieg von der Kühlen Rast am Eingang des Schwarzachtals

Torhelm: Unsere Wanderempfehlung für Euch

Ihr startet am Gasthof Kühle Rast am Eingang des Schwarzachtals und steigt in ca. 3 bis 3,5 h zum Torhelm auf. Den Abstieg wählt Ihr dann über die Lixlkarschneide und das Heimjöchl zur Bergstation der Gerlossteinbahn, mit der Ihr ins Tal hinab fahrt. Um diese Runde zu gehen, stellt Ihr Euer Auto am besten am Parkplatz der Gerlossteinbahn (Dörfl 396, 6278 Hainzenberg) ab und nehmt den Bus 4094 bis Gasthof Kühle Rast. Die Bushaltestelle befindet sich direkt vor dem Parkplatz der Gerlossteinbahn.

4a) Arbiskogel, 2.048 m & Kirchspitze, 2.312 m

Die Kirchspitze hat seit 2017 ein wunderschönes neues Kreuz. Zusammen mit dem Arbiskogel kannst Du beide Gipfel auf einer reizvollen Rundwanderung erklimmen. Du startest Deine Wanderung beim Musikpavillion in Gerlos auf 1.250 m Höhe. (Adresse: Gerlos 211, 6281 Gerlos). Von dort folgst Du den Hinweisschildern zum Arbiskogel und zur Kirchspitze.

Arbiskogel im Zillertal Gipfelkreuz
Der Arbiskogel im Zillertal: von hier geht es weiter rauf auf die Kirchspitze

Wenn Du eine gute Kondition mitbringst und ein geübter Wanderer bist, lasse Dich nicht von den Zeitangaben auf den Wanderschildern abschrecken. Für die Kirchspitze ist eine Gehzeit von 4,5 Stunden angegeben. Wir haben in Summe nur 3,5 Stunden gebraucht und waren schon nach 2 Stunden auf dem Arbiskogel. In Summe wanderst Du etwas mehr als 1.000 Höhenmeter bei dieser Wanderung hinauf. Willst Du die Tour als Rundwanderung fortsetzen, steigst Du zur Stackerlalm ins Schönachtal hinab (siehe Nr. 4b).

Kirchspitze im Zillertal
Die Kirchspitze im Zillertal: ein wunderschönes Gipfelkreuz und ein felsiger Aufstieg auf den letzten Metern

4b) Stackerlalm, 1.850 m und Lackenalm 1.405 m

Die in 4a) beschriebene Rundwanderung über den Arbiskogel und die Kirchspitze führt Dich beim Abstieg zur urigen Stackerlalm ins Schönachtal.  Die gesamte Rundwanderung von Gerlos Musikpavillion über Arbiskogel, Kirchspitze, Stackerlalm und Lackenalm dauert etwa 5,5 bis 6 Stunden. Die Hütten erreichst Du beim Abstieg, wenn Dein Hunger am Größten ist.

Lackenalm im Zillertal
Tolle Lage im Schönachtal: Die Lackenalm ist ein einfaches und schönes Ziel für jedes Wetter.

Auf leichterem Weg zur Lackenalm und zur Stackerlalm

Die Lackenalm und die Stackerlalm sind auch als leichte bis mittelschwere Wanderung vom Wanderparkplatz Schönachtal erreichbar. Du erreichst den Wanderparkplatz indem Du die Adresse der Pension Schönachhof (Gerlos 242, 6281 Gerlos) in Dein Navigationssystem eingibst. Du folgst dann dem Wegweiser auf dem Weg Nr. 511.

Die Gehzeit beträgt laut Wegweiser 1 Stunde bis zur Lackenalm und 2 Stunden zur Stackerlalm. Du wanderst bei dieser leichten Wanderung über breite Wirtschaftswege zu den Hütten hinauf. Bis zur Lackenalm ist der Anstieg gering (150 m), sodass er sogar von Familien mit dem Kinderwagen gegangen werden kann. Zur Stackerlalm musst Du einige Kehren mit stärkeren Anstiegen meistern. Das Schönachtal erkunden inzwischen viele E-Bike-Fahrer bis hinauf zur Stackerlalm.

Stackerlalm
Die Stackerlalm gehört zu den urigen Almen im Zillertal. Sie bietet a zünftige Brettljause, Würstl und Schnaps.

5a) Neumarkter Runde via Olperer Hütte mit Hängebrücke, 2.389 m

Viele tourtricks-Leser, die schon lange ins Zillertal fahren, schwärmen von der Neumarkter Runde: Die Rundwanderung ist eine 4,5 Stunden dauernde mittelschwere bis schwere Tagestour mit einem Aufstieg von knapp über 800 Höhenmetern. Sie führt Dich direkt an der Olperer Hütte vorbei und bietet Dir einen Traumblick auf den Schlegeisstausee.

Die Olpererhütte: An sonnigen Tagen ein begehrtes Ausfliegsziel mit einem schönen Blick auf den Schlegeisspeicher

Für diese Wanderung solltest Du Trittsicherheit und Schwindelfreiheit mitbringen und Übung beim Wandern in den Bergen haben. Die Wanderung startet am Schlegeisspeicher hinter Ginzling. (Adresse: Dornauberg 118, 6295 Österreich). Du folgst dem Wegweiser Neumarkter Runde.

Neumarkter Runde im Zillertal: Traumblick auf den Schlegeisspeicher

The place to be: Die legendäre Hängebrücke im Zillertal

Auf der Wanderung kannst Du auch die legendäre Hängebrücke an der Olperer Hütte besuchen, die durch viele waghalsig anmutende Fotos von Facebook- und Instagram-Nutzern bekannt geworden ist. Die Hängebrücke ist nur 5 Minuten von der Olperer Hütte entfernt und ist in Wahrheit gar nicht so hoch, wie sie auf vielen Fotos gezeigt wird. Seit der Hype um die Hängebrücke vor wenigen Jahren begonnen hat, musst Du etwas Zeit fürs Foto mitbringen. Hier ist Anstellen angesagt.

Die legendäre Hängebrücke an der Olpererhütte: Richtig fotografiert, wirkt sie so, als würde sie sich in waghalsiger Höhe befinden

5b) Rundwanderung zwischen Olperer Hütte und Friesenberghaus

Die Hängebrücke an der Olpererhütte kannst Du auch über eine andere, etwas längere Rundwanderung besuchen: auf einer 5,5 bis 6 Stunden andauernden Tageswanderung zwischen Olpererhütte und Friesenberghaus oberhalb des Schlegeisspeichers.

Schlegeisspeicher Zillertal
Der Schlegeisspeicher am Startpunkt der Wanderung zur Olperer Hütte

Die technisch schwere Wanderung startet wie Nr. 5a) am Schlegeisspeicher (1.795 m) hinter Ginzling. Die Startadresse fürs Navigationssystem lautet: Dornauberg 107, 6295 Österreich. Du wanderst von dort den mittelschweren Weg Nr. 502 zur Olpererhütte hinauf und überwindest bis zur Hängebrücke an der Hütte etwa 600 Höhenmeter. Danach gehst Du auf dem schmalen, schweren Berliner Höhenweg bis zum Friesenberghau und steigst von dort wieder zum Schlegeisspeicher ab. Alle Details und weitere Bilder über die Wanderung findest Du in unserem Blogbeitrag. (Klicke auf Weiterlesen)

Blobeitrag über die Tagesrundwanderung zwischen der Olpererhütte und dem Friesenberghaus

6) Gerlossteinwand, 2.166 m

Einer der markantesten Berge im Zillertal ist die Gerlossteinwand. Die auffällige Form des Berges reizt viele Wanderer, dort hinauf zu gehen.

Blick von der Bergstation der Gerlossteinbahn auf die Gerlossteinwand

Von der Bergstation der Gerlossteinbahn (1.640 m, Dörfl 396, 6278 Hainzenberg) geht die mittelschwere Wanderung recht schnell: In 1,5 bis 2 Stunden hast Du die rund 500 Höhenmeter schon geschafft, wenn Du halbwegs fit bist und nicht bummelst.

Wir empfehlen Dir, den steilen Aufstieg hinauf zu gehen (nicht Richtung Gerlossteinalm) und über den weniger steilen Abtieg über das Heimjöchl hinunter zu wandern. Die Wanderung ist von der Bergstation ausgeschildert. Wichtig für Deine Planung: Die Bergbahn fährt nur halbstündlich, bei Bedarf auch alle Viertelstunde.

Gipfelkeuz der Gerlossteinwand
Das Gipfelkreuz der Gerlossteinwand: Beim Abstieg wandern wir bis zum Heimjöchl. Dort in der Nähe gibt es die Murmeltiere.

Eine detailliertere Wegbeschreibung der Wanderung zum Gerlossteinwand findest Du in unserem Blogbeitrag mit fünf tollen Tipps für Murmeltierwanderungen im Zillertal:

Wenn Du Dich entscheidest, über das Heimjöchl von der Gerlossteinwand abzusteigen, gehst Du eine Rundtour. Bist Du dann noch nicht ausgepowert, kannst Du noch auf die Steinkarspitze gehen (siehe folgende Wanderung Nr. 7).

7) Steinkarspitze, 2.290 m

Die Steinkarspitze trägt seit 2017 ein wunderschönes Gipfelkreuz. Der Aufstieg will aber wohlüberlegt sein, denn bei unserer Tour 2018 war der Weg nicht ausgeschildert und nicht markiert: Wegen des hohen Schwierigkeitsgrades empfehlen wir Dir diese Wanderung nur, wenn Du ein erfahrener Bergwanderer bist – Trittsicherheit und Schwindelfreiheit vorausgesetzt.

Gipfelkreuz Steinkarspitze Zillertal
Ein wunderschönes Gipfelkreuz steht seit 2017 auf der Steinkarspitze: Der Wanderweg ist nicht ausgeschildert und markiert.

Von der Gerlossteinwand (siehe Wanderung Nr. 6) gehst Du die Rundwanderung weiter in Richtung Heimjoch, um die Steinkarspitze zu erklimmen. Kurz vor dem Heimjoch, wenn das Gipfelkreuz der Steinkarspitze gut zu sehen ist und eine scharfe Linkskurve zum Heimjoch führt, wanderst Du nach rechts weglos den Berg hinauf. Du solltest weiter oben einen unmarkierten, aber deutlich sichtbaren Steig finden. Dieser hat uns den Weg bis zum Kreuz erleichtert.

Blick auf die Steinkarspitze kurz vor dem Heimjöchl: Direkt unterhalb des Berges steigst Du von der rechten Seite zum Gipfelkreuz hinauf

Der Aufstieg von der Gerlossteinwand zur Steinkarspitze dauerte etwa 45 Minuten bis 1 Stunde. Hinter der Gerlossteinwand steigst Du zunächst etwas ab, ehe Du auf die Steinkarspitze hinauf wanderst.

8) Furtschaglhaus, 2.295 m

Das Furtschaglhaus ist ein imposantes Berghaus am Berliner Höhenweg. Du erreichst es auf einer leichten Wanderung vom Schlegeisspeicher. Von der Hütte ist der Stausee zwar nicht zu sehen, dafür wanderst Du lange am See entlang – bis zum Südende des Speichers. Vom Parkplatz am Stausee (1.795 m, Dornauberg 118, 6295 Dornauberg) dauert die leichte Wanderung nur 2,5 Stunden. Du überwindest dabei etwa 500 Höhenmeter.

Furtschaglhaus im Zillertal
Das Furtschaglhaus im Zillertal: eine recht einfache Wanderung ab dem Schlegeisspeicher

9a) Bichlalm, 1.695 m, und Schleierwasserfall, 1.882 m

Hintertux haben wir bisher immer gemieden: Wir waren uns sicher, dass es in diesem Gebiet des Gletscher- und Skizirkusses keine sehenswerte Landschaft geben würde. Im vergangenen Jahr, 2018, haben wir gelernt, dass wir uns geirrt haben. In Hintertux kannst Du landschaftlich wunderbare Wandertouren gehen, wenn Du die richtigen Wege wählst.

Besonders beliebt ist die Wanderung von Hintertux zur Bichlalm und zum Schleierwasserfall, die Du durch das Weitental bis zum Tuxer-Joch-Haus fortsetzen kannst.

Die Bichlalm in Hintertux: Von hier haben Gäste einen herrlichen Ausblick auf das Gebiet des Hintertuxer Gletschers

Von der Talstation der Gletscherbahn Hintertux (1.493 m, Hintertux 794, 6294 Hintertux) wanderst Du etwa eine halbe Stunde zur Bichlalm hinauf. Von dort aus dauert es noch einmal 30 bis 45 Minuten bis Du den Schleierwasserfall erreichst. In Summe brauchst Du vom Parkplatz in Hintertux ungefähr 1 Stunde und 15 Minuten bis zum Schleierwasserfall.

Schleierwasserfall Hintertux Zillertal
Auf angelegten Steintreppen geht es über den Schleierwasserfall auf einem spannenden Wanderweg ins Weitental hinauf.

Wenn Dir diese kurze Wanderung mit einem Aufstieg von knapp 400 Höhenmetern reicht, drehst Du hier einfach wieder um und wanderst nach Hintertux zurück. Hast Du noch Lust weiter aufzusteigen, folgst Du unserem Vorschlag in der folgenden Wanderung Nr. 9b) und gehst noch ins Weitental und zum Tuxer-Joch-Haus weiter. Für diese große Tour benötigst Du mindestens 4 Stunden und fährst von der Sommerbergalm mit der Gondelbahn nach Hintertux zurück.

9b) Weitental & Tuxer-Joch-Haus, 2.210 m, mit Pfannköpfl, 2.388 m

Über dem Schleierwasserfall, den Du nach etwa 1 bis 1,5 Stunden von Hintertux erreichst (siehe 9a), wanderst Du eine Steintreppe hinauf und kommst nach nur wenigen Minuten ins wunderschöne Weitental.

Weitental Hintertux
Das Weitental in Hintertux: ein herrliches breites Tal, wo die Murmeltiere nur so pfeifen

Hier ist der Name Programm: Knapp eine Stunde zieht sich der leichte Wanderweg hinter dem Wasserfall durch das weite Tal mit vielen Murmeltieren, bevor Du nach einem kurzen Aufstieg das Tuxer-Joch-Haus erreichst. In Summe brauchst Du vom Schleierwasserfall etwa 1 bis 1, 5 Stunden zum Tuxer-Joch-Haus und legst dabei rund 500 Höhenmeter zurück. Von Hintertux sind es etwa 2,5 Stunden und knapp 900 Höhenmeter bis zum Tuxer-Joch-Haus.

Das Tuxer-Joch-Haus mit dem Pfannköpfl: ein Paradies für Murmeltiere

Vor oder nach der Einkehr kannst Du noch rund 20 Minuten den mittelschweren Wanderweg zum Pfannköpfl hinauf gehen (auch Reisköpfl genannt). Auch wenn dort kein Gipfelkreuz steht, lohnt sich der Aufstieg für den herrlichen Blick auf den Gletscher.

Pfannköpfl Reisköpfl Zillertal
Kurz oberhalb des Tuxer-Joch-Hauses ist das Pfannköpfl: Der Gipfel bietet uns einen herrlichen Gletscherblick. Atemberaubend.

Danach steigst Du wieder zum Tuxer-Joch-Haus und dann weiter zur Sommerbergalm ab (ca. 45 Minuten bis 1 Stunde). Für die gesamte, leichte Rundwanderung in 9a & 9b von Hintertux über Bichlalm, Schleierwasserfall, Weitental und Tuxer-Joch-Haus bis zur Sommerbergalm brauchst Du in zügigen Schritten etwa 4 Stunden. Da es hier so viel Schönes zu sehen gibt, solltest Du aber deutlich mehr Zeit einplanen. Wir sagen danke für diesen Tipp an unsere treuen Leser Heidi und André.

9c) Tuxer Joch

Am Tuxer-Joch-Haus muss noch lange nicht Schluss sein. Wenn Du auch hier noch weiter gehen möchtest, wanderst Du bis zum Speicherteich weiter, an dessen Ende das Gipfelkreuz des Tuxer Jochs steht. Es wurde 2016 erneuert und markiert die Verbindung zwischen dem Schmirntal und dem Zillertal.

Vom Tuxer-Joch-Haus ist das Tuxer Joch sehr schnell zu erreichen: etwa 15 bis 30 Minuten dauert die Wanderung, die kaum noch einen Aufstieg erfordert. Wenn Du über unseren Wandervorschlag in 9a) und 9b) hier herauf gekommen bist, solltest Du in Summe mit 5 Stunden Gehzeit für die gesamte Tour mit 9c) rechnen, d.h. für Hintertux – Bichlalm – Schleierwasserfall – Tuxer-Joch-Haus – Pfannköpf – Tuxer-Joch-Haus – Tuxer-Joch – Tuxer-Joch-Haus – Somerbergalm.

Leichte Wanderung: Von der Sommerbergalm auf das Tuxer Joch

Möchtest Du auf kurzem Wege zum Tuxer Joch hinauf, startest Du Deine Wanderung an der Sommerbergalm, der ersten Bergstation der Hintertuxer Gletscherbahn. Hier planst Du etwa 1,5 Stunden für den Aufstieg über den Wirtschaftsweg / Fahrstraße ein. Obwohl wir künstlich angelegte Speicherteiche bisher immer gemieden haben, war dieser übrigens erstaunlich schön. Ein Abstecher lohnt sich.

Speicherteich am Tuxer Joch: Künstlich angelegt und trotzdem herrlich

10) Greizer Hütte, 2.227 m

Durch das rauhe und felsige Floitental führt Dich die Wanderung zur Greizer Hütte – eine Tour mit Murmeltiergarantie. Doch nicht nur wegen der quirligen Tierchen lohnt es sich aufzusteigen: Der Kaiserschmarrn auf der Hütte ist uns bis heute in Erinnerung geblieben. Ob er heute noch genauso gut schmeckt?

Greizer Hütte im Zillertal
Der Kaiserschmarrn auf der Greizer Hütte im Zillertal hat bei uns ganz groß gepunktet. Noch dazu ist es auf der Hütte einfach wunderschön 🙂

Los geht es an der urigen Tristenbachalm oberhalb des Naturparkhauses in Ginzling (1.177 m, 290 Floite, 6295 Ginzling), wo es eine kleine Fläche zum Parken gibt. Der Aufstieg der etwas über 1.000 Höhenmeter dauert rund 3 bis 3,5 Stunden; zusammen mit dem Abstieg ist es eine längere Tagestour mit einer Gehzeit von 6,5 bis 7 Stunden. Erfahre mehr über die Wanderung – in unserem Blogbeitrag über 5 Murmeltierwanderungen im Zillertal.

11) Rifflerkogel, 2.494 m

Die Eroberung des Rifflerkogels steht für uns noch aus. Sie ist technisch nicht anspruchsvoll, verlangt von Wanderern aufgrund ihrer Länge aber viel Durchhaltevermögen. Mit knapp 18 Kilometern Strecke sind Wanderer lang auf den Beinen, um den Rifflerkogel zu erreichen.

Die Tourenbeschreibung zum Rifflerkogel bei bergfex verrät den Startpunkt der Tour: Der Gasthof Talblick am Diestelberg oberhalb von Stumm/Aschau (Koglstraße 5, A-6274 Aschau).

12) Kasseler Hütte, 2.177 m

Die Kasseler Hütte am Berliner Höhenweg ist eine Wanderung für Kaiserschmarrn-Fans: Zweifach-, Dreifach- und Vierfach-Kaiserschmarrn gibt es auf der Kaiserschmarrn-Karte der Hütte.

Den XXL-Kaiserschmarrn musst Du Dir allerdings hart verdienen: Die gesamte Strecke der leichten bis mittelschweren Tageswanderung vom Gasthof Wasserfall am Stillupspeicher (Stilluptal 945, 6290 Mayrhofen) ist mit rund 29 Kilometern so lang, dass Dir am Abend die Füße brennen. Für den Hin- und Rückweg liegt die reine Gehzeit bei etwa 7,5  bis 8 Stunden, wenn Du am Stillupspeicher startest. Du legst dabei etwas mehr als 1.000 Höhenmeter zurück.

Kasseler Hütte Zillertal
Eine große Kaiserkarte gibt es auf der Kasseler Hütte – mit Zweifach-, Dreifach- und Vierfach-Kaiserschmarrn

Um die gesamte Wanderung etwas kürzer zu gestalten, empfehlen wir Dir für den Hin- oder Rückweg den Bus zwischen Stillupspeicher und Grüne-Wand-Hütte. Dann brauchst Du in Summe nur 3,5 bis 4 Stunden für Auf- und Abstieg.

Alternativ eignet sich die Tour hervorragend als Bike & Hike: Bis zur Grüne-Wand-Hütte gibt es eine Teerstraße, danach einen Wirtschaftsweg bis zur Materialseilbahn. In unserem Beitrag über die Kaiser-Tour zur Kasseler Hütte findetst Du detaillierte Informationen zur Wanderung.

13) Klausenalm, 1.350 m

Die Klausenalm im Zemmgrund hat viele Fans: Auf dem Weg vom Breitlahner (Startadresse: Dornauberg 70, 6295 Ginzling) zur Grawandhütte und zur Berliner Hütte kommst Du an dieser urigen Alm vorbei. Nach nur 20 Minuten Gehzeit auf einem Wirtschaftsweg erreichst Du die Alm.

Die urige Klausenalm: besonders beliebt bei Familien

Die leichte Wanderung ist ideal für Familien mit kleinen Kindern oder für alle, die nicht mehr so flott zu Fuß unterwegs sind. Spielsachen und Tiere bereiten kleinen Wanderern einen schönen Tag.

14) Grawandhütte, 1.636 m & Berliner Hütte, 2.042 m

Die Grawandhütte ist eine urige Hütte im Zemmgrund, die Du erreichst, wenn Du von der Klausenalm (siehe Wanderung Nr. 13) etwas mehr als 1 Stunde auf einem Wirtschaftsweg weiter wanderst. Vom ursprünglichen Startpunkt, dem Breitlahner (Dornauberg 70, 6295 Ginzling), brauchst Du 1,5 bis 2 Stunden.

Grawandhütte Zillertal Terrasse
Die gemütliche Terrasse der Grawandhütte: Von hier aus könnt Ihr den Wasserfall und in ruhigen Stunden sogar Gämse beobachten.

Von 2015 bis 2018 waren Hüttenwirt Martin, Wirtin Elisabeth und Hüttenhund Livi auf der Hütte und haben die Gäste versorgt. Seit 2019 gibt es oben einen neuen Hüttenwirt: Robert Fuchs, den ehemaligen Wirt der Bamberger Hütte in den Kitzbüheler Alpen. Viele Jahre Erfahrung als Hüttenwirt bringt der 50 Jährige mit. Auf Nachfrage von tourtricks teilte Robert uns mit, dass er erst einmal schauen wird, was sich die Gäste im Zillertal auf der Grawandhütte wünschen. Die Einfachheit inmitten der Natur – ohne Fernseher und Telefon – soll die Grawandhütte als beliebten Kraftplatz in der Natur weiterhin bieten. Knödel und Kaiserschmarrn sollten weiterhin selbst gemacht werden, verspricht der neue Hüttenwirt. Er wird auf regionale Produkte aus dem Zillertal setzen. Wanderer mit Hund, die auf der Hütte übernachten möchten, sprechen den Hüttenwirt bitte vorher an.

Berliner Hütte im Zillertal
Die Berliner Hütte im Zillertal: eine der imposantesten Hütten in Tirol

Von der Grawandhütte geht es etwa 1 Stunde weiter auf die Berliner Hütte – eines der beeindruckendsten Berghäuser im ganzen Zillertal. Für uns und viele andere Zillertal-Fans ist die Tour zur Berliner Hütte deshalb ein absolutes Muss in jedem Urlaub. Wer konditionell gut drauf ist, sollte unbedingt über den Steig oberhalb der Waxeggalm zur Berliner Hütte aufsteigen. Der Weg ist zwar weiter, aber deutlich schöner. Mehr über die Wanderung zur Grawandhütte und zur Berliner Hütte findest Du in unserem Blogbeitrag über die Wanderung in den Zemmgrund:

15) Filzenkogel, 2.227 m, über Alpenrose Fellenberg, 1.398 m

In der Nebensaison, wenn die Ahornbahn von Mayrhofen nicht fährt, kehrt Ruhe an diesem 2.227 Meter hohen Gipfel ein – mit Ausnahme der Tandemflieger, die kurz unterhalb des Gipfelkreuzes des Filzenkogels landen. Wenn Du eine gute Kondition hast und den Gipfel in rund 4 Stunden Gehzeit vom Tal (Parkplatz Maurach hinter dem Brandbergtunnel) aus über die Jausenstation Alpenrose Fellenberg besteigen willst, folgst Du unser mittelschweren Wanderung Nr. 5 in folgendem Blogbeitrag:

Möchtest Du den Gipfel in der Saison mit der ganzen Familie besteigen, startest Du an der Ahornbahn (Ahornstraße 853, 6290 Mayrhofen). Du fährst dann bis zur Bergstation hoch und wanderst ca. 40-45 Minuten zu dem leichten bis mittelschweren Gipfel hinauf. Bei dieser kurzen Familienwanderung kommst Du allerdings nicht an der Alpenrose Fellenberg vorbei.

Filzenkogel Zillertal
Der kleine König der Berge im Zillertal: der Filzenkogel ist ein wunderschöner Aussichsberg

16) Gschösswandhaus

Von der Bergstation der Penkenbahn brauchst Du nur fünf Minuten bis zum Gschösswandhaus, das mit zahlreichen Spielgeräten auf Familien sehr einladend wirkt. Der Weg ist auch für Kinderwagen geeignet. Suchst Du hier Deine Ruhe, ist das nicht der richtige Platz für Dich. Das Gschösswandhaus ist viel mehr ein Ort der Begegnung, der vor allem an schönen Tagen – dank der guten Bergbahnanbindung – mit vielen Menschen gefüllt ist. Unsere Leser haben dieses Ziel persönlich empfohlen und auch wir haben 2019 mit dem Rad endlich kurz angehalten.

Gschösswandhaus im Zillertal: Auf kurzen Wegen von der Penkenbahn oder der Finkenberger Almbahn erreichbar – auch mit Kinderwagen.

Wenn Du bis zum Gschösswandhaus etwas weiter wandern möchtest, startest Du einfach an der Bergstation der Finkenberger Almbahn. Der Vorteil: Du kommst noch an der Granatkapelle und dem Speicherteich vorbei, der viele Touristen besonders an sonnigen Tagen begeistert. Von hier ist der Wanderweg ebenfalls gemütlich und zieht sich über gut ausgebaute Wirtschaftswege einige Höhenmeter hinab. Von der Bergstation der Penkenbahn kannst Du anschließend zurück ins Tal fahren oder wieder zurück zur Bergstation der Finkenberger Almbahn gehen.

Granatkapelle am Speichersee: Bei vielen Zillertal-Urlaubern sehr beliebt und direkt an der Bergstation der Finkenberger Almbahn

17) Vorderhalslspitze, 2.545 m, & Geiseljoch, 2.292 m

Letztes Jahr haben wir eine wunderschöne Rundwanderung entdeckt: Vom Parkplatz in der Kurve vor dem Gasthof Geislerhof (Vorderlanersbach 197, 6293 Tux) oberhalb von Lanersbach haben wir uns auf den Weg zur Halslspitze und zur Vorderhalslspitze gemacht. Beide Gipfel sind nur rund 15 Gehzeit-Minuten voneinander entfernt. Den Wegweisern Richtung Rastkogel folgend sind wir auf dem Weg dorthin an wunderschönen Bergseen vorbei gewandert, ehe wir am Grat in Richtung Halslspitze und Geiseljoch abzweigten.

Bergsee Zillertal
Bergsee auf dem Weg vom Wanderparkplatz an der Geiselalm zur Haslspitze (Aufstieg Richtung Rastkogel)

Während die Halslspitze „nur“ einen Holzstab mit seinem Namen drauf trägt, steht auf der etwas tiefer gelegenen Vorderhalslspitze ein wunderschönes Kreuz. Die Aussicht ist von beiden Gipfeln herrlich.

Haslspitze im Zillertal
Die Haslspitze im Zillertal: Hier gibt es kein Gipfelkreuz. Dafür ist das Kreuz auf der 15 Minuten entfernten Vorderhaslspitze um so schöner.

Wir stiegen an einem klaren Septembertag auf und hatten eine schöne Sicht auf den Gilfert, den kleinen Gilfert, das Kellerjoch, den Rostkopf, hinüber zum Rastkogel und zur Hippoldspitze. Das war ein wahrer Traum für Zillertaler Gipfelkenner. Den Abstieg wählten wir über das Geiseljoch. In Summe brauchten wir rund 4,5 Stunden für die gesamte Rundwanderung, die einen mittelschweren bis schweren Schwierigkeitsgrad hat (schwarzer Weg).

Vorderhaslspitze Zillertal
Die Vorderhaslspitze im Zillertal: ein wunderschönes Gipfelkreuz und ein herrlicher Ausblick auf die schönsten Zillertaler Gipfel
Wanderbeschreibung Vorderhalslspitze Zillertal Tux

18) Tristenbachalm, 1.177 m

Viele Wanderer, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, wandern vom Naturparkhaus in Ginzling (Adresse: Zillertal Str. 239, 6295 Ginzling) zur Tristenbachalm. Die Wanderung dauert nur 45 Minuten und führt auf einer Teerstraße unschwierigzu der urigen Alm hinauf. Auch an kalten und regnerischen Tagen ist die einfache Wanderung eine gute Option, um sich einen netten Tag zu machen.

Tristenbachalm Zillertal
Die Tristenbachalm am Eingang des Floitentals

Die Tristenbachalm ist auch ein beliebter Startpunkt für Wanderungen ins Floitental bis zur Steinbockhütte und zur Greizer Hütte (siehe Nr. 10).

19) Schönbichler Horn, 3.134 m

Das 3.134 Meter hohe Schönbichler Horn überqueren Bergwanderer auf dem Berliner Höhenweg: auf der als „schwer“ klassifizierten Tour zwischen Furtschaglhaus und Berliner Hütte. Auf diesem wohl vergleichsweise einfacheren Dreitausender im Zillertal sind wir selbst noch nicht gewesen, haben ihn aber auf unserer persönlichen Wanderliste.

Furtschaglhaus mit Schönbichler Horn
Das Furtschaglhaus mit dem Schönbichler Horn und dem großen Möseler im Hintergrund.

Für konditionell starke und erfahrene Bergwanderer ist das Schönbichler Horn auch als Tagestour machbar: in 4,5 bis 5 Stunden ab dem Parkplatz am Zamsgatterl am Schlegeisspeicher (Dornauberg 118, 6295 Dornauberg/ gleicher Tourenstart wie in Wanderung Nr. 8 Furtschaglhaus). In Summe sind 8 bis 9 Stunden reine Gehzeit einzuplanen.

Wer Gehzeit sparen möchte, fährt mit dem Rad um den Stausee und holt in Summe ca. 1 bis 1,5 Stunden Gehzeit auf der Gesamtstrecke heraus. Eine gute Beschreibung der Wanderung zum Schönbichler Horn als Tagestour findet Ihr auf Tourentipp.de.

20) Alpeiner Scharte, 2.959 m

Auf dem Weg von der Olpererhütte zur Geraerhütte gehen Wanderer über die Alpeiner Scharte, die auf knapp 3.000 Höhenmetern liegt. Auch hier sind wir noch nicht gewesen, haben aber davon gehört, dass einige Bergwanderer diesen Weg durchaus als Tagestour gehen. Dazu steigen sie von der Geraer Hütte in Richtung Wipptal ab und fahren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurück ins Zillertal. Eine Beschreibung der Wanderung zur Alpeiner Scharte findet Ihr auf www.tourenziel.de.

21) Pfitscher-Joch-Haus, 2.277 m, & Rotbachlspitze, 2.897 m

Einmal von Österreich nach Italien wandern – und das an einem Tag. Das ist der Grund, warum die Wanderung vom Schlegeisspeicher (Dornauberg 118, 6295 Dornauberg) zum Pfitscher-Joch-Haus bei vielen Urlaubern im Zillertal besonders beliebt ist. Die leichte Tour führt kurz vor dem Pfitscher-Joch-Haus am Grenzstein vorbei und bietet einen herrlichen Ausblick hinüber nach Italien. Die Wanderung dauert nur 2 Stunden – eine schöne Wanderung für Familien. 

Das Pfitscherjochhaus im Zillertal
Das Pfitscherjochhaus ist ein beliebtes Ziel: Von Italien kommen hier viele Radfahrer hinauf, vom Zillertal viele Wanderer. An sonnigen Tagen ist es hier sehr voll.

Wenn Dir die Wanderung zum Pfitscher-Joch-Haus nicht lang genug ist, kannst Du noch 2 weitere Stunden zur Rotbachlspitze hinauf wandern. Die mittelschwere bis schwere Wanderung geht kurz vor dem Gipfel ordentlich zur Sache – mit einem steilen letzten Stück über kleine Steine und Geröll. Oben angekommen werden Wanderer mit einem herrlichen Eisgipfelpanorama belohnt. Wir haben mehr Infos über die Tour zum Pfitscherjochhaus und zur Rotbachlspitze für Dich:

22) Rastkogelhütte, 2.117 m & Rosskopf, 2.576 m

Von der Zillertaler Höhenstraße ist die Rastkogelhütte ein einfaches Ziel – eine ideale Wanderung für Familien mit Kindern. Vom Melchboden an der Höhenstraße führt ein leichter Steig (Wanderweg) mit einem geringen Anstieg zur Hütte hinauf. In rund einer Stunde sind flinke Wanderer dort. Die Adresse für den Start am Melchboden lautet: Hochschwendberg 540, 6283 Hippach-Schwendberg.

Einfache Wanderung für Kinder im Zillertal: die Rastkogelhütte

Wer anstelle des einfachen Wanderwegs lieber einen Wirtschaftsweg (Fahrstraße) läuft oder mit dem Rad hinauffahren möchte, startet am Parkplatz der Atlas-Sportalm an der Zillertaler Höhenstraße. Von dort sind es noch zwei Kehren zum kleinen Wanderparkplatz für die Rastkogelhütte. Der Wirtschaftsweg führt Euch parallel zum Wanderweg ans Ziel und ist auch mit einem geländegängigen Kinderwagen machbar.

Von der Rastkogelhütte gibt es einen mittelschweren Wanderweg zum Rosskopf. Die Gehzeit von der Rastkogelhütte beträgt eine Stunde und wir können uns beim besten Willen nicht daran erinnern, schon einmal oben gewesen zu sein 🙂

23) Kreuzjoch, 2.336 m, via Rastkogelhütte, 2.117 m

Wie Du zur Rastkogelhütte kommst, haben wir Dir bereits in der Wanderung Nr. 22 erzählt. Allerdings haben wir einen leichten bis mittelschweren Lieblingsaufstieg zur Hütte, der besonders schön ist: von Hochfügen. Vom großen Parkplatz in Hochfügen (Hochfügen 34, 6264 Fügenberg) folgen wir 1 Stunde einem Wirtschaftsweg, der uns am Pfundsalm-Niederleger vorbei zum Pfundsalm Mitterleger führt (ausgeschildert). Von dort aus beginnt der einstündige Austieg zum Sidanjoch, von dem wir in zirka 15 Minuten leicht absteigend die Rastkogelhütte erreichen. Vom Sidanjoch kommend haben wir einen wunderschönen Blick auf die Rastkogelhütte, der uns tief im Gedächtnis bleibt.

Blick auf Rastkogelhütte vom Sidanjoch
Blick aus Richtung Sidanjoch auf die Rastkogelhütte: für uns der schönste Aufstieg zur Hütte

Das Kreuzjoch ist ein mittelschwerer Gipfel, den Du in nur 30 Minuten von der Rastkogelhütte erreichst. Wir haben im Eiltempo sogar nur 15 Minuten für den Aufstieg gebraucht. 🙂

Kreuzjoch an der Rastkogelhütte
Ein schneller Gipfel: von der Rastkogelhütte ist der Gipfel in nur wenigen Minuten erreicht.

24) Edelhütte, 2.238 m, & Ahornspitze, 2.973 m

„Dem König der Berge“ steht auf dem Gipfelkreuz der Ahornspitze. Dabei ist die Ahornspitze mit ihren 2.973 Metern gar kein 3.000er. Trotzdem ist dieser Gipfel im Zillertal so beliebt, dass an schönen Tagen ganze Scharen von Menschen zu ihm hinauf strömen. Die meisten Wanderer kommen von der Bergstation der Ahornbahn (Mayrhofen) zur Ahornspitze hinauf. Die Gehzeit beträgt offiziell 3,5 Stunden, allerdings waren wir bereits in 2,5 Stunden oben. Es handelt sich um einen schwarzen, d.h. schwierigen Weg. An Tagen mit schwierigen Wetterbedingungen und Schnee, kann es hier durchaus gefährlich werden. Die letzten Meter hinüber zum Gipfelkreuz haben es in sich. Auf einem extrem schmalen Steig musst Du an einem Felsvorsprung vorbei. Hier muss jeder Schritt sitzen.

Aufstieg zur Ahornspitze ab Edelhütte
Der Gipfel zur Ahornspitze ist nicht mehr weit: Trotzdem müssen wir an diesem Tag den Rückweg antreten. Die Zeit reicht nicht mehr aus, um die Gondelbahn zurück nach Mayrhofen zu kriegen.
Die Ahornspitze – „dem König der Berge“

Auf dem Weg zur Ahornspitze kommst Du an der Edelhütte vorbei. Bis zur Hütte führt ein mittelschwerer Steig. Die Gehzeit beträgt nur 1,5 Stunden.

Edelhütte im Zillertal
Die Edelhütte ist Teil einer besonderen Wanderung im Zillertal: der Tour zur Ahornspitze – dem König der Berge.

25) Wimbachkopf, 2.420 m

Von der Hirschbichlalm (Zellberg 604, 6277 Zellberg) wanderst Du erst 5 min an der Zillertaler Höhenstraße entlang, dann folgst Du dem Wegweiser, der von der Straße nach rechts abzweigt und zur Wedelhütte führt. Von der riesigen Hütte, die vor allem dem Winterbetrieb dient, wanderst über den „Stoanmandlweg“ zum Wimbachkopf hinauf. Die mittelschwere Bergwanderung zum Gipfel dauert zwei Stunden, mit dem Rückweg sind es vier. Das Gipfelkreuz kann sich sehen lassen: ein hübsches Edelweiß ziert das sonst schlichte Holzkreuz.

Wimbachkopf Zillertal
Der Wimbachkopf im Zillertal: ein hübsches Gipfelkreuz mit Edelweiß ziert den Gipfel
Wedelhütte mit Wimbachkopf
Der Stoanmandlweg führt von der Wedelhütte zum Wimbachkopf hinauf. Die Gehzeit von der Wedelhütte beträgt nur 30 Minuten.

Der Wimbachkopf lässt sich auch mit einer Wanderung zum Wetterkreuz kombinieren. Allerdings wird auf dem Gipfel des Wetterkreuzes aktuell eine neue Seilbahnstation gebaut, sodass die Freude über den Gipfelsieg etwas getrübt werden könnte. Zurück zur Hirschbichlalm kannst Du auch über die Kristallhütte wandern. Im Sommer haben Wedel- und Kristallhütte von Donnerstag bis Samstag geöffnet.

26a) Marchkopf, 2.499 m

Ein wunderschöner Gipfel ist der 2.499 Meter hohe Marchkopf. Er hat ein wunderschönes Gipfelkreuz und ist im Gipfelbereich sehr steinig und gar nicht so einfach zu gehen. Unterwegs kommst Du an einem herrlichen Bergsee vorbei, wenn Du von der Hirschbichlalm (Start:
Zellberg 604, 6277 Zellberg) an der Zillertaler Höhenstraße hinauf wanderst.

Gipfelkreuz des Marchkopfs im Zillertal
der Marchkopf im Zillertal aus der Nähe: ein wunderschönes großes Kreuz ziert den Gipfel

Der Wanderweg an der Hirschbichlalm ist nicht einfach zu finden. Vor dem Gasthof stehend gehst Du links an der Höhenstraße entlang bis wenige Minuten später rechts ein Wanderweg über die Wiesen den Berg hinauf geht. Die Wanderung zum Marchkopf ist schwarz markiert, einige würden ihn aber eher als mittelschwere Wanderung betrachten. Der Aufstieg dauert ungefähr 2,5 Stunden,  braucht etwas Kondition und führt Euch beim Abstieg an der Wedelhütte vorbei, die im Sommer von Do bis So geöffnet hat. Die gesamte Wanderung hat eine Gehzeit von 5 Stunden.

Marchkopf Bergsee
Bergsee auf dem Weg zum Marchkopf: So schön ist die Wanderung.

Auf den Marchkopf kannst Du auch von Hochfügen aufsteigen. Landschaftlich ist diese Wanderung ebenfalls wunderschön und Du sparst Dir die Maut und die Auffahrt auf die enge Zillertaler Höhenstraße. Wie Du von Hochfügen hoch auf den Marchkopf wanderst, erklären wir Dir in unserer Wanderung Nr. 26b).

26b) Marchkopf, 2.499 m, & Gipfel, 2.445 m

Zu vielen Gipfeln oberhalb der Zillertaler Höhenstraße wandern wir fast nur noch von Hochfügen aus. So sparen wir die Maut für die Zillertaler Höhenstraße und haben ein schöneres Naturerlebnis ohne Skispisten. Von Hochfügen aus sind wir oft auch auf ruhigeren Pfaden unterwegs. Dafür nehmen wir in Kauf, dass die Wanderungen etwas weiter sind. So ist es auch beim Markchkopf, zu dem wir von Hochfügen über den „Gipfel“ gegangen sind.

Gipfelkreuz "der Gipfel" Zillertal
Das Gipfelkreuz des Berges „der Gipfel“ im Zillertal: ein unaufgeregt schönes Zwischenziel beim Aufstieg zum Marchkopf auf Hochfügen

Vom Parkplatz in Hochfügen wanderst Du zum Viertelalm-Niederleger und folgst anschließend dem Wegweiser nach links. An schönen Tagen hast Du kurz nach dem Abzweig einen wunderschönen Blick auf den Viertelalm-Niederleger – mit dem Kellerjoch, dem Kuhmesser und dem Gilfert am Horizont. Bist Du nach dem Aufstieg am Grat angekommen, siehst Du zuerst das Gipfelkreuz des „Gipfel“, das nur wenige Wanderer kennen, bevor Du darauf den Marchkopf erreichst. Wir haben den „Gipfel“ nach 02:45 Stunden gestürmt, eine weitere Stunde bis zum Marchkopf gebraucht und weitere 30 Minuten bis zur Wedelhütte. Der Abstieg von der Wedelhütte dauerte ungefähr 2 Stunden. Die Wanderung ist mittelschwer bis schwer.

Marchkopf im Zillertal
Der Marchkopf im Zillertal: ein wunderschönes Gipfelkreuz für einen beeindruckenden Gipfel

27) Gamshütte, 1.921 m & Vordere Grinbergspitze, 2.785 m

An der Gamshütte startet oder endet der Berliner Höhenweg: Die 38 Schlafplätze sind ausschließlich Matratzenlager. Sie werden ergänzt von einem Waschraum im Keller der Hütte und einer charmanten Außendusche, wo sich Übernachtungsgäste an heißen Tagen erfrischen.

Die Hütte wurde in der Saison 2018 von einer neuen jungen Wirtin aus Bad Tölz übernommen, die zuvor in den Semesterferien auf mehreren Hütten Erfahrung hat sammeln können. Die meisten Wanderer kommen von Finkenberg (Teufelsbrücke) auf die Hütte hinauf. Die Gehzeit beträgt 3 Stunden. Die Wanderung ist mittelschwer. Informationen zum Zustieg findest Du auf der Website der Gamshütte. Und wenn Du dann noch immer nicht genug hast, kannst Du weiter auf die Vordere Grinbergspitze gehen.

Gamshütte im Zillertal
Die Gamshütte: ab der Saison 2018 mit neuer Wirtin.

28) Hamberg, 2.095 m

Wir sind Fans vom Hamberg (2.095 m) – dem Hausberg des Ortes Stumm, wo wir jahrelang untergebracht waren. Der Gipfel hat ein riesiges Gipfelkreuz und bietet Gipfelstürmern einen fantastischen Ausblick ins Zillertal, ins Alpbachtal und an klaren Tagen sogar bis zum Achensee.

Hamberg Zillertal
Das große Gipfelkreuz des Hamberg: was hier klein aussieht, ist beeindruckend groß – wie der Größenvergleich mit den Wanderern auf dem Foto zeigt.

Jahrelang starteten wir unsere Tour am Gasthof Bergrast, der seit einigen Jahren geschlossen hat. Seitdem die Bergrast nicht mehr geöffnet ist, gehen wir an der Jausenstation Almluft (1.200 m, Gattererberg 32, 6276 Gattererberg ) los. Die Gehzeit beträgt ungefähr 2,5 Stunden. Die Wanderung ist mittelschwer und erfordert etwas Kondition.

29) Rastkogel, 2.762m

Der Rastkogel ist ein unglaublich schöner Aussichtsberg, zu dem viele Wege führen. Die meisten Wanderer kommen von der Bergstation der Penkenbahn oder der Finkenberger Almbahn auf diesen Gipfel hinauf. Bei diesem Aufstieg hast Du einen geringeren Höhenunterschied, mussz aber an Skipisten entlang aufsteigen. Das finden wir weniger schön. Von der Bergstation der Penkenbahn dauert die Wanderung ungefähr 4 Stunden. Du gehst auf dieser Route über das Gipfelkreuz der Wanglspitze und steigst 1.000 Höhenmeter auf.

Wanglspitze Zillertal Gipfelkreuz
Die Wanglspitze im Zillertal: ein schönes Gipfelkreuz, aber leider direkt neben einer Seilbahnstation (die wir hier lieber weggelassen haben)

Wir sind von Hochfügen (Adresse: Hochfügen 27, 6264 Fügenberg) über das Sidanjoch auf den Rastkogel gewandert. Die Wanderung ist sehr weit, als schwer klassifiziert und Du steigst knapp 1.300 Höhenmeter auf. Dafür ist sie landschaftlich wunderschön, Du bist auf ruhigen Pfaden unterwegs und kommst erst auf dem Gipfel an, wenn die meisten Wanderer schon wieder hinab zur Bergstation der Penkenbahn gehen.

Gipfelkreuz des Rastkogels
Der Rastkogel im Zillertal: der beliebte Aussichtsgipfel wird ähnlich wie die Ahornspitze sehr häufig besucht.

Zum Rastkogel können wir auch den Aufstieg empfehlen, der an der Verzweigung kurz vor den Geiselhöfen startet (Vorderlanersbach 197, 6293 Tux). Von den Geiselhöfen aus folgst Du zunächst den Wegweisern zur Halsl- bzw. Vorderhalslspitze, wanderst dann aber am Grat – dem Nurpensjoch – rechts zum Rastkogel hinauf (ausgeschildert). Der Aufstieg sollte etwa 3 bis 3,5 Stunden dauern und ist als schwer eingestuft. Du steigst bei dieser Variante knapp 1.200 Höhenmeter auf.

Du kannst auch die große Runde über das Geiseljoch und die Halslspitze zum Rastkogel gehen, dann brauchst Du etwa 4,5 Stunden für den Aufstieg.

30) Brandberger Kolm, 2.700 m

Dominant und spitz ragt der Brandberger Kolm zwischen allen umliegenden Bergen hinaus. Wer den Hausberg der Brandberger sieht, findet ihn vielleicht sogar beeindruckender als die Ahornspitze – den König der Berge. Eine schöne Beschreibung der anspruchsvollen vierstündigen Wanderung zum Brandberger Kolm bietet der DAV Berlin in einem .pdf.

Brandberger Kolm
Tolle Aussicht auf den Brandberger Kolm: Die Wanderung zur Karlmalm bietet ein schönes Bergpanorama

Auf der Wanderung werden 1.610 Höhenmeter im Anstieg genommen. Es handelt sich um einen schweren/schwarzen Weg, für den Du eine gute Kondition mitbringen solltest. Du startest in Brandberg (1.082m) beim Wegweiser direkt am Gasthof Thanner (Brandberg 8, 6290 Mayrhofen) und steigst zunächst in Richtung Kolmhaus auf.

31) Tristner/ Dristner, 2.765 m

Wann immer wir mit anderen Wanderern über den Tristner/Dristner gesprochen haben, wurden wir gewarnt: sehr steil, sehr weit, oben etwas gefährlich und nicht zuletzt ein Paradies für rote Zecken. Uns ist die Lust auf den Tristner daher etwas vergangen.

Trotzdem sieht der Tristner fast so aufregend aus wie die Ahornspitze. Von dem Gedanken diese „kleine Ahornspitze“ doch noch zu besteigen, können wir uns deshalb nicht ganz verabschieden – nicht zuletzt, weil dieser Hausberg der Ginzlinger viel ruhiger zu wandern ist, als die Ahornspitze. Mehr Informationen zur Wanderung auf den Tristner/Dristner gibt es auf hikr.org.

32) Wetterkreuzspitze, 2.254 m & Gedrechter, 2.217 m

Einer meiner Lieblingsgipfel ist die wunderschöne Wetterkreuzspitze. Von hier ist nicht nur der Ausblick ins Zillertal schön, sondern auch die Sicht auf die Kellerjochkapelle in der Ferne. Wenn Du die Wanderung mit der Wetterkreuzspitze beginnst, lässt Du die meisten Wanderer erst einmal „rechts liegen“ und wanderst über die Hochalm den Gipfel hinauf.

Wetterkreuzspitze Zillertal
Die Wetterkreuzspitze im Zillertal: wunderschöner Ausbilick in Richtung Kellerjochkapelle und wunderschöner Gipfel

Du startest am Murmeltierland im Zillertal, der Kaltenbacher Skihütte (1.800m, Adresse: Neuhütten 1, 6272 Kaltenbach). Das liegt direkt an der Zillertaler Höhenstraße. Dort folgst Du rechts an der Hütte vorbei dem Wanderweg zur Hubertuskapelle, der Dich geradeaus weiter zur Hochalm und hinauf zur Wetterkreuzspitze führt. Für die mittelschwere Wanderung zur Wetterkreuszspitze brauchst Du etwa 2 Stunden und steigst rund 450m auf. Gehst Du den Rundweg über die Wedelhütte und den Gedrechter zur Skihütte zurück, bist Du etwa 5 Stunden unterwegs.

In unserem Blogbeitrag über die Rundwanderung zur Wetterkreuzspitze und zum Gedrechter findest Du eine genaue Tourenbeschreibung:

33) Karlalm, 1.750 m

Die Karlalm gehört wie die Maxhütte zu den urigen Hütten im Zillertal. Für uns ist sie ein schönes Ziel, um sich zu Beginn des Zillertal-Urlaubs etwas einzuwandern. In der Vorsaison, wenn die Gerlossteinbahn noch nicht fährt, kannst Du die herrliche Ruhe hier genießen. Da ist der Lieblingsplatz im urigen Kleinod schnell gefunden. Die kleine Bank direkt vor der Hütte: Abschalten, entschleunigen und den Ausblick genießen.

Lieblingsplatz auf der Bank vor der Karlalm
Ein Lieblingsplatz in den Zillertaler Bergen: Auf der kleinen Bank an der Karlalm findet Ihr ihn. Wir waren die einzigen Gäste und haben die traumhafte Ruhe genossen.

Wir haben die Wanderung zur Karlalm für Dich genau beschrieben – im Blogbeitrag über unsere fünf Wanderungen unter 2.500 Metern (Wanderung Nr. 5 im Beitrag). Die 2 bis 2,5 Stunden lange Wanderung startet in Brandberg am Gasthof Thanner (Adresse: Brandberg 8, 6290 Mayrhofen). Die Wanderung ist mittelschwer und ausgeschildert. Du steigst etwa 650 Höhenmeter auf.

34) Tettensjoch, 2.276 m & Höllensteinhütte, 1.740 m

Das Tettensjoch ist ähnlich wie der Roller ein wenig bekannter Gipfel im Zillertal. Auf dem 2.276 m hohen Gipfel, steht ein unscheinbares Holzkreuz. Es kommen nur wenige Wanderer hinauf. Das macht ihn für uns so sympathisch. Den Aufstieg zum Tettensjoch haben wir an der Tourismusverband Tux-Lanersbach (1.281m, Adresse: Lanersbach 401, 6293 Tux) begonnen. Der Tourismusverband befindet sich direkt gegenüber von der Eggalmbahn und bietet für Anreisende mit dem Auto einen großen Parkplatz.

Ein ruhiger Gipfel mit einem einfachen Holzkreuz: Das Tettensjoch

Am Ende des Parkplatzes hinter dem Tourismusverband gehst Du über eine Brücke und folgst den Wegweisern in Richtung Höllensteinhütte. Wenn Du fit bist, empfehlen wir Dir an schönen Tagen den Aufstieg, der kurz darauf steil links über die Wiese auf das Tettensjoch hinauf führt. Hier kommst Du wegen der Steigung ganz schön ins Schwitzen. Etwa 2,5 Stunden dauert der steile, mittelschwere Aufstieg durch den Wald bis zum Gipfelkreuz. Du querst eine flache Hochebene mit Alpenrosen ehe es in Zick-Zack-Kurven die letzte Etappe zum Grat hinaufgeht. Vom Grat brauchst Du nur noch 15 Minuten bis zum Gipfelkreuz: Hier musst Du noch eine schmale Stelle mit einem Felsüberstand meistern. In Summe legst Du beim Aufstieg rund 1.000 Höhenmeter zurück.

Vom Gipfelkreuz hast Du einen herrlichen Ausblick auf Mayrhofen, Brandberg, den Brandberger Kolm und den Torhelm, den Höllenstein, den Rastkogel, die Ahornspitze, die Grüblspitze, das Ramjöchl und die Frauenwand in Hintertux. Hinab gehst Du über die Höllensteinhütte (1 bis 1,5 h) und weiter bis nach Lanersbach (1 h). Wenn Du das Tettensjoch über einen weniger steilen Weg besteigen willst, nimmst Du unseren Abstiegsweg über die Rodelbahn als Aufstiegsweg und folgst zu Beginn der Wanderung unentwegt den Wegweisern zur Höllensteinhütte.

Die Höllensteinhütte im Zillertal: Einkehrmöglichkeit beim Abstieg vom Tettensjoch – mit Blick auf den Höllenstein

35) Grieralm, 1.787 m

Früher bin ich mit meinen Eltern und unseren Vermietern im Zillertal oft zur Grieralm hinauf. Wegen des wunderschönen Griersees und der urigen Hütte, lohnt sich der Aufstieg. Wie bei der Wanderung zur Höllensteinhütte starten wir am Tourismusverband Tux-Lanersbach (1.281m, Adresse: Lanersbach 401, 6293 Tux). Wir entscheiden uns, über die Höllensteinhütte zur Grieralm aufzusteigen (Wegweiser folgen): Das ist zwar ein Umweg, aber eine einfache und herrliche Runde, die Euch an zwei Hütten vorbeiführt.

https://www.facebook.com/tourtricks.de.zillertal/videos/2455351807818924/

Von Lanersbach bis zur Höllensteinhütte brauchst Du ungefähr 1,5 bis 2 Stunden. Bis zur Grieralm dauert es dann noch 1 Stunde, in der Du aber kaum noch aufsteigen musst. In Summe solltest Du also nicht länger als 2,5 bis 3 Stunden Gehzeit von Lanersbach über Höllensteinhütte zur Grieralm benötigen. Die Wanderung ist leicht: Du kannst komplett über Wirtschaftswege wandern. Das ist gut, wenn das Wetter nicht so mitspielt oder noch Schneereste liegen. Zwischendrin sind Abkürzungen über leichte bis mittelschwere Steige möglich. Der Griersee befindet sich 5 Gehminuten von der Grieralm entfernt. Für den Abstieg nach Lanersbach benötigst Du etwa 1,5 Stunden.

Wenn Du direkt von Lanersbach zur Grieralm aufsteigen möchtest, ohne die Runde über die Höllensteinhütte zu gehen, brauchst Du etwa 2 Stunden.

36) Roller, Wimmertalalm & Klammer’s Jausenhütte

Wie das Tettensjoch gehört auch der Roller zu den Gipfeln im Zillertal, die nur wenige Wanderer kennen. Wer gegenüber vom Stausee in Gerlos-Gmünd zum Roller hinaufgeht, ist deshalb eher auf ruhigeren Pfaden unterwegs. Die Wege sind wenig ausgetreten und so kann es vorkommen, dass Du hochgewachsene Wiesen streifst. Weiter oben springen oft Gämse über den Weg oder sind vom Gipfelkreuz in der Ferne am Schafkogel zu sehen. Auch dort gibt es ein Gipfelkreuz, dass wir beim nächsten Mal bestimmt erklimmen.

Gipfelkreuz des Roller Zillertal
Die Sonne kämpft sich am Gipfel des Roller durch die Wolken. Was für ein schöner Tag.

Die Wanderbeschreibung zum Gipfel des Roller mit dem Abstieg über die Wimmertalalm und Klammer’s Jausenhütte findest Du in unserem Blogbeitrag:

37) Grüblspitze, 2.395 m, & Ramsjoch, 2.510m

Es ist wunderbar, zwei tolle Gipfel auf einer Wanderung zu erreichen: Das gelingt Dir von der Eggalmbahn in Lanersbach (Adresse: Lanersbach 395, 6293 Tux) aus – entweder von der Bergstation oder zu Fuß von der Station im Tal.

Wir haben uns letztes Jahr das erste Mal für den langen Weg entschieden. Dem Wegweiser hinter der Talstation folgend sind wir zunächst über eine Wiese hinauf und hatten eine herrlichen Blick auf Lanersbach. Danach wanderten wir auf einem Wirtschaftsweg zur Nasse-Tux-Alm, über einen Steig vorbei an einem Wasserfall und schließlich hinauf zu den Torseen. Von Lanersbach bis zu den Torseen haben wir etwa 3 Stunden gebraucht.

Torsee Lanersbach
Der Torsee oberhalb von Lanersbach: für uns der Höhenpunkt der Wanderung zum Ramsjoch und zur Grüblspitze

Die Grüblspitze und das Ramsjoch stürmten wir, als alle anderen Wanderer längst gegangen waren: Das Ramsjoch (2.510 m) erreichten wir von Lanersbach nach 3,5 Stunden (30 Minuten von den Torseen entfernt); die Grüblspitze (2.395 m) nach rund 4 Stunden. Da waren die meisten Wanderer, die von der Bergstation der Eggalmbahn (1.960m) raufkamen, schon wieder auf dem Weg ins Tal. Von der Grüblspitze dauerte der Abstieg bis zur Bergstation der Eggalmbahn nur etwa 1 Stunde. Für diese lange Runde braucht es schon ordentlich Kondition. Du legst beim Aufstieg mehr als 1.200 Höhenmeter zurück.

Grübelspitze im Zillertal
Grüblspitze oberhalb von Lanersbach im Zillertal: ein leicht erreichbarer Gipfel mit schöner Aussicht
Ramsjoch im Zillertal
Einzigartig ist das Gipfelkreuz auf dem Ramsjoch: Von hier haben wir einen großartigen Ausblick – in der Ferne sogar auf die Ahornspitze und den Tristner.

Wanderst Du die Grüblspitze über den kurzen Aufstieg von der Bergstation der Eggalmbahn hinauf, ist es eine leichte Wanderung, die Du mit der ganzen Familie gehen kannst. Sie führt Dich nicht an den Torseen und am Ramsjoch vorbei, dazu müsstest Du von der Grüblspitze noch weiter gehen. Die leichte Wanderung zur Grüblspitze, die von der Bergstation der Eggalmbahn nur 2 Stunden dauert, eignet sich auch für normal sportliche Kinder. Hier legst Du nur etwas über 400 Höhenmeter beim Aufstieg zurück. Mehr über die Wanderung von der Eggalm zur Grüblspitze findest Du in unserem Blogbeitrag über das Wandern mit Kindern im Zillertal:

38) Wanglspitze, 2.420 m & Pangert, 2.550 m

Von der Bergstation der Penkenbahn (1.762m) startest Du zunächst zur 2.420 Meter hohen Wanglspitz (ca. 2 bis 2,5h ab Bergstation Penkenbahn) und wanderst weiter zum 2.550 Meter hohen Pangert, den nur wenige kennen.

Das Gipfelkreuz der Wanglspitze ist zwar wunderschön, steht aber inmitten eines Skigebiets direkt neben einer Seilbahn. Wir haben uns alle Mühe gegeben, diese auf dem Foto wegzulassen :), waren von all dem Skizirkus im Sommer aber trotzdem nicht begeistert. Wer früh genug los geht, wandert von hier zum 2.762 Meter hohen Rastkogel weiter. Wir empfehlen aber einen anderen Aufstieg (siehe Wanderung Nr. 29).

Wanglspitze Zillertal Gipfelkreuz
Die Wanglspitze im Zillertal: ein schönes Gipfelkreuz, aber leider direkt neben einer Seilbahnstation (die wir hier lieber weggelassen haben)

Wir begnügen uns an diesem Tag mit dem 2.550 Meter hohen Pangert, der von der Wanglspitz etwa 45 Minuten entfernt liegt, wenn wir uns richtig erinnern. In Summe haben wir also etwa etwas über 3 Stunden gebraucht.

Gipfelkreuz Pangert Zillertal
Im Winter bei Skitouren beliebt, im Sommer deutlich weniger besucht: der Pangert im Zillertal

39) Kreuzjochhütte & Karspitz

Die Beschreibung folgt. Wir arbeiten noch dran.

40) Wiedersberger Horn & Sagtaler Spitze

Die Beschreibung folgt. Wir arbeiten noch dran.

41) Kellerjochhütte & Kellerjoch

Einer unserer Lieblingsplätze im Zillertal ist das Kellerjoch und die Kellerjochhütte. Nie werde ich diesen klaren Herbsttag vergessen, an dem ich an der kleinen Kellerjochkapelle stand und ins Inntal hinunterblickte. Seitdem ist dieser Platz für mich ein magischer Ort, den ich immer wieder besuche.

Kellerjochhütte
Die Kellerjochhütte im Zillertal: ein wunderschöner Ausblick ins Inntal
Kellerjochkapelle Zillertal
Traumziel Kellerjochkapelle: Wir haben unseren Lieblingsplatz gefunden.

Anderen Menschen scheint es ähnlich zu gehen: Immer mehr Wanderer kommen zur kleinen Kapelle hinauf. Eine Tourenbeschreibung, mehr Bilder und Infos gibt’s in unserem Blogbeitrag über die Wanderung zur Kellerjochkapelle und zur Kellerjochhütte.

42) Gamsstein, Gilfert & Sonntagsköpferl

Die Wanderung über den kleinen und großen Gamsstein, den Gilfert und das Sonntagsköpferl hält vier Gipfelkreuze für Euch bereit und ist eine herrliche Rundtour. Ihr startet am Loassattel, den ihr mit dem Auto über einen Wirtschaftsweg von Pillberg erreicht. Alternativ wandert Ihr eine Stunde von der Schellenbergalm zum Loassattel hinauf. Der Gilfert hat ein beeindruckend großes Gipfelkreuz und bietet Euch einen schönen Ausblick ins Inntal, in Richtung Karwendel und nach Hochfügen. Für die komplette haben wir knapp sieben Stunden gebraucht. Nach der Tour lohnt es sich, am Alpengasthof Loas einzukehren und die legendären Schnitzel zu vertilgen.

Gipfelkreuz kleiner Gamsstein Zillertal
Das Gipfelkreuz des kleinen Gamssteins

43) Kreuzjoch & Isskogel

Von der Bergstation der Rosenalmbahn geht diese Tour über zwei Gipfelkreuze hinüber nach Gerlos. Mit der Isskogelbahn geht es dann hinunter ins Tal und mit dem Bus zurück nach Zell. Eine tolle Tagestour mit schönen Gipfeln. Allerdings wird oberhalb  der Rosenalmbahn das Skigebiet seit Jahren heftig ausgebaut. Wer sich im Sommer an der einen oder anderen Baustelle und an den Liftstationen nicht stört, hat bestimmt Spaß an der Tour.

44) Olper Hütte & Friesenberghaus

Wenn es eine Wanderung im Zillertal gibt, um die so ein großer Hype gemacht wird, wie um die drei Zinnen, dann ist es die Wanderung zur Olperer Hütte. Wegen des Traumblicks auf den Schlegeisstausee und der Hängebrücke direkt an der Hütte, ist die Tour bei Wanderern besonders beliebt.

Olperer Hütte im Zillertal
Die Olperer Hütte im Zillertal: kaum eine andere Hütte bietet so ein unverwechselbares Panorama

Wer weiter zum Friesenberghaus wandert, kann auf einer Tagestour Berliner Höhenwegsluft schnuppern und sich dabei einen ersten Eindruck vom Höhenweg verschaffen. Wir haben für Dich in unserem Blog die Rundtour vom Schlegeisspeicher über Olperer Hütte und zum Friesenberghaus beschrieben.

45) Hannemannweg via Hohenaualm und Plauener Hütte

Ähnlich beliebt wie die Neumarkter Runde ist der Hannemannweg. Auf dieser Rundwanderung kommst Du an der Hohenaualm und der Plauener Hütte vorbei und hast – wie bei der Neumarkter Runde – einen herrlichen Stauseeblick.

Der Blick vom Hannemannrundweg auf den Stausee Zillergrund

Um den Hannemann(rund)weg zu wandern, fährst Du in den Zillergrund zur Bärenbadalm (1.450 m, Zillergrund 78, 6290 Brandberg). Spätestens dort steigst Du in den Bus 8328 ein, mit dem Du zur Staumauer des Zillergrund-Stausees (1.850 m) hinauf fährst. Mit dem Auto ist die Auffahrt verboten.

Während die meisten Wanderer von der Staumauer direkt dem Wegweiser zur Plauener Hütte folgen, um danach den Hannemannweg zu gehen, haben wir den langen Aufstieg zur Plauener Hütte genommen. Der Vorteil: Du wanderst gegen den Strom und hast auf der Plauener Hütte mehr Ruhe.

Am Stausee wanderst Du ca. 45 Minuten bis 1 Stunde überwiegend bergab bis zur Hohenaualm, die auch als „Klein Tibet“ des Zillertals bekannt ist. Die Hohenaualm ist eine leichte Wanderung und ein beliebtes Ausflugsziel für Familien – auch mit dem Kinderwagen.

Die Hohenaualm ist das „Klein Tibet“ des Zillertals: Schon von weitem sind Schriftzug und Fahnen der urigen kleinen Hütte am Fels zu sehen

Von der Hohenaualm gehst Du die Runde weiter und entfernst Dich zunächst auf relativ flachem Weg vom Stausee. Nach einem anstrengenden Aufstieg wendest Du Dich oben am Berg wieder dem Stausee zu und erreichst nach ca. 2,5 bis 3 Stunden die Plauener Hütte. Auf diesem Stück ist der Schwierigkeitsgrad mit T3 (schwer) technisch am höchsten. Der Abstieg von der Plauener Hütte zurück zur Staumauer dauert mindestens 1,5 bis 2 Stunden, sodass die Rundwanderung in Summe 6 Stunden Zeit in Anspruch nimmt.

Die Plauener Hütte im Zillertal

Dieses Jahr (2019) konnte die Plauener Hütte erst zwei Wochen später, am 28.06.2019, in die Sommersaison starten. Große Mengen an Schnee haben insbesondere an der Materialseilbahn zu Schäden geführt.

46) Kaltenbacher Wasserfall

Die kurze Wanderung zum Kaltenbacher Wasserfall ist beeindruckend schön. Vom Bahnhof in Kaltenbach (Zillertal Mitte) wanderst Du durch den Ort an der Kirche vorbei bis zu einem leichten bis mittelschweren Steig, der Dich in den Wald hinein führt.

In Summe brauchst Du nur ca. 15 bis 30 Minuten bis Du Wasserfall erreichst. Den Abstieg kannst Du über einen Rundweg fortsetzen, der Dich zurück nach Kaltenbach bringt. In Summe dauert die Rundwanderung maximal 1 Stunde. Mehr über die Wanderung gibt es in unserem Video.

47) Kreuzjochhütte & Kapaunsjöchl

Die Tourenbeschreibung ist in Arbeit.

48) Zittauer Hütte, 2.329 m, & unterer/ oberer Wildgerlossee

Eine echte Traumtour an sonnigen Tagen ist die Wanderung zur Zittauer Hütte. Direkt am unteren Wildgerlossee gelegen, können Wanderer ihren Augen kaum trauen – so schön ist es dort. Gut beraten sind all jene, die noch 30 Minuten weiter gehen: zum oberen Wildgerlossee. Bei uns gibt’s mehr über die Wanderung zur Zittauer Hütte.

49) Stoankasern – Junsjoch – Junssee

Die Tour steht noch auf unserer Wanderliste. 🙂

50) Geierspitze

Die Tour steht noch auf unserer Wanderliste. 🙂

51) Wandspitze

Bei unserer ersten Wanderung von Hintertux ins Weitental (Nr. 7 in dieser Liste) haben wir den Wegweiser für die Wandspitze entdeckt – ein herrlicher Gipfel mit Gletscherausblick, der momentan nicht mehr so häufig besucht wird. Dafür gibt es einen triftigen Grund: Jahrelang konnten Wanderer die Wandspitze von Hintertux als Rundwanderung zusammen mit der Kellenspitze in Angriff nehmen. Wegen der hohen Steinschlaggefahr ist das seit ungefähr einem Jahr nicht mehr möglich, sodass deutlich weniger Wanderer hier herauf kommen.

Gipfelkreuz der Wandspitze im Zillertal
Am Gipfelkreuz der Wandspitze im Zillertal

Direkt am Gipfelkreuz befinden sich Sicherungen und Stahlseile, die den Berg zusammenhalten. Hier wurde uns bewusst, wie zerbrechlich die Berge sind. Fast ein wenig unheimlich war es oben am Gipfel, an dem Löcher im Berg deutlich sichtbar waren. Auf Nachfrage in der Tourismusinformation in Tux wurde uns im September 2018 versichert, dass wir ohne Gefahr zum Gipfelkreuz der Wandspitze hinauf wandern können. Der Übergang zur Kellenspitze ist allerdings gesperrt.

Stahlseile an der Wandspitze: die benachbarte Kellenspitze ist bereits wegen Steinschlags gesperrt
Seile am Gipfelkreuz der brüchigen Wandspitze

Die Wanderung zur Wandspitze dauert vom Parkplatz der Hintertuxer Gletscherbahnen ungefähr 2,5 Stunden. Bis ins Weitental wandert Ihr auf einem mittelschweren Steig. Dieser setzt sich ab dem Weitental in Serpentinen bis zur Stempelstelle fort, die sich deutlich unterhalb des Gipfelkreuzes befindet. Von der Stempelstelle geht es ca. 20 Minuten steil über Wiesenhänge zum Gipfel hinauf. Markierungen oder einen Weg gibt es hier nicht mehr. Wer steile Wiesenhänge nicht mag, bleibt einfach an der Stempelstelle und genießt dort den Ausblick auf den hohen Riffler, den Olperer und der Lärmstange im Gletschermassiv. Der Ausblick von der Stempelstelle mindestens genauso schön.

Wandspitze Zillertal
Steiler Auf- und Abstieg über Wiesen zum Gipfelkreuz der Wandspitze – dahinter der wunderschöne Gletscherblick.

52) Kellenspitze

Die Wanderung zur Kellenspitze ist momentan nicht mehr möglich. Der Wanderweg ist wegen Steinschlags gesperrt. Auch der Übergang von der Wandspitze zur Kellenspitze ist nicht möglich.

Sperrung Wanderweg Kellenspitze
Warnhinweis: Der Wanderweg von der Wandspitze zur Kellenspitze ist gesperrt, ebenso der Aufstieg von der Bichlalm zur Kellenspitze.

53) Reither Kogel

Tourenbeschreibung in Arbeit

54) Mannskopf (Speikspitze

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55) Warnsdorfer Hütte & Eissee

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56) Richterhütte

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57) Grünalm

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58) Kleiner Gilfert

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59) Weiße Wand & Frauenwand

3 Gedanken zu “Tourentipps: über 50 Wanderungen im Zillertal – gratis

  1. Eine meiner Empfehlungen ist hier die Nr.7, das Weitental. Ausgangspunkt wäre Hintertux und die Bergstation Sommerbergalm. Hier kommt man noch mit der „Zillertal Aktiv Card“. Von hier hält man sich auf der Fahrstraße Richtung „Tuxerjochhaus“. Der Weg an sich ist vielleicht nicht besonders schön, aber es bieten sich schöne Blicke zum Tuxer Joch und zum Hintertuxer Gletscher. Am Tuxerjochhaus (2310m) angekommen, bietet sich eine Einkehr an! Gleich in der Nähe besteht die Möglichkeit für einen Abstecher zum Pfannköpfl (2388m).Dieser ist nicht schwierig und in wenigen Minuten genießt man einen tollen Blick auf die Gletscher, den Olperer und den Hohen Riffler. Etwas schwindelfrei sollte man jedoch sein ;-).
    Anschließend geht es bergab ins stille Weitental. Hier ist der Weg bequem zu laufen, und es sind sehr viele Murmeltiere anzutreffen. Diese sind sehr neugierig und setzt man sich auf eine Bank oder einen Stein, rücken die Murmeltiere bis auf wenige Zentimeter heran. Bald erreicht man den Schleier Wasserfall, wo es über eine Steilstufe hinab geht. Läuft man weiter das Tal hinaus, kommt ein Wegweiser: Geradeaus zur Bichlalm, oder nach Rechts hinab nach Hintertux. Falls man zur Bichlalm weiterläuft, bietet sich dort noch eine urige Einkehr an. Auch von hier führt ein Weg hinab nach Hintertux….
    Ein paar Bilder sind bei meinem Kommentar auf der Tourtricks-Facebookseite zu finden!

    1. Hallo André, danke für Deinen Kommentar und die Beschreibung. Jetzt bekommen wir noch mehr Lust darauf, endlich in Hintertux wandern zu gehen. Da wir immer in Kaltenbach in Zillertal Mitte unterwegs sind, haben wir das Gebiet „dort hinten“ völlig vernachlässigt. Das sollte sich dringend ändern ;). Ich werde mich diesen Sommer also zusammen mit Thomas aufmachen und die von Dir beschriebene Wanderung machen. Ich freu mich schon sehr! Danke für den tollen Tipp!

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