Kleiner Gilfert Zillertal

Tourentipps: über 50 Wanderungen im Zillertal – gratis

Wandern, was das Zeug hält! Dieser Blogbeitrag liefert Euch alles dafür: mit über 50 Wanderungen im Zillertal. Alle auf einen Blick. Gratis.

Zillertaler Wanderliste von tourtricks.de

Alle Wandertouren haben wir in den letzten Wochen und Monaten mit vielen Zillertaler Wanderfans auf unserer tourtricks.de – Zillertal Facebookseite gesammelt und in einer Wanderliste zusammengefasst. Unser Dank dafür geht an Dirk, André, Heidi B., Jens, Petra, Claudia, Heidi G., Andrea, Hubert, Markus, Sabrina und Mary.

Hier bekommt Ihr einen ersten Eindruck davon, wie unsere Sammlung für die Zillertaler Wanderliste entstanden ist:

Los geht’s mit unserer Wanderliste: Hier sind die über 50 Wanderungen der tourtricks-Community. Unsere Wanderliste ist immer noch in Arbeit und wird in den Monaten bestimmt noch wachsen und um weitere Informationen zu den einzelnen Touren ergänzt… Das ist eine Menge Arbeit, für die wir in unserer Freizeit nach und nach noch Zeit finden müssen 🙂

1) Maxhütte & Gaulkopf

Die Maxhütte ist eine der urigsten Hütten im Zillertal. Wir haben sie in nur einer Stunde vom Wanderwegweiser in Ginzling erreicht. Den mittelschweren Weg hinauf zur Hütte schafft fast jeder, auch wenn er gar nicht so einfach ist, wie viele Einheimische immer erzählen. Denn einige höhere Steine sind auf dem Weg dabei, die etwas Kraft beim Wandern kosten. Gefährlich oder technisch anspruchsvoll ist die Wanderung aber nicht.

Maxhütte im Zillertal
Die Maxhütte ist eine der urigsten Hütten im Zillertal. Wirtin Christa Sandhofer hat viele Geschichten über die Hütte parat.

Konditionell und technisch anspruchsvoll ist der Gaulkopf, den wir von der Maxhütte aus gewandert sind: Er ist nicht ausgeschildert und nur sehr erfahrenenen und geübten Wanderern vorbehalten.

Gaulkopf im Zillertal Gipfelkreuz
Der Gaulkopf im Zillertal: Unser Lieblingsgipfel mit dem wohl schönsten Gipfelkreuz Tirols

Die Wanderung zur Maxhütte startet kurz hinter dem Naturparkhaus in Ginzling (Zillertal Str. 239, 6295 Ginzling): Wer von dort weiter Richtung Schlegeisspeicher fährt, sieht ein auffälliges Wanderschild zur Maxhütte an der linken Straßenseite. In unserem Blogbeitrag über den Gaulkopf gibt es mehr Informationen über die Tour. Und auch über die Wanderung zur Maxhütte haben wir einen Beitrag für Euch.

2) Torhelm

Weniger bekannt als andere Gipfel ist der 2.451 m hohe Torhelm. Er ist nur in wenigen Zillertaler Wanderbüchern zu finden. Der Gipfel mit dem zurückhaltenden Holzkreuz lässt sich von verschiedenen Seiten erwandern:

  • von der Gerlossteinbahn (Dörfl 396, 6278 Hainzenberg)
  • vom Schwarzachtal (Gerlos 1, 6281 Gerlos)
  • von Brandberg (Brandberg 8, 6290 Mayrhofen)

Den geringsten Höhenunterschied hat die Wanderung von der Bergstation der Gerlossteinbahn: Über diesen Weg sind es nur 820 Höhenmeter – ein Klacks. Von Brandberg und vom Schwarzachtal aus geht es schon deutlich mehr zur Sache, denn hier müssen bei beiden Varianten um die 1.300 Höhenmeter bewältigt werden. Technisch ist die Wanderung von allen Seiten mittelschwer.

3a) Arbiskogel & Kirchspitze

Die Kirchspitze hat seit 2017 ein wunderschönes neues Kreuz und ist zusammen mit dem Arbiskogel eine reizvolle Wanderung, die wir als Rundtour gegangen sind. Der Startpunkt ist beim Musikpavillion in Gerlos (Gerlos 211, 6281 Gerlos). Von dort folgen Wanderer den Hinweisschildern zum Arbiskogel und zur Kirchspitze. Für den Arbiskogel haben wir als geübte Wanderer etwas mehr als 2 Stunden gebraucht. Für die Kirchspitze steht eine Gehzeit von 4,5 Stunden auf dem Wanderschild. Davon haben wir uns nicht abschrecken lassen und waren schon nach 3,5 Stunden oben.

Arbiskogel im Zillertal Gipfelkreuz
Der Arbiskogel im Zillertal: von hier geht es weiter rauf auf die Kirchspitze
Kirchspitze im Zillertal
Die Kirchspitze im Zillertal: ein wunderschönes Gipfelkreuz und ein felsiger Aufstieg auf den letzten Metern

3b) Stackerlalm & Lackenalm

Die in 3a) beschriebene Rundwanderung über den Arbiskogel und die Kirchspitze führt beim Abstieg zur urigen Stackerlalm ins Schönachtal hinab, auf der es Jausen und Würstl gibt.  Wer hier noch keine Pause braucht, kann auch etwas später an der Jausenstation Lackenalm einkehren. Die gesamte Wanderung von Gerlos Musikpavillion über Arbiskogel, Kirchspitze, Stackerlalm und Lackenalm dauert 5,5 bis 6h.

Die Lackenalm und die Stackerlalm sind auch als leichte bis mittelschwere Wanderungen vom Wanderparkplatz Schönachtal erreichbar. Die Gehzeit laut Wegweiser beträgt 1 Stunde zur Lackenalm und 2 Stunden zur Stackerlalm. Das Essen auf der Lackenalm war sehr lecker, die Wirte auf der Stackerlalm sehr freundlich.

Stackerlalm
Die Stackerlalm gehört zu den urigen Almen im Zillertal. Sie bietet „nur“ a zünftige Brettljause, Würstl und leckeren Schnaps.
Lackenalm im Zillertal
Tolle Lage im Schönachtal: Die Lackenalm ist ein einfaches und schönes Ziel für jedes Wetter

4) Neumarkter Runde

Immerzu schwärmen alle Wanderer von der Neumarkter Runde: Die Tagestour, die an der Olperer Hütte mit Traumblick auf den Schlegeisspeicher vorbeiführt, ist eine beliebte Rundwanderung, die wir selbst noch nicht gewandert sind. Wir haben uns an der Olperer Hütte meist für die Rundtour zum Friesenberghaus entschieden. Jetzt steht die Neumarkter Runde fest auf unserem Tourenplan.

Olperer Hütte im Zillertal
Die Olperer Hütte im Zillertal: kaum eine andere Hütte bietet so ein unverwechselbares Panorama

5) Gerlossteinwand & Steinkarspitze

Einer der markantesten Berge im Zillertal ist die Gerlossteinwand. Ihre auffällige Form des Berges reizt viele Wanderer, dort hinauf zu gehen. Von der Bergstation der Gerlossteinbahn geht es recht schnell: In 1,5 Stunden sind zügige Wanderer bereits oben und können dann über das Heimjoch zum Torhelm weiter gehen. Kurz hinter dem Heimjoch haben wir Murmeltiere gesehen, die sich recht nah an uns heran trauten. In unserem Blogbeitrag über Murmeltierwanderungen im Zillertal erfahrt Ihr mehr über die Wanderung zur Gerlossteinwand.

Gipfelkeuz der Gerlossteinwand
Das Gipfelkreuz der Gerlossteinwand: Beim Abstieg wandern wir bis zum Heimjöchl. Dort in der Nähe gibt es die Murmeltiere.

Von der Gerlossteinwand könnt Ihr noch einen Abstecher auf die Steinkarspitze machen. Der Gipfel ist momentan noch nicht ausgeschildert, hat 2016 aber ein schönes Gipfelkreuz erhalten. Zwischen Gerlossteinwand und Heimjöchl geht es über einen deutlich sichtbaren Steig zur Steinkarspitze hinauf.  Wenn wir oben waren, werden wir Euch von der Wanderung berichten.

6) Furtschaglhaus

Das Furtschaglhaus liegt am Berliner Höhenweg und ist eine recht einfache Tour vom Schlegeisspeicher. Von der Hütte ist der Stausee zwar nicht zu sehen, dafür laufen wir noch eine Weile am See entlang – bis zum Südende des Speichers. Vom Parkplatz am Stausee (Zamsgatterl) dauert die leichte Wanderung nur 2,5 Stunden.

Furtschaglhaus im Zillertal
Das Furtschaglhaus im Zillertal: eine recht einfache Wanderung ab dem Schlegeisspeicher

7) Weitental & Schleierwasserfall

Hintertux haben wir bisher immer gemieden: Wanderungen in Gebieten mit Bergbahnen sind weniger attraktiv für uns. Beim Weitental werden wir eine Ausnahme machen. So viel Gutes haben wir schon gehört. Und Murmeltiere soll es dort auch geben :).

8) Greizer Hütte

Die Wanderung zur Greizer Hütte ist auch bei unseren Murmeltierwanderungen im Zillertal dabei. Rund um die Materialseilbahn gibt es im rauhen und felsigen Floitental quasi eine Murmeltiergarantie. Doch nicht nur wegen der quirligen Tierchen lohnt sich die Tour: Der Kaiserschmarrn auf der Hütte schmeckt super und ist uns über viele Jahre bis heute in Erinnerung geblieben.

Greizer Hütte im Zillertal
Der Kaiserschmarrn auf der Greizer Hütte im Zillertal hat bei uns ganz groß gepunktet. Noch dazu ist es auf der Hütte so wunderschön 🙂

9) Rifflerkogel

Die Eroberung des Rifflerkogels steht für uns noch aus. Sie ist technisch nicht anspruchsvoll, verlangt von Wanderern aber viel Durchhaltevermögen. Mit knapp 18 Kilometern Länge sind Wanderer lange unterwegs, um den Rifflerkogel zu erreichen. Die Tourenbeschreibung zum Rifflerkogel bei bergfex verrät den Startpunkt der Tour: Der Gasthof Talblick am Diestelberg oberhalb von Stumm/Aschau. Die Startadresse fürs Navi lautet: Koglstraße 5, A-6274 Aschau im Zillertal.

10) Kasseler Hütte

Die Kasseler Hütte liegt am Berliner Höhenweg und kann von Tagesgästen ab dem Stillupspeicher erwandert werden. Ungefähr 3,5 bis 4 Stunden benötigten Wanderer für die leichte bis mittelschwere Tour. Auf der Hütte gibt es eine große Kaiserschmarrn-Karte mit vielen besonderen Sorten und Riesenkaiserschmarrn – bis hin zum Vierfachkaiser. 🙂 In unserem Beitrag über die Kaiser-Tour zur Kasseler Hütte haben wir mehr Informationen zur Tour für Euch.

Kasseler Hütte im Zillertal
Eine große Kaiserkarte gibt es auf der Kasseler Hütte – mit Zweifach-, Dreifach- und Vierfach-Kaiserschmarrn
Kasseler Hütte im Zillertal Sonnenterrasse
Gemütliche Terrasse: Auf der Kasseler Hütte sitzt Ihr bei schönem Wetter gemütlich in der Sonne

11) Klausenalm

Die Klausenalm im Zemmgrund hat viele Fans: Auf dem Weg vom Breitlahner zur Grawandhütte und zur Berliner Hütte kommen Wanderer an dieser urigen Alm vorbei. Nach nur 20 Minuten Gehzeit ist man dort. Das ist ideal für Familien mit kleinen Kindern oder für alle, die nicht mehr so flott zu Fuß unterwegs sind. Spielsachen und Tiere gibt es im Sommer ebenfalls an der urigen Alm. Einmal pro Woche finden Grillabende statt, an denen Gäste die Murmeltiere pfeifen hören – und manchmal auch sehen :).

Die urige Klausenalm: besonders beliebt bei Familien

12) Filzenalm / Filzenkogel

Wenn die Ahornbahn in Mayrhofen geöffnet hat, ist der Filzenkogel alles andere als ein beschaulicher und ruhiger Gipfel. Von der Bergstation ist er in nur 30 bis 45 Minuten erreichbar und auch für Familien mit Kindern eine gute Wahl, um ein Gipfelkreuz zu besuchen.

Dafür kehrt in der Nebensaison Ruhe am Gipfel ein: Dann herrscht auf dem 2.227 Meter hohen Gipfel fast Totenstille – mit Ausnahme der Tandemflieger, die kurz unterhalb des Gipfelkreuzes landen. Mehr über die Wanderung zum Filzenkogel gibt es in unserem Blogbeitrag mit fünf traumhaften Wanderungen unter 2.500 Metern.

Filzenkogel im Zillertal
Der Filzenkogel im Zillertal: außerhalb der Saison ohne Liftbetrieb ein herrlicher Gipfel der Ruhe

13) Geschösswandhaus

Eine Mini-Wanderung, die auch mit Kinderwagen funktioniert: Von der Bergstation der Penkenbahn sind es nur fünf Minuten bis zum Gschösswanhaus. Unsere Leser haben dieses Ziel persönlich empfohlen. Dann kann es dort nur gut sein. 😉

14) Geiseljoch

Das Geiseljoch liegt auf dem Übergang zwischen Vorderlanersbach (Tuxertal) und dem Inntal. Schon früher wurde der Weg viel genutzt, um zu den Märkten in Hall in Tirol oder nach Innsbruck zu gelangen. Heute ist das 2.292 Meter hohe Geiseljoch besonders bei  Bikern beliebt, denn hier geht es auch mit dem Rad bis zum Gipfel hinauf. Wir waren noch nicht auf dem Geiseljoch – das Gipfelkreuz selbst lockt uns leider auch nicht dorthin. Bei einer Weihe im Juli 2013 wurde das neue Kreuz auf dem Geiseljoch aufgestellt. Für uns ist es eher ein Kreuz, das auf den Friedhof gehört. Auf dem Weg zur Halslspitze oder dem Rastkogel werden wir das Geiseljoch bestimmt noch besuchen. Die Halslspitze soll ein einsamer Berggipfel mit herrlichem Ausblick auf den Hintertuxer Gletscher sein – abseits der Skilifte und des Skigebiets.

15) Tristenbachalm

Viele Wanderer, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, wandern vom Naturparkhaus in Ginzling zur Tristenbachalm hinauf. Die Wanderung dauert nur 45 Minuten und führt auf einer Straße zu der urigen Alm hinauf. Auch an kalten und regnerischen Tagen ist die einfache Wanderung eine gute Option, um sich einen netten Tag zu machen. Auf der Hütte freuen sich Wirt Daniel und seine Frau auf Euch – und nicht zu vergessen Hahn Friedrich mit seinen 16 Hennen.

Die Tristenbachalm ist auch ein beliebter Startpunkt für Wanderungen ins Floitental. Von hier aus starten viele Urlauber die Wanderung zur Greizer Hütte, die an der Steinbockhütte vorbeiführt.

Tristenbachalm Zillertal
Start der Tour zur Greizer Hütte an der Tristenbachalm: nach dem Abstieg lohnt sich die Einkehr bei Wirt Daniel

16) Schönbichler Horn

Das 3.134 Meter hohe Schönbichler Horn überqueren Bergwanderer auf dem Berliner Höhenweg: auf der Tour zwischen Furtschaglhaus und Berliner Hütte. Auf diesem Dreitausender sind wir selbst noch nicht gewesen, haben ihn aber für dieses Jahr auf dem Zettel. Denn 2018 gehen wir den Berliner Höhenweg 🙂

17) Alpreiner Scharte

Auf dem Weg von der Olperer Hütte zur Geraer Hütte gehen Wanderer über die Alpreiner Scharte, die auf knapp 3.000 Höhenmetern liegt. Auch hier sind wir noch nicht gewesen, haben aber davon gehört, dass einige Bergwanderer diesen Weg durchaus als Tagestour gehen. Dazu steigen sie von der Geraer Hütte in Richtung Wipptal ab und fahren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurück ins Zillertal.

18) Pfitscherjochhaus & Rotbachlspitze

Einmal von Österreich nach Italien wandern – und das an einem Tag. Das ist der Grund, warum die Wanderung zum Pfitscherjochhaus bei vielen Urlaubern im Zillertal besonders beliebt ist. Die einfache Tour führt kurz vor dem Pfitscherjochhaus am Grenzstein vorbei und bietet einen herrlichen Ausblick hinüber nach Italien.

Das Pfitscherjochhaus im Zillertal
Das Pfitscherjochhaus ist ein beliebtes Ziel: Von Italien kommen hier viele Radfahrer hinauf, vom Zillertal viele Wanderer. An sonnigen Tagen ist es hier sehr voll.

Wer am Pfitscherjochhaus noch nicht genug gewandert ist, kann weiter hinauf zum roten Berg gehen: der Rotbachlspitze. Die mittelschwere Wanderung geht kurz vor dem Gipfel ordentlich zur Sache. Oben angekommen werden Wanderer mit einem herrlichen Eisgipfelpanorama belohnt. Wir haben mehr Infos über die Wanderung zum Pfitscherjochhaus und zur Rotbachlspitze für Euch.

Rotbachlspitze Gipfelkreuz Zillertal
Eisgipfelpanorama auf knapp 3.000 Metern Höhe. Eine wahnsinnig tolle Tour mit Murmeltier am Gipfelkreuz.

19) Rastkogelhütte & Rosskopf

Von der Zillertaler Höhenstraße ist die Rastkogelhütte ein einfaches Ziel – eine ideale Wanderung für Familien mit Kindern. Vom Melchboden an der Höhenstraße führt ein leichter Wanderweg mit einem geringen Anstieg zur Hütte hinauf. In rund einer Stunde sind flinke Wanderer dort.

Rastkogelhütte im Zillertal
Ein einfaches Ziel für die ganze Familie: Die Rastkogelhütte im Zillertal, erreichbar von der Zillertaler Höhenstraße

Wer anstelle des einfachen Wanderwegs lieber einen Wirtschaftsweg (Fahrstraße) läuft oder mit dem Rad hinauffahren möchte, startet am Parkplatz der Atlas-Sportalm an der Zillertaler Höhenstraße. Von dort sind es noch zwei Kehren zum kleinen Wanderparkplatz für die Rastkogelhütte. Der Wirtschaftsweg führt Euch parallel zum Wanderweg ans Ziel und ist auch mit einem geländegängigen Kinderwagen machbar.

Von der Rastkogelhütte gibt es einen mittelschweren Wanderweg zum Rosskopf. Die Gehzeit beträgt eine Stunde und wir können uns beim besten Willen nicht daran erinnern, schon einmal oben gewesen zu sein 🙂

20) Rastkogelhütte & Kreuzjoch

Wie Ihr zur Rastkogelhütte kommt, haben wir Euch bereits in der Wanderung Nr. 19 erzählt. Wer mal anders zur Hütte hinauf wandern möchte, steigt von Hochfügen auf. Von hier sind es zweieinhalb Stunden zum Ziel und Ihr habt deutlich mehr Ruhe. Die Wanderung zur Rastkogelhütte ist ab Hochfügen ausgeschildert.

Das Kreuzjoch ist ein Gipfel, den Ihr in nur 30 Minuten von der Rastkogelhütte erreicht. Wir haben im Eiltempo sogar nur 15 Minuten gebraucht. 🙂 Wer vom Melchboden auf- oder absteigt, kann dabei gleich das Kreuzjoch queren.

Kreuzjoch an der Rastkogelhütte
Ein schneller Gipfel: von der Rastkogelhütte ist der Gipfel in nur wenigen Minuten erreicht.

21) Edelhütte & Ahornspitze

„Dem König der Berge“ steht auf dem Gipfelkreuz der Ahornspitze geschrieben. Dabei ist die Ahornspitze mit ihren 2.973 Metern gar kein 3.000er. Besonders beliebt ist der Gipfel bei Wanderern trotzdem: Die meisten kommen von der Bergstation der Ahornbahn (Mayrhofen) zur Ahornspitze hinauf. Die Gehzeit beträgt offiziell 3,5 Stunden, allerdings waren wir in 2,5 Stunden oben. Es handelt sich um einen schwarzen, d.h. schwierigen Weg. An Tagen mit schwierigen Wetterbedingungen und Schnee, kann es hier durchaus gefährlich werden.

Aufstieg zur Ahornspitze ab Edelhütte
Von hier ist der Gipfel zur Ahornspitze nicht mehr weit: Ca. 45 Minuten vor dem Gipfel wird die Wanderung technisch deutlich anspruchsvoller.
Gipfelkreuz der Ahornspitze
Auf dem Nordgipfel der Ahornspitze, wo das Gipfelkreuz steht, ist nur wenig Platz. Oben warten oft viele Wanderer darauf, ein schnelles Foto vom Gipfelkreuz machen zu können.

Auf dem Weg zur Ahornspitze kommt Ihr an der Edelhütte vorbei. Bis zur Hütte führt ein mittelschwerer Steig. Die Gehzeit beträgt nur 1,5 Stunden.

Edelhütte im Zillertal
Die Edelhütte ist Teil einer besonderen Wanderung im Zillertal: der Tour zur Ahornspitze – dem König der Berge.

22) Wimbachkopf

Von der Hirschbichlalm an der Zillertaler Höhenstraße geht es zur Wedelhütte und über den „Stoanmandlweg“ zum Wimbachkopf hinauf. Die mittelschwere Bergwanderung zum Gipfel dauert zwei Stunden, mit dem Rückweg sind es vier. Das Gipfelkreuz kann sich sehen lassen: ein hübsches Edelweiß ziert das sonst schlichte Holzkreuz.

Wimbachkopf Zillertal
Der Wimbachkopf im Zillertal: ein hübsches Gipfelkreuz mit Edelweiß ziert den Gipfel
Wedelhütte mit Wimbachkopf
Der Stoanmandlweg führt von der Wedelhütte zum Wimbachkopf hinauf. Die Gehzeit von der Wedelhütte beträgt nur 30 Minuten.

Der Wimbachkopf lässt sich auch mit einer Wanderung zum Wetterkreuz kombinieren. Allerdings wird auf dem Gipfel des Wetterkreuzes aktuell eine neue Seilbahnstation gebaut, sodass die Freude über den Gipfelsieg etwas getrübt werden könnte. Den Rückweg zur Hirschbichlalm treten Wanderer dann über die Kristallhütte an. Im Sommer haben Wedel- und Kristallhütte nur von Donnerstag bis Samstag geöffnet.

23) Marchkopf

Ein wunderschöner Gipfel, den wir unbedingt noch einmal besuchen möchten, ist der 2.499 Meter hohe Marchkopf. Er hat ein wunderschönes Gipfelkreuz und ist im Gipfelbereich sehr steinig und gar nicht so einfach zu gehen. Noch dazu kommen Wanderer unterwegs an einem schönen Bergsee vorbei.

Marchkopf im Zillertal
Der Marchkopf im Zillertal: ein wunderschönes Gipfelkreuz für einen beeindruckenden Gipfel

Zum Marchkopf wandert Ihr ebenfalls von der Hirschbichlalm an der Zillertaler Höhenstraße hinauf. Der Wanderweg an der Hirschbichlalm ist nicht einfach zu finden. Vor dem Gasthof stehend geht Ihr links an der Höhenstraße entlang bis wenige Minuten später rechts ein Wanderweg über die Wiesen den Berg hinauf führt.

Marchkopf Bergsee
Bergsee auf dem Weg zum Marchkopf: So schön ist die Wanderung.

24) Gamshütte & Vordere Grinbergspitze

An der Gamshütte startet oder endet der Berliner Höhenweg: Die 38 Schlafplätze sind ausschließlich Matratzenlager und wer unbedingt eine Dusche braucht, richtet sich in der charmanten Außendusche auf eine Erfrischung ein. Die Hütte wurde in der Saison 2018 von einer neuen jungen Wirtin aus Bad Tölz übernommen, die zuvor in den Semesterferien auf mehreren Hütten Erfahrung hat sammeln können. Die meisten Wanderer kommen von Finkenberg (Teufelsbrücke) auf die Hütte hinauf. Die Gehzeit beträgt 3 Stunden. Und wer dann noch immer nicht genug hat, geht weiter auf die Vordere Grinbergspitze.

Gamshütte im Zillertal
Die Gamshütte: ab der Saison 2018 mit neuer Wirtin.

25) Hamberg

Wir sind Fans vom Hamberg (2.095 m) – dem Hausberg des Ortes Stumm, wo wir jahrelang untergebracht waren. Der Gipfel hat ein riesiges Gipfelkreuz und bietet Gipfelstürmern einen fantastischen Ausblick ins Zillertal, ins Alpbachtal und an klaren Tagen sogar bis zum Achensee. Jahrelang starteten wir unsere Tour am Gasthof Bergrast, der seit einigen Jahren geschlossen hat. Seitdem die Bergrast nicht mehr geöffnet ist, gehen wir an der Jausenstation Almluft (1.200 m) am Gattererberg los. Die Gehzeit beträgt ungefähr 2,5 Stunden. Die Wanderung ist mittelschwer, erfordert etwas Kondition. Eine andere und sehr schöne Variante den Hamberg zu besteigen, ist die Wanderung vom Kerschbaumer Sattel.

Hamberg im Zillertal
Der Hausberg von Stumm in Zillertal Mitte: ein großes Gipfelkreuz und ein herrlicher Ausblick warten auf die Gipfelstürmer, die oben ankommen.

26) Grawandhütte & Berliner Hütte

Die Grawandhütte ist eine Hütte mit Herz und Hüttenwirt Martin mit Hund Livi sorgen für unterhaltsame Stunden. Dazu gibt’s leckere Zillertaler Küche – von selbstgemachten Knödeln bis zum Kaiserschmarrn. An sonnigen Tagen ist es auf der Sonnenterrasse herrlich, an grauen und winterlichen Tagen heizt Hüttenwirt Martin die Hütte ordentlich ein. Die Grawandhütte: Bei jedem Wetter ein schönes Ziel. Erfahrt in unserem Blogbeitrag mehr über die Grawandhütte und die Wanderung dorthin.

Grawandhütte Zillertal Terrasse
Die gemütliche Terrasse der Grawandhütte: Von hier aus könnt Ihr den Wasserfall und in ruhigen Stunden sogar Gämse beobachten.

Von der Grawandhütte geht es weiter auf die Berliner Hütte – eines der beeindruckendsten Berghäuser im ganzen Zillertal. Für uns und viele andere Zillertal-Fans ist die Tour zur Berliner Hütte deshalb ein absolutes Muss in jedem Urlaub. Mehr über die Wanderung zur Berliner Hütte gibt es in unserem Blogbeitrag über die Murmeltierwanderungen.

Berliner Hütte im Zillertal
Die Berliner Hütte im Zillertal: eine der imposantesten Hütten in Tirol

27) Rastkogel

Der 2.762 m hohe Rastkogel oberhalb der Rastkogelhütte fehlt noch auf unserer persönlichen Wanderliste. Auf der Webesite von hoehenrausch.de gibt es die Wanderung zum Rastkogel zum Nachlesen.

28) Brandberger Kolm

Dominant und spitz ragt der Brandberger Kolm zwischen allen umliegenden Bergen hinaus. Wer den Hausberg der Brandberger sieht, findet ihn vielleicht sogar beeindruckender als die Ahornspitze – den König der Berge. Eine schöne Beschreibung der anspruchsvollen vierstündigen Wanderung zum Brandberger Kolm bietet der DAV Berlin in einem .pdf. Auf der Wanderung werden 1.610 Höhenmeter im Anstieg genommen. Es handelt sich um einen schweren/schwarzen Weg.

Brandberger Kolm
Tolle Aussicht auf den Brandberger Kolm: Die Wanderung zur Karlmalm bietet ein schönes Bergpanorama

29) Tristner/Dristner

Wann immer wir mit anderen Wanderern über den Tristner/Dristner gesprochen haben, wurden wir gewarnt: sehr steil, sehr weit, oben etwas gefährlich und nicht zuletzt ein Paradies für rote Zecken. Uns ist die Lust auf den Tristner daher etwas vergangen. Trotzdem sieht der Tristner fast so aufregend aus wie die Ahornspitze. Von dem Gedanken diese „kleine Ahornspitze“ doch noch zu besteigen, können wir uns deshalb nicht ganz verabschieden – nicht zuletzt, weil der Hausberg von Ginzling viel ruhiger zu wandern ist, als die Ahornspitze. Mehr Informationen zur Wanderung auf den Tristner/Dristner gibt es auf hikr.org.

30) Wetterkreuzspitze & Gedrechter

Eine meiner Lieblingsgipfel ist die wunderschöne Wetterkreuzspitze. Von hier ist nicht nur der Ausblick ins Zillertal schön, sondern auch die Sicht auf die Kellerjochkapelle. Wer die Wanderung mit der Wetterkreuzspitze beginnt, lässt die meisten Wanderer erst einmal „rechts liegen“ und wandert an der Hochalm über den Gipfel hinauf. In unserem Blogbeitrag über die Rundwanderung zur Wetterkreuzspitze und zum Gedrechter erfahrt Ihr mehr.

Wetterkreuzspitze Zillertal
Die Wetterkreuzspitze im Zillertal: wunderschöner Ausbilick in Richtung Kellerjochkapelle und wunderschöner Gipfel

31) Karlam

Die Karlalm ist eine der urigsten Hütten im Zillertal und immer ein schönes Ziel, um sich zu Beginn des Zillertal-Urlaubs einzuwandern. In der Vorsaison, wenn die Gerlossteinbahn noch nicht fährt, lässt sich die Ruhe hier herrlich genießen. Meinen Traumplatz hatte ich sofort gefunden: Die Mini-Bank direkt vor der Hütte. Abschalten, entschleunigen und eine Jause genießen. Wir haben die Wanderung zur Karlalm für Euch genau beschrieben – im Blogbeitrag über unsere fünf Wanderungen unter 2.500 Metern. Die Wanderung startet in Brandberg am Gasthof Thanner.

Lieblingsplatz auf der Bank vor der Karlalm
Ein Lieblingsplatz in den Zillertaler Bergen: Auf der kleinen Bank an der Karlalm findet Ihr ihn. Wir waren die einzigen Gäste und haben die traumhafte Ruhe genossen.

32) Tettensjoch

Das Tettensjoch sind wir vor vielen Jahren einmal gegangen. Unsere Erinnerung daran ist inzwischen sehr verblasst. Damals stand dort ein unscheinbares Gipfelkreuz aus Holz, das unseres Wissens nach dort immer noch steht. Über das Tettensjoch sind nur wenige Bilder im Netz zu finden, denn so bekannt ist es bei den Bergwanderern nicht. Das macht den Gipfel sympathisch. Der Aufstieg zum Tettensjoch beginnt in Lanersbach. Dazu folgt Ihr der Straße zur Höllensteinhütte. Bei tourenziel.de gibt es eine schöne Wanderbeschreibung zum Tettensjoch.

Tettensjoch Zillertal
Ein wenig besuchter Gipfel im Zillertal: das Tettensjoch

33) Roller, Wimmertalalm und Klammer’s Jausenhütte

Wie das Tettensjoch gehört auch der Roller zu den Gipfeln im Zillertal über die man wenig hört. Wer gegenüber vom Stausee in Gerlos-Gmünd zum Roller hinaufgeht, hat deshalb auch eher eine ruhigere Wanderung vor sich. Die Wege sind wenig ausgetreten und so kann es vorkommen, dass Ihr hochgewachsene Wiesen streift. Im Sommer sind die Wege weiter unten immerhin gemäht. Auf dem Weg zum Gipfel springt eine Gams ganz nah vor uns hinüber und auch vom Gipfelkreuz aus können wir Gämse in der Ferne beobachten. Vom Roller scheint es nicht weit bis zum Gipfelkreuz des Schafkogel zu sein, zu dem wir leider nicht mehr weiter gegangen sind. Das tun wir beim nächsten Mal.

Gipfelkreuz Roller Zillertal
Ein schlichtes Holzkreuz, aber eine schöne Wanderung: die Tour zum Roller im Zillertal

Die Wanderung startet am Wanderparkplatz in Gmünd, gegenüber vom Stausee. Wir folgen dem Wegweiser und gehen einige Meter an der Straße bis zum Ortschild Gmünd entlang. Dort geht es zunächst ein kurzes Stück Straße und dann einen Steig durch den Wald zum Roller hinauf. Beim Abstieg gehen wir noch ins Wimmertal an der Jausenstation Wimmertal und an der neuen Klammer’s Jausenhütte vorbei. Hier gibt es allerlei Leckereien. Die Tourenbeschreibung und weitere Details für die Wanderung zum Roller findet Ihr in unserem Blogbeitrag.

34) Grüblspitz, Ramsjoch & die Torseen

Zwei tolle Gipfel auf einer Wanderung erreichen: Das gelingt von der Eggalmbahn in Lanersbach aus. Kein Wunder, dass wir hier in diesem Sommer viele Wanderer getroffen haben. Die meisten von ihnen fahren mit der Bergbahn bis zur Bergstation an der Eggalm (1.960m)  hinauf und wandern dann zur Grüblspitze (2.395 m) und zum Ramsjoch hinüber (2.510 m). Während viele Wanderer am Ramsjoch den Rückweg zur Bergbahn nehmen und das Beste verpassen, steigen einige zu den Torseen hinab – für uns der Höhepunkt der Wanderung. Bis hier sind es rund drei Stunden Gehzeit, hinab bis nach Lanersbach kommen noch einmal 2,5 Stunden dazu.

Grüblspitze im Zillertal
Die Grüblspitze im Zillertal: von der Bergstation der Eggalmbahn ist sie in nur einer Stunde erreichbar. Eine leichte Wanderung, die sich auch für Kinder eignet.
Ramsjoch im Zillertal
Einzigartig ist das Gipfelkreuz auf dem Ramsjoch: Von hier haben wir einen großartigen Ausblick – in der Ferne sogar auf die Ahornspitze und den Tristner.

Wir sind dieses Jahr zum ersten Mal ohne Bergbahn zu den Torseen hinauf. Dem Wegweiser hinter der Talstation folgend ging es zunächst über eine Wiese mit einem herrlichen Blick auf Lanersbach. Danach wanderten wir auf einem Wirtschaftsweg zur Nasse-Tux-Alm, über einen Steig vorbei an einem Wasserfall und schließlich hinauf zu den Torseen (ca. 3h). Die Gipfel stürmten wir, als alle anderen Wanderer längst gegangen waren: Das Ramsjöchl erreichten wir nach 3,5 Stunden; die Grüblspitze nach rund 4 Stunden.

Torsee Lanersbach
Der Torsee oberhalb von Lanersbach: für uns der Höhenpunkt der Wanderung zum Ramsjoch und zur Grüblspitze

35) Wanglspitz & Pangert

Von der Bergstation der Penkenbahn oder der Finkenberger Almbahnen starten Wanderer zur 2.420 Meter hohen Wanglspitz (ca. 2,5h ab Bergstation Penkenbahn). Wie an der Zillertaler Höhenstraße steht das Gipfelkreuz inmitten eines Skigebiets direkt neben einer Seilbahn. Wir haben uns alle Mühe gegeben, diese auf dem Foto wegzulassen, denn das Gipfelkreuz der Wanglspitze selbst ist sehr sehenswert. Wer früh genug los ist, wandert von hier zum 2.762 Meter hohen Rastkogel weiter. Wir begnügen uns an diesem Tag mit dem Pangert (2.550 m).

Wanglspitze Zillertal Gipfelkreuz
Die Wanglspitze im Zillertal: ein schönes Gipfelkreuz, aber leider direkt neben einer Seilbahnstation (die wir hier lieber weggelassen haben)
Gipfelkreuz Pangert Zillertal
Im Winter bei Skitouren beliebt, im Sommer deutlich weniger besucht: der Pangert im Zillertal

36) Kreuzjochhütte & Karspitz

Die Beschreibung folgt in Kürze. Wir arbeiten noch dran.

37) Wiedersberger Horn & Sagtaler Spitze

Dito 😉

38) Kellerjochhütte & Kellerjoch

Einer unserer Lieblingsplätze im Zillertal ist das Kellerjoch. Nie werde ich diesen klaren Herbsttag vergessen, an dem ich an der kleinen Kellerjochkapelle stand und ins Inntal hinunterblickte. Seitdem ist dieser Platz für mich ein magischer Ort, den ich immer wieder besuche. Anderen Menschen scheint es ähnlich zu gehen: Immer mehr Wanderer kommen zur kleinen Kapelle hinauf – besonders an Wochenenden. Mehr Bilder und Infos gibt’s in unserem Blogbeitrag über die Wanderung zur Kellerjochkapelle und zur Kellerjochhütte.

Kellerjochhütte
Die Kellerjochhütte ist ein Traumziel: Deshalb ist hier an schönen Tagen besonders viel los – vor allem an Wochenende.
Kellerjochkapelle Zillertal
Traumziel Kellerjochkapelle: Wir haben unseren Lieblingsplatz gefunden.

39) Gamsstein & Gilfert & Sonntagsköpferl

Die Wanderung über den kleinen und großen Gamsstein, den Gilfert und das Sonntagsköpferl hält vier Gipfelkreuze für Euch bereit und ist eine herrliche Rundtour. Ihr startet am Loassattel, den ihr mit dem Auto über einen Wirtschaftsweg von Pillberg erreicht. Alternativ wandert Ihr eine Stunde von der Schellenbergalm zum Loassattel hinauf. Der Gilfert hat ein beeindruckend großes Gipfelkreuz und bietet Euch einen schönen Ausblick ins Inntal, in Richtung Karwendel und nach Hochfügen. Für die komplette haben wir knapp sieben Stunden gebraucht. Nach der Tour lohnt es sich, am Alpengasthof Loas einzukehren und die legendären Schnitzel zu vertilgen.

Gipfelkreuz kleiner Gamsstein Zillertal
Das Gipfelkreuz des kleinen Gamssteins

40) Kreuzjoch & Isskogel

Von der Bergstation der Rosenalmbahn geht diese Tour über zwei Gipfelkreuze hinüber nach Gerlos. Mit der Isskogelbahn geht es dann hinunter ins Tal und mit dem Bus zurück nach Zell. Eine tolle Tagestour mit schönen Gipfeln. Allerdings wird oberhalb  der Rosenalmbahn das Skigebiet seit Jahren heftig ausgebaut. Wer sich im Sommer an der einen oder anderen Baustelle und an den Liftstationen nicht stört, hat bestimmt Spaß an der Tour.

41) Olperer Hütte & Friesenberghaus

Wenn es eine Wanderung im Zillertal gibt, um die so ein großer Hype gemacht wird, wie um die drei Zinnen, dann ist es die Wanderung zur Olperer Hütte. Wegen des Traumblicks auf den Schlegeisstausee und der Hängebrücke direkt an der Hütte, ist die Tour bei Wanderern besonders beliebt.

Olperer Hütte im Zillertal
Die Olperer Hütte an vollen Tagen: die Sonnenterrasse ist gut besucht
Hängebrücke an der Olperer Hütte im Zillertal
Die Hängebrücke an der Olperer Hütte: Ich habe mein Traumfoto bekommen und war überglücklich.

Wer weiter zum Friesenberghaus wandert, kann auf einer Tagestour Berliner Höhenwegsluft schnuppern und sich dabei einen ersten Eindruck vom Höhenweg verschaffen. Wir haben in unserem Blog mehr über die Rundtour vom Schlegeisspeicher zur Olperer Hütte und weiter zum Friesenberghaus für Euch.

Friesenberghaus vom Petersköpferl aus
Beim Abstieg vom Petersköpferl: ein wunderbarer Ausblick auf das Friesenberghaus

42) Plauener Hütte / Hannemannenweg

Ähnlich beliebt wie die Neumarkter Runde ist der Hannemannweg, der zur Plauener Hütte führt. Schaut Euch die Bilder an, dann versteht Ihr warum 🙂

43) Sommerbergalm Hintertux

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44) Tuxer-Joch-Haus & Weiße Wand & Frauenwand

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45) Kreuzjochhütte & Kapaunsjöchl

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46) Zittauer Hütte

Eine echte Traumtour an sonnigen Tagen ist die Wanderung zur Zittauer Hütte. Direkt am unteren Wildgerlossee gelegen, können Wanderer ihren Augen kaum trauen – so schön ist es dort. Gut beraten sind all jene, die noch 30 Minuten weiter gehen: zum oberen Wildgerlossee. Bei uns gibt’s mehr über die Wanderung zur Zittauer Hütte.

Zittauer Hütte im Zillertal
Wir waren erst einmal oben und wollen unbedingt noch einmal hinauf: Die Zittauer Hütte ist eine der schönsten Hütten im Zillertal

Und hier kommen noch einige Wanderungen, über die wir Euch noch nicht berichten können. Sie stehen selbst noch auf unserer Wanderliste:

47) Stoankasern – Junsjoch – Junssee

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48) Geierspitze

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49) Wandspitze

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50) Kellenspitze

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51) Reither Kogel

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52) Mannskopf/Speikspitze

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53) Warnsdorfer Hütte & Eissee

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54) Richterhütte

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3 Gedanken zu “Tourentipps: über 50 Wanderungen im Zillertal – gratis

  1. Eine meiner Empfehlungen ist hier die Nr.7, das Weitental. Ausgangspunkt wäre Hintertux und die Bergstation Sommerbergalm. Hier kommt man noch mit der „Zillertal Aktiv Card“. Von hier hält man sich auf der Fahrstraße Richtung „Tuxerjochhaus“. Der Weg an sich ist vielleicht nicht besonders schön, aber es bieten sich schöne Blicke zum Tuxer Joch und zum Hintertuxer Gletscher. Am Tuxerjochhaus (2310m) angekommen, bietet sich eine Einkehr an! Gleich in der Nähe besteht die Möglichkeit für einen Abstecher zum Pfannköpfl (2388m).Dieser ist nicht schwierig und in wenigen Minuten genießt man einen tollen Blick auf die Gletscher, den Olperer und den Hohen Riffler. Etwas schwindelfrei sollte man jedoch sein ;-).
    Anschließend geht es bergab ins stille Weitental. Hier ist der Weg bequem zu laufen, und es sind sehr viele Murmeltiere anzutreffen. Diese sind sehr neugierig und setzt man sich auf eine Bank oder einen Stein, rücken die Murmeltiere bis auf wenige Zentimeter heran. Bald erreicht man den Schleier Wasserfall, wo es über eine Steilstufe hinab geht. Läuft man weiter das Tal hinaus, kommt ein Wegweiser: Geradeaus zur Bichlalm, oder nach Rechts hinab nach Hintertux. Falls man zur Bichlalm weiterläuft, bietet sich dort noch eine urige Einkehr an. Auch von hier führt ein Weg hinab nach Hintertux….
    Ein paar Bilder sind bei meinem Kommentar auf der Tourtricks-Facebookseite zu finden!

    1. Hallo André, danke für Deinen Kommentar und die Beschreibung. Jetzt bekommen wir noch mehr Lust darauf, endlich in Hintertux wandern zu gehen. Da wir immer in Kaltenbach in Zillertal Mitte unterwegs sind, haben wir das Gebiet „dort hinten“ völlig vernachlässigt. Das sollte sich dringend ändern ;). Ich werde mich diesen Sommer also zusammen mit Thomas aufmachen und die von Dir beschriebene Wanderung machen. Ich freu mich schon sehr! Danke für den tollen Tipp!

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