Kleiner Gilfert Zillertal

Tourentipps: über 50 Wanderungen im Zillertal – gratis

Wandern, was das Zeug hält! Dieser Blogbeitrag liefert Euch alles dafür: mit über 50 Wanderungen im Zillertal. Alle auf einen Blick. Gratis.

Zillertaler Wanderliste von tourtricks.de

Alle Wandertouren haben wir in den letzten Wochen und Monaten mit vielen Zillertaler Wanderfans auf unserer tourtricks.de – Zillertal Facebookseite gesammelt und in einer Wanderliste zusammengefasst. Unser Dank dafür geht an Dirk, André, Heidi B., Jens, Petra, Claudia, Heidi G., Andrea, Hubert, Markus, Sabrina und Mary.

Hier bekommt Ihr einen ersten Eindruck davon, wie unsere Sammlung für die Zillertaler Wanderliste entstanden ist:

Los geht’s mit unserer Wanderliste: Hier sind die über 50 Wanderungen der tourtricks-Community. Unsere Wanderliste ist immer noch in Arbeit und wird in den Monaten bestimmt noch wachsen und um weitere Informationen zu den einzelnen Touren ergänzt… Das ist eine Menge Arbeit, für die wir in unserer Freizeit nach und nach noch Zeit finden müssen 🙂

1) Maxhütte & Gaulkopf

Die Maxhütte ist eine der urigsten Hütten im Zillertal. Wir haben sie in nur einer Stunde vom Wanderwegweiser in Ginzling erreicht. Den mittelschweren Weg hinauf zur Hütte schafft fast jeder, auch wenn er gar nicht so einfach ist, wie viele Einheimische immer erzählen. Denn einige höhere Steine sind auf dem Weg dabei, die etwas Kraft beim Wandern kosten. Gefährlich oder technisch anspruchsvoll ist die Wanderung aber nicht.

Maxhütte im Zillertal
Die Maxhütte ist eine der urigsten Hütten im Zillertal. Wirtin Christa Sandhofer hat viele Geschichten über die Hütte parat.

Konditionell und technisch anspruchsvoll ist der Gaulkopf, den wir von der Maxhütte aus gewandert sind: Er ist nicht ausgeschildert und nur sehr erfahrenenen und geübten Wanderern vorbehalten.

Gaulkopf im Zillertal Gipfelkreuz
Der Gaulkopf im Zillertal: Unser Lieblingsgipfel mit dem wohl schönsten Gipfelkreuz Tirols

Die Wanderung zur Maxhütte startet kurz hinter dem Naturparkhaus in Ginzling (Zillertal Str. 239, 6295 Ginzling): Wer von dort weiter Richtung Schlegeisspeicher fährt, sieht ein auffälliges Wanderschild zur Maxhütte an der linken Straßenseite. In unserem Blogbeitrag über den Gaulkopf gibt es mehr Informationen über die Tour. Und auch über die Wanderung zur Maxhütte haben wir einen Beitrag für Euch.

2) Torhelm

Weniger bekannt als andere Gipfel ist der 2.451 m hohe Torhelm. Er ist nur in wenigen Zillertaler Wanderbüchern zu finden, bringt Euch dem beeindruckenden Brandberger Kolm aber sehr nahe. Der „kleine Bruder des Brandberger Kolms“ trägt ein zurückhaltendes Holzkreuz mit der Aufschrift „1992 Torhelm“ und lässt sich von verschiedenen Seiten erklimmen:

  • von der Gerlossteinbahn (Dörfl 396, 6278 Hainzenberg)
  • vom Schwarzachtal (Gerlos 1, 6281 Gerlos)
  • von Brandberg (Brandberg 8, 6290 Mayrhofen)
Gipfelkreuz Torhelm Zillertal
Das Gipfelkreuz des Torhelms im Zillertal: Hinter dem Torhelm ragt der beeindruckende Brandberger Kolm hervor

Den geringsten Höhenunterschied hat die Wanderung von der Bergstation der Gerlossteinbahn: Über diesen Weg sind es nur 820 Höhenmeter – ein Klacks. Von Brandberg und vom Schwarzachtal aus geht es schon deutlich mehr zur Sache, denn hier müssen bei beiden Varianten um die 1.300 Höhenmeter bewältigt werden. Technisch ist die Wanderung von allen Seiten mittelschwer.

Unsere EmpfehlungVom Gasthof Kühle Rast am Eingang des Schwarzachtals starten und in ca. 3 bis 3,5 h zum Torhelm aufsteigen. Den Abstieg wählt Ihr dann über die Lixlkarschneide und das Heimjöchls zur Bergstation der Gerlossteinbahn, mit der Ihr ins Tal hinab fahrt. Um diese Runde zu gehen, stellt Ihr Euer Auto am besten am Parkplatz der Gerlossteinbahn ab und nehmt den Bus 4094 bis Gasthof Kühle Rast. Die Bushaltestelle befindet sich direkt vor dem Parkplatz der Gerlossteinbahn.

3a) Arbiskogel & Kirchspitze

Die Kirchspitze hat seit 2017 ein wunderschönes neues Kreuz und ist zusammen mit dem Arbiskogel eine reizvolle Wanderung, die wir als Rundtour gegangen sind. Der Startpunkt ist beim Musikpavillion in Gerlos (Gerlos 211, 6281 Gerlos). Von dort folgen Wanderer den Hinweisschildern zum Arbiskogel und zur Kirchspitze.

Arbiskogel im Zillertal Gipfelkreuz
Der Arbiskogel im Zillertal: von hier geht es weiter rauf auf die Kirchspitze

Für den Arbiskogel haben wir als geübte Wanderer etwas mehr als 2 Stunden gebraucht. Für die Kirchspitze steht eine Gehzeit von 4,5 Stunden auf dem Wanderschild. Davon haben wir uns nicht abschrecken lassen und waren schon nach 3,5 Stunden oben.

Kirchspitze im Zillertal
Die Kirchspitze im Zillertal: ein wunderschönes Gipfelkreuz und ein felsiger Aufstieg auf den letzten Metern

3b) Stackerlalm & Lackenalm

Die in 3a) beschriebene Rundwanderung über den Arbiskogel und die Kirchspitze führt beim Abstieg zur urigen Stackerlalm ins Schönachtal hinab, auf der es Jausen und Würstl gibt.  Wer hier noch keine Pause braucht, kann auch etwas später an der Jausenstation Lackenalm einkehren. Die gesamte Wanderung von Gerlos Musikpavillion über Arbiskogel, Kirchspitze, Stackerlalm und Lackenalm dauert 5,5 bis 6h.

Lackenalm im Zillertal
Tolle Lage im Schönachtal: Die Lackenalm ist ein einfaches und schönes Ziel für jedes Wetter

Die Lackenalm und die Stackerlalm sind auch als leichte bis mittelschwere Wanderungen vom Wanderparkplatz Schönachtal erreichbar.  Die Gehzeit laut Wegweiser beträgt 1 Stunde zur Lackenalm und 2 Stunden zur Stackerlalm. Das Essen auf der Lackenalm war sehr lecker, die Wirte auf der Stackerlalm sehr freundlich. Den Wanderparkplatz zum Schönachtal erreicht Ihr, wenn Ihr dem Navi zur Pension Schönachhof folgt. (s).

Stackerlalm
Die Stackerlalm gehört zu den urigen Almen im Zillertal. Sie bietet „nur“ a zünftige Brettljause, Würstl und leckeren Schnaps.

4) Neumarkter Runde

Viele tourtricks-Leser, die schon lange ins Zillertal fahren, schwärmen von der Neumarkter Runde: Die Neumarkter Runde ist eine 4,5 Stunden andauernde schwere Tagestour, die an der Olperer Hütte vorbeiführt und Euch einen Traumblick auf den Schlegeisstausee bietet. Momentan führt kaum ein Weg an der Hängebrücke der Olperer Hütte vorbei, die fünf Minuten von der Hütte entfernt ist. Die beliebte Neumarkter Runde sind wir selbst noch nicht gewandert. Wir haben uns bisher immer dafür entschieden, von der Olperer Hütte in entgegengesetzter Richtung zurm Friesenberghaus weiter zu gehen. Jetzt steht die Neumarkter Runde fest auf unserem Tourenplan.

Olperer Hütte im Zillertal
Die Olperer Hütte im Zillertal: kaum eine andere Hütte bietet so ein unverwechselbares Panorama

Mehr Informationen über die Wanderung zur Olperer Hütte mit legendärer Hängebrücke findet Ihr in diesem Beitrag unter Wanderung Nr. 41 und in unserem Blogbeitrag Rundtour zwischen Olperer Hütte und Friesenberghaus. Die Wanderung startet am Schlegeisspeicher hinter Ginzling. Die Startadresse fürs Navigationssystem lautet: Dornauberg 107, 6295 Österreich.

Schlegeisspeicher Zillertal
Der Schlegeisspeicher am Startpunkt der Wanderung zur Olperer Hütte

5) Gerlossteinwand & Steinkarspitze

Einer der markantesten Berge im Zillertal ist die Gerlossteinwand. Die auffällige Form des Berges reizt viele Wanderer, dort hinauf zu gehen. Von der Bergstation der Gerlossteinbahn geht die mittelschwere Wanderung recht schnell: In 1,5 Stunden seid Ihr bereits oben, wenn Ihr zügig wandert. Beim Abstieg übers Heimjöchl (Rundwanderung) könnt Ihr bei gutem Wetter weiter auf die Steinkarspitze gehen. Die Adresse der Gerlossteinbahn für Euer Navi:

Gipfelkeuz der Gerlossteinwand
Das Gipfelkreuz der Gerlossteinwand: Beim Abstieg wandern wir bis zum Heimjöchl. Dort in der Nähe gibt es die Murmeltiere.

Die Steinkarspitze trägt seit 2017 ein wunderschönes Gipfelkreuz, ist aber nicht ausgeschildert und nicht markiert: Deshalb empfehlen wir Euch diese schwere Wanderung nur, wenn Ihr erfahrene Bergwanderer seid – Trittsicherheit und Schwindelfreiheit vorausgesetzt.

Gipfelkreuz Steinkarspitze Zillertal
Ein wunderschönes Gipfelkreuz steht seit 2017 auf der Steinkarspitze: Der Wanderweg ist nicht ausgeschildert und markiert.

Kurz vor dem Heimjoch, wenn das Gipfelkreuz der Steinkarspitze gut zu sehen ist und eine scharfe Linkskurve zum Heimjoch führt, wandern wir rechts zur Steinkarspitze hinauf. Wir treffen am Fuße des Berges auf ein paar Murmeltiere und finden weiter oben noch einen unmarkierten, aber deutlich sichtbaren Steig. Der Aufstieg zur Steinkarspitze dauert in etwa 45 Minuten bis 1 Stunde.

In unserem Blogbeitrag über Murmeltierwanderungen im Zillertal erfahrt Ihr mehr über die Wanderung zur Gerlossteinwand. Bei Fragen zur Steinkarspitze kommentiert gern diesen Blogbeitrag.

6) Furtschaglhaus

Das Furtschaglhaus ist eines der imposanten Berghäuser am Berliner Höhenweg. Ihr erreicht es auf einer leichten Wanderung vom wunderschönen Schlegeisspeicher aus. Von der Hütte ist der Stausee zwar nicht zu sehen, dafür wandert Ihr lange am See entlang – bis zum Südende des Speichers. Vom Parkplatz am Stausee (Zamsgatterl) dauert die leichte Wanderung nur 2,5 Stunden. Die Adresse fürs Navi lautet: . Das letzte Stück mit dem Auto zum Schlegeisspeicher führt Euch über eine Mautstraße. Die Kosten 2018 betrugen 12,50 Euro pro PKW für einen Tag.

Furtschaglhaus im Zillertal
Das Furtschaglhaus im Zillertal: eine recht einfache Wanderung ab dem Schlegeisspeicher
Schlegeisspeicher Zillertal
Wanderung um den Schlegeisspeicher: Zum Furtschaglhaus wandern wir rund 1 Stunde um den Schlegeisspeicher herum

7) Bichlalm, Schleierwasserfall, Weitental, Pfannköpfl und Sommerbergalm

Hintertux haben wir bisher immer gemieden: Unser Vorurteil, dass es an diesem Hauptattraktionspunkt für den Wintertourismus unmöglich schön sein könnte, war einfach größer. Viele unserer tourtricks.de-Leser haben uns trotzdem oft erzählt, wie herrlich es an der Bichlalm, am Schleierwasserfall und im Weitental ist. Das machte uns neugierig und so machten wir uns auf den Weg.

Bichlalm Zillertal
Die Bichlalm in Hintertux: Von hier haben Gäste einen herrlichen Ausblick auf das Gebiet des Hintertuxer Gletschers

Von der Talstation der Gletscherbahn Hintertux (Navvi: ) wanderten wir eine halbe Stunde zur Bichlalm hinauf. Schon nach 30 bis 45 Minuten erreichten wir das nächste Ziel: den beeindruckenden Schleierwasserfall, über den wir mittels Steintreppe ins Weitental aufstiegen.

Schleierwasserfall Hintertux Zillertal
Auf angelegten Steintreppen geht es über den Schleierwasserfall auf einem spannenden Wanderweg ins Weitental hinauf.

Im Weitental war der Name Programm: Knapp über eine Stunde zog sich unsere Wanderung durch das weite Tal, bevor wir nach einem kurzen Aufstieg das Tuxer-Joch-Haus erreichten. Vor unserer Einkehr wanderten wir noch rund 20 Minuten zum Pfannköpfl hinauf (auch Reisköpfl genannt), bevor wir zur Sommerbergalm abstiegen (ca. 45 Minuten).

Pfannköpfl Reisköpfl Zillertal
Kurz oberhalb des Tuxer-Joch-Hauses ist das Pfannköpfl: Der Gipfel bietet uns einen herrlichen Gletscherblick. Atemberaubend.

Eine so schöne Wanderung wie diese haben wir bisher kaum im Zillertal erlebt: Wir sagen danke für diesen Tipp an unsere treuen Leser, Heidi und André.

8) Greizer Hütte

Durch das rauhe und felsige Floitental führt die Wanderung zur Greizer Hütte – eine Tour mit Murmeltiergarantie. Doch nicht nur wegen der quirligen Tierchen lohnt es sich aufzusteigen: Der Kaiserschmarrn auf der Hütte ist uns bis heute in Erinnerung geblieben. Los geht es an der urigen Tristenbachalm oberhalb des Naturparkhauses in Ginzling ( Ginzling). Der Aufstieg dauert rund 3 bis 3,5 Stunden; zusammen mit dem Abstieg ist es eine längere Tagestour mit einer Gehzeit von 6,5 bis 7 Stunden. Erfahrt mehr über die Wanderung zur Greizer Hütte: in unserem Blogbeitrag Murmeltierwanderungen im Zillertal.

Greizer Hütte im Zillertal
Der Kaiserschmarrn auf der Greizer Hütte im Zillertal hat bei uns ganz groß gepunktet. Noch dazu ist es auf der Hütte so wunderschön 🙂

9) Rifflerkogel

Die Eroberung des Rifflerkogels steht für uns noch aus. Sie ist technisch nicht anspruchsvoll, verlangt von Wanderern aber viel Durchhaltevermögen. Mit knapp 18 Kilometern Länge sind Wanderer lange unterwegs, um den Rifflerkogel zu erreichen. Die Tourenbeschreibung zum Rifflerkogel bei bergfex verrät den Startpunkt der Tour: Der Gasthof Talblick am Diestelberg oberhalb von Stumm/Aschau. Die Startadresse fürs Navi lautet: Koglstraße 5, A-6274 Aschau im Zillertal.

10) Kasseler Hütte

Die Kasseler Hütte am Berliner Höhenweg ist die perfekte Wanderung für Kaiserschmarrn-Fans: Zweifach-, Dreifach- und Vierfach-Kaiserschmarrn gibt es auf der Kaiserschmarrn-Karte der Hütte. Den XXL-Kaiserschmarrn müssen sich Wanderer allerdings verdienen: Die gesamte Strecke der leichten bis mittelschweren Tageswanderung ist mit rund 29 Kilometern so lang, dass uns am Abend die Füße brannten. Für den Hin- und Rückweg liegt die reine Gehzeit bei 7,5  bis 8 Stunden, wenn Ihr am Stillupspeicher startet.

Kasseler Hütte Zillertal
Eine große Kaiserkarte gibt es auf der Kasseler Hütte – mit Zweifach-, Dreifach- und Vierfach-Kaiserschmarrn

Um die Wanderung etwas kürzer zu gestalten, empfehlen wir Euch für den Hin- oder Rückweg den Bus zwischen Stillupspeicher und Grüne-Wand-Hütte. Alternativ eignet sich die Tour hervorragend als Bike & Hike: Bis zur Grüne-Wand-Hütte gibt es eine Teerstraße, danach einen Wirtschaftsweg bis zur Materialseilbahn. In unserem Beitrag über die Kaiser-Tour zur Kasseler Hütte gibt es detaillierte Informationen zur Wanderung.

Kasseler Hütte im Zillertal Sonnenterrasse
Gemütliche Terrasse: Auf der Kasseler Hütte sitzt Ihr bei schönem Wetter gemütlich in der Sonne

11) Klausenalm

Die Klausenalm im Zemmgrund hat viele Fans: Auf dem Weg vom Breitlahner (Startadresse: Dornauberg 70, 6295 Ginzling) zur Grawandhütte und zur Berliner Hütte kommt Ihr an dieser urigen Alm vorbei. Nach nur 20 Minuten Gehzeit auf einem Wirtschaftsweg erreicht Ihr die Alm. Die leichte Wanderung ist ideal für Familien mit kleinen Kindern oder für alle, die nicht mehr so flott zu Fuß unterwegs sind. Spielsachen und Tiere bereiten kleinen Wanderern einen tollen Tag. Einmal pro Woche finden Grillabende statt, an denen Gäste die Murmeltiere pfeifen hören – und manchmal auch sehen :).

Die urige Klausenalm: besonders beliebt bei Familien

12) Filzenalm / Filzenkogel

Wenn die Ahornbahn in Mayrhofen geöffnet hat, ist der Filzenkogel alles andere als ein beschaulicher und ruhiger Gipfel. Von der Bergstation ist er in nur 30 bis 45 Minuten erreichbar und auch für Familien mit Kindern eine gute Wahl, um ein Gipfelkreuz zu besuchen.

Dafür kehrt in der Nebensaison Ruhe am Gipfel ein: Dann herrscht auf dem 2.227 Meter hohen Gipfel fast Totenstille – mit Ausnahme der Tandemflieger, die kurz unterhalb des Gipfelkreuzes landen. Mehr über die Wanderung zum Filzenkogel gibt es in unserem Blogbeitrag mit fünf traumhaften Wanderungen unter 2.500 Metern. Die Startadresse für Euer Navigationssystem lautet: Ahornstraße 853, 6290 Mayrhofen.

Filzenkogel im Zillertal
Der Filzenkogel im Zillertal: außerhalb der Saison ohne Liftbetrieb ein herrlicher Gipfel der Ruhe

13) Geschösswandhaus

Eine Mini-Wanderung, die auch mit Kinderwagen funktioniert: Von der Bergstation der Penkenbahn sind es nur fünf Minuten bis zum Gschösswanhaus. Unsere Leser haben dieses Ziel persönlich empfohlen. Dann kann es dort nur gut sein. 😉

14) Vorderhaslspitze & Geiseljoch

In diesem Jahr haben wir eine wunderschöne Rundwanderung entdeckt: Vom Parkplatz in der Kurve vor dem Gasthof Geislerhof ( oberhalb von Lanersbach haben wir uns auf den Weg zur Haslspitze und zur Vorderhaslspitze gemacht. Beide Gipfel sind nur rund 15 Gehzeit-Minuten voneinander entfernt. Den Wegweisern Richtung Rastkogel folgend sind wir auf dem Weg dorthin an wunderschönen Bergseen vorbei gewandert, ehe wir am Grat in Richtung Haslspitze und Geiseljoch abzweigten.

Bergsee Zillertal
Bergsee auf dem Weg vom Wanderparkplatz an der Geiselalm zur Haslspitze (Aufstieg Richtung Rastkogel)

Während die Haslspitze „nur“ einen Holzstab mit seinem Namen drauf trägt, steht auf der etwas tiefer gelegenen Vorderhaslspitze ein wunderschönes Kreuz. Die Aussicht von den Gipfeln ist herrlich.

Haslspitze im Zillertal
Die Haslspitze im Zillertal: Hier gibt es kein Gipfelkreuz. Dafür ist das Kreuz auf der 15 Minuten entfernten Vorderhaslspitze um so schöner.

Wir stiegen an einem klaren Septembertag auf und hatten eine schöne Sicht auf den Gilfert, den kleinen Gilfert, das Kellerjoch, den Rostkopf, hinüber zum Rastkogel und zur Hippoldspitze. Das war ein wahrer Traum für Zillertaler Gipfelkenner. Den Abstieg wählten wir über das Geiseljoch. In Summe brauchten wir rund 4,5 Stunden für die gesamte Rundwanderung, die einen schweren Schwierigkeitsgrad hat (schwarzer Weg).

Vorderhaslspitze Zillertal
Die Vorderhaslspitze im Zillertal: ein wunderschönes Gipfelkreuz und ein herrlicher Ausblick auf die schönsten Zillertaler Gipfel

15) Tristenbachalm

Viele Wanderer, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, wandern vom Naturparkhaus in Ginzling zur Tristenbachalm. Die Wanderung dauert nur 45 Minuten und führt auf einer Teerstraße zu der urigen Alm hinauf. Auch an kalten und regnerischen Tagen ist die einfache Wanderung eine gute Option, um sich einen netten Tag zu machen. Auf der Hütte freut sich die Wirtin Jitka auf Euch – und nicht zu vergessen Hahn Friedrich mit seinen 16 Hennen.

Tristenbachalm Zillertal
Start der Tour zur Greizer Hütte an der Tristenbachalm: nach dem Abstieg lohnt sich die Einkehr bei Wirt Daniel

Die Tristenbachalm ist auch ein beliebter Startpunkt für Wanderungen ins Floitental. Von hier aus startet die Wanderung zur Greizer Hütte (siehe Nr. 8 in dieser Liste), die an der Steinbockhütte vorbeiführt.

16) Schönbichler Horn

Das 3.134 Meter hohe Schönbichler Horn überqueren Bergwanderer auf dem Berliner Höhenweg: auf der als „schwer“ klassifizierten Tour zwischen Furtschaglhaus und Berliner Hütte. Auf diesem wohl einfachsten Dreitausender im Zillertal sind wir selbst noch nicht gewesen, haben ihn aber auf unserer persönlichen Wanderliste.

Furtschaglhaus mit Schönbichler Horn
Das Furtschaglhaus mit dem Schönbichler Horn und dem großen Möseler im Hintergrund.

Für konditionell starke Wanderer ist das Schönbichler Horn auch als Tagestour machbar: in 4,5 bis 5 Stunden Stunden ab dem Parkplatz am Zamsgatterl am Schlegeisspeicher (). In Summe sind 8 bis 9 Stunden reine Gehzeit einzuplanen. Wer Gehzeit sparen möchte, fährt mit dem Rad um den Stausee und holt in Summe ca. 1 bis 1,5 Stunden Gehzeit auf der Gesamtstrecke heraus. Eine gute Beschreibung der Wanderung zum Schönbichler Horn als Tagestour findet Ihr auf Tourentipp.de.

17) Alpeiner Scharte

Auf dem Weg von der Olpererhütte zur Geraerhütte gehen Wanderer über die Alpeiner Scharte, die auf knapp 3.000 Höhenmetern liegt. Auch hier sind wir noch nicht gewesen, haben aber davon gehört, dass einige Bergwanderer diesen Weg durchaus als Tagestour gehen. Dazu steigen sie von der Geraer Hütte in Richtung Wipptal ab und fahren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurück ins Zillertal. Eine Beschreibung der Wanderung zur Alpeiner Scharte findet Ihr auf www.tourenziel.de.

18) Pfitscherjochhaus & Rotbachlspitze

Einmal von Österreich nach Italien wandern – und das an einem Tag. Das ist der Grund, warum die Wanderung zum Pfitscherjochhaus bei vielen Urlaubern im Zillertal besonders beliebt ist. Die leichte Tour führt kurz vor dem Pfitscherjochhaus am Grenzstein vorbei und bietet einen herrlichen Ausblick hinüber nach Italien. Die Wanderung vom Schlegeisspeicher zum Pfitscherjochhaus dauert nur 2 Stunden.

Das Pfitscherjochhaus im Zillertal
Das Pfitscherjochhaus ist ein beliebtes Ziel: Von Italien kommen hier viele Radfahrer hinauf, vom Zillertal viele Wanderer. An sonnigen Tagen ist es hier sehr voll.

Wenn Euch die Wanderung zum Pfitscherjochhaus noch nicht reicht, wandert Ihr noch weitere 2 Stunden zur Rotbachlspitze hinauf. Die mittelschwere bis schwere Wanderung geht kurz vor dem Gipfel ordentlich zur Sache. Oben angekommen werden Wanderer mit einem herrlichen Eisgipfelpanorama belohnt. Wir haben mehr Infos über die Tour zum Pfitscherjochhaus und zur Rotbachlspitze für Euch. Die Wanderung startet am wunderschönen Schlegeisspeicher. Die Adresse fürs Navi lautet D

Rotbachlspitze Gipfelkreuz Zillertal
Eisgipfelpanorama auf knapp 3.000 Metern Höhe. Eine wahnsinnig tolle Tour mit Murmeltier am Gipfelkreuz.

19) Rastkogelhütte & Rosskopf

Von der Zillertaler Höhenstraße ist die Rastkogelhütte ein einfaches Ziel – eine ideale Wanderung für Familien mit Kindern. Vom Melchboden an der Höhenstraße führt ein leichter Steig (Wanderweg) mit einem geringen Anstieg zur Hütte hinauf. In rund einer Stunde sind flinke Wanderer dort. Die Adresse für den Start am Melchboden lautet: Hochschwendberg 540, 6283 Hippach-Schwendberg.

Rastkogelhütte im Zillertal
Ein einfaches Ziel für die ganze Familie: Die Rastkogelhütte im Zillertal, erreichbar von der Zillertaler Höhenstraße

Wer anstelle des einfachen Wanderwegs lieber einen Wirtschaftsweg (Fahrstraße) läuft oder mit dem Rad hinauffahren möchte, startet am Parkplatz der Atlas-Sportalm an der Zillertaler Höhenstraße. Von dort sind es noch zwei Kehren zum kleinen Wanderparkplatz für die Rastkogelhütte. Der Wirtschaftsweg führt Euch parallel zum Wanderweg ans Ziel und ist auch mit einem geländegängigen Kinderwagen machbar.

Von der Rastkogelhütte gibt es einen mittelschweren Wanderweg zum Rosskopf. Die Gehzeit beträgt eine Stunde und wir können uns beim besten Willen nicht daran erinnern, schon einmal oben gewesen zu sein 🙂

20) Rastkogelhütte & Kreuzjoch

Wie Ihr zur Rastkogelhütte kommt, haben wir Euch bereits in der Wanderung Nr. 19 erzählt. Allerdings haben wir einen leichten bis mittelschweren Lieblingsaufstieg zur Hütte, der besonders schön ist: von Hochfügen. Vom großen Parkplatz in Hochfügen () folgen wir 1 Stunde einem Wirtschaftsweg, der uns am Pfundsalm-Niederleger vorbei zum Pfundsalm Mitterleger führt. Von dort aus beginnt der einstündige Austieg zum Sidanjoch, von dem wirr in zirka 15 Minuten leicht absteigend die Rastkogelhütte erreichen. Vom Sidanjoch kommend haben wir einen wunderschönen Blick auf die Rastkogelhütte, der uns tief im Gedächtnis bleibt.

Blick auf Rastkogelhütte vom Sidanjoch
Blick aus Richtung Sidanjoch auf die Rastkogelhütte: für uns der schönste Aufstieg zur Hütte

Das Kreuzjoch ist ein mittelschwerer Gipfel, den Ihr in nur 30 Minuten von der Rastkogelhütte erreicht. Wir haben im Eiltempo sogar nur 15 Minuten für den Aufstieg gebraucht. 🙂

Kreuzjoch an der Rastkogelhütte
Ein schneller Gipfel: von der Rastkogelhütte ist der Gipfel in nur wenigen Minuten erreicht.

21) Edelhütte & Ahornspitze

„Dem König der Berge“ steht auf dem Gipfelkreuz der Ahornspitze. Dabei ist die Ahornspitze mit ihren 2.973 Metern gar kein echter 3.000er. Trotzdem ist dieser Gipfel im Zillertal so beliebt, dass an schönen Tagen ganze Scharen von Menschen zu ihm hinauf strömen. Die meisten Wanderer kommen von der Bergstation der Ahornbahn (Mayrhofen) zur Ahornspitze hinauf. Die Gehzeit beträgt offiziell 3,5 Stunden, allerdings waren wir bereits in 2,5 Stunden oben. Es handelt sich um einen schwarzen, d.h. schwierigen Weg. An Tagen mit schwierigen Wetterbedingungen und Schnee, kann es hier durchaus gefährlich werden.

Aufstieg zur Ahornspitze ab Edelhütte
Von hier ist der Gipfel zur Ahornspitze nicht mehr weit: Ca. 45 Minuten vor dem Gipfel wird die Wanderung technisch deutlich anspruchsvoller.
Gipfelkreuz der Ahornspitze
Auf dem Nordgipfel der Ahornspitze, wo das Gipfelkreuz steht, ist nur wenig Platz. Oben warten oft viele Wanderer darauf, ein schnelles Foto vom Gipfelkreuz machen zu können.

Auf dem Weg zur Ahornspitze kommt Ihr an der Edelhütte vorbei. Bis zur Hütte führt ein mittelschwerer Steig. Die Gehzeit beträgt nur 1,5 Stunden.

Edelhütte im Zillertal
Die Edelhütte ist Teil einer besonderen Wanderung im Zillertal: der Tour zur Ahornspitze – dem König der Berge.

22) Wimbachkopf

Von der Hirschbichlalm an der Zillertaler Höhenstraße geht es zur Wedelhütte und über den „Stoanmandlweg“ zum Wimbachkopf hinauf. Die mittelschwere Bergwanderung zum Gipfel dauert zwei Stunden, mit dem Rückweg sind es vier. Das Gipfelkreuz kann sich sehen lassen: ein hübsches Edelweiß ziert das sonst schlichte Holzkreuz.

Wimbachkopf Zillertal
Der Wimbachkopf im Zillertal: ein hübsches Gipfelkreuz mit Edelweiß ziert den Gipfel
Wedelhütte mit Wimbachkopf
Der Stoanmandlweg führt von der Wedelhütte zum Wimbachkopf hinauf. Die Gehzeit von der Wedelhütte beträgt nur 30 Minuten.

Der Wimbachkopf lässt sich auch mit einer Wanderung zum Wetterkreuz kombinieren. Allerdings wird auf dem Gipfel des Wetterkreuzes aktuell eine neue Seilbahnstation gebaut, sodass die Freude über den Gipfelsieg etwas getrübt werden könnte. Den Rückweg zur Hirschbichlalm treten Wanderer dann über die Kristallhütte an. Im Sommer haben Wedel- und Kristallhütte nur von Donnerstag bis Samstag geöffnet. Die Startadresse für das Navigationssystem lautet: Zellberg 604, 6277 Zellberg.

23a) Marchkopf

Ein wunderschöner Gipfel, den wir unbedingt noch einmal besuchen möchten, ist der 2.499 Meter hohe Marchkopf. Er hat ein wunderschönes Gipfelkreuz und ist im Gipfelbereich sehr steinig und gar nicht so einfach zu gehen. Noch dazu kommt Ihr unterwegs an einem schönen Bergsee vorbei.

Marchkopf im Zillertal
Der Marchkopf im Zillertal: ein wunderschönes Gipfelkreuz für einen beeindruckenden Gipfel

Zum Marchkopf wandert Ihr ebenfalls von der Hirschbichlalm an der Zillertaler Höhenstraße hinauf. Der Wanderweg an der Hirschbichlalm ist nicht einfach zu finden. Vor dem Gasthof stehend geht Ihr links an der Höhenstraße entlang bis wenige Minuten später rechts ein Wanderweg über die Wiesen den Berg hinauf führt. Ein Wegweiser an der Höhenstraße zeigt Euch, wo es  hinauf geht. Die Wanderung zum Marchkopf ist schwarz markiert. Der Aufstieg dauert ungefähr 2,5 Stunden und führt Euch beim Abstieg an der Wedelhütte vorbei. Die gesamte Wanderung hat eine Gehzeit von 5 Stunden.

Marchkopf Bergsee
Bergsee auf dem Weg zum Marchkopf: So schön ist die Wanderung.

Auf den Marchkopf könnt Ihr auch von Hochfügen aufsteigen. Landschaftlich ist diese Wanderung wunderschön und Ihr spart Euch die Maut für die Zillertaler Höhenstraße. Hier in der Wanderung 23b) findet Ihr die Beschreibung.

23b) Marchkopf & Gipfel

Wir sind zuletzt von Hochfügen auf den Marchkopf hinauf. Vom Parkplatz in Hochfügen wanderten wir zum Viertelalm-Niederleger und folgten anschließend dem Wegweiser nach links. Auch diese Wanderung zum Marchkopf ist herrlich: An schönen Tagen erhaltet Ihr einen wunderschönen Blick auf den Viertelalm-Niederleger – im Hintergrund das Kellerjoch, der Kuhmesser und der Gilfert. Nach dem Aufstieg am Grat angekommen, erreicht Ihr zuerst das Gipfelkreuz des „Gipfel“, das nur wenige Wanderer kennen, bevor Ihr darauf den Marchkopf erreicht. Wir haben den „Gipfel“ nach 02:45 Stunden erreicht, eine weitere Stunde bis zum Marchkopf gebraucht und weitere 30 Minuten bis zur Wedelhütte. Der Abstieg von der Wedelhütte dauert ungefähr 2 Stunden.

Gipfelkreuz "der Gipfel" Zillertal
Das Gipfelkreuz des Berges „der Gipfel“ im Zillertal: ein unaufgeregt schönes Zwischenziel beim Aufstieg zum Marchkopf auf Hochfügen
Gipfelkreuz des Marchkopfs im Zillertal
Der Marchkopf im Zillertal aus der Nähe: ein wunderschönes großes Kreuz ziert den Gipfel

24) Gamshütte & Vordere Grinbergspitze

An der Gamshütte startet oder endet der Berliner Höhenweg: Die 38 Schlafplätze sind ausschließlich Matratzenlager und wer unbedingt eine Dusche braucht, richtet sich in der charmanten Außendusche auf eine Erfrischung ein. Die Hütte wurde in der Saison 2018 von einer neuen jungen Wirtin aus Bad Tölz übernommen, die zuvor in den Semesterferien auf mehreren Hütten Erfahrung hat sammeln können. Die meisten Wanderer kommen von Finkenberg (Teufelsbrücke) auf die Hütte hinauf. Die Gehzeit beträgt 3 Stunden. Und wer dann noch immer nicht genug hat, geht weiter auf die Vordere Grinbergspitze.

Gamshütte im Zillertal
Die Gamshütte: ab der Saison 2018 mit neuer Wirtin.

25) Hamberg

Wir sind Fans vom Hamberg (2.095 m) – dem Hausberg des Ortes Stumm, wo wir jahrelang untergebracht waren. Der Gipfel hat ein riesiges Gipfelkreuz und bietet Gipfelstürmern einen fantastischen Ausblick ins Zillertal, ins Alpbachtal und an klaren Tagen sogar bis zum Achensee. Jahrelang starteten wir unsere Tour am Gasthof Bergrast, der seit einigen Jahren geschlossen hat. Seitdem die Bergrast nicht mehr geöffnet ist, gehen wir an der Jausenstation Almluft (1.200 m) am Gattererberg los. Die Gehzeit beträgt ungefähr 2,5 Stunden. Die Wanderung ist mittelschwer, erfordert etwas Kondition. Eine andere und sehr schöne Variante den Hamberg zu besteigen, ist die Wanderung vom Kerschbaumer Sattel.

Hamberg im Zillertal
Der Hausberg von Stumm in Zillertal Mitte: ein großes Gipfelkreuz und ein herrlicher Ausblick warten auf die Gipfelstürmer, die oben ankommen.

26) Grawandhütte & Berliner Hütte

Die Grawandhütte ist eine wunderbar urige Hütte im Zemmgrund: Von 2015 bis 2018 war sie eine Hütte mit Herz, auf der Hüttenwirt Martin, Wirtin Elisabeth und Hüttenhund Livi für unterhaltsame Stunden sorgten. Die Wirte werden die Hütte 2019 nicht weiterführen und haben unter anderem die urige Jägerstube zurück gebaut. Mit Hüttenwirt Martin und Wirtin Elisabeth verschwindet auch die leckere Zillertaler Küche: mit handgemachten Knödeln und leckerem Kaiserschmarrn. Erfahrt in unserem Blogbeitrag mehr über die Grawandhütte, wie wir sie 2017 und 2018 erlebt haben. Wie es 2019 weiter geht, werden wir beobachten.

Grawandhütte Zillertal Terrasse
Die gemütliche Terrasse der Grawandhütte: Von hier aus könnt Ihr den Wasserfall und in ruhigen Stunden sogar Gämse beobachten.

Von der Grawandhütte geht es weiter auf die Berliner Hütte – eines der beeindruckendsten Berghäuser im ganzen Zillertal. Für uns und viele andere Zillertal-Fans ist die Tour zur Berliner Hütte deshalb ein absolutes Muss in jedem Urlaub. Wer konditionell gut drauf ist, sollte unbedingt über die Waxeggalm zur Berliner Hütte aufsteigen. Der Weg ist zwar weiter, aber deutlich schöner. Mehr über die Wanderung zur Berliner Hütte gibt es in unserem Blogbeitrag über die Murmeltierwanderungen.

Berliner Hütte im Zillertal
Die Berliner Hütte im Zillertal: eine der imposantesten Hütten in Tirol

27) Rastkogel

Der 2.762 m hohe Rastkogel oberhalb der Rastkogelhütte ist ähnlich wie die Ahornspitze ein Gipfel, den Wanderer im Zillertal unbedingt einmal bestiegen haben sollten. Kurz vor dem Gipfel ist er sehr felsig und oben angekommen, bietet er einen gewaltigen Ausblick. Wir empfehlen dazu zwei Aufstiege: von Hochfügen über das Sidanjoch oder vom Wanderparkplatz an den Geiselhöfen (oberhalb von Lanersbach). Diese beiden Aufstiege sind zwar weiter als der Aufstieg von der Penkenbahn, dafür landschaftlich schöner und deutlich ruhiger.

Gipfelkreuz des Rastkogels
Der Rastkogel im Zillertal: der beliebte Aussichtsgipfel wird ähnlich wie die Ahornspitze sehr häufig besucht.

28) Brandberger Kolm

Dominant und spitz ragt der Brandberger Kolm zwischen allen umliegenden Bergen hinaus. Wer den Hausberg der Brandberger sieht, findet ihn vielleicht sogar beeindruckender als die Ahornspitze – den König der Berge. Eine schöne Beschreibung der anspruchsvollen vierstündigen Wanderung zum Brandberger Kolm bietet der DAV Berlin in einem .pdf. Auf der Wanderung werden 1.610 Höhenmeter im Anstieg genommen. Es handelt sich um einen schweren/schwarzen Weg.

Brandberger Kolm
Tolle Aussicht auf den Brandberger Kolm: Die Wanderung zur Karlmalm bietet ein schönes Bergpanorama

29) Tristner/Dristner

Wann immer wir mit anderen Wanderern über den Tristner/Dristner gesprochen haben, wurden wir gewarnt: sehr steil, sehr weit, oben etwas gefährlich und nicht zuletzt ein Paradies für rote Zecken. Uns ist die Lust auf den Tristner daher etwas vergangen. Trotzdem sieht der Tristner fast so aufregend aus wie die Ahornspitze. Von dem Gedanken diese „kleine Ahornspitze“ doch noch zu besteigen, können wir uns deshalb nicht ganz verabschieden – nicht zuletzt, weil der Hausberg von Ginzling viel ruhiger zu wandern ist, als die Ahornspitze. Mehr Informationen zur Wanderung auf den Tristner/Dristner gibt es auf hikr.org.

30) Wetterkreuzspitze & Gedrechter

Eine meiner Lieblingsgipfel ist die wunderschöne Wetterkreuzspitze. Von hier ist nicht nur der Ausblick ins Zillertal schön, sondern auch die Sicht auf die Kellerjochkapelle. Wer die Wanderung mit der Wetterkreuzspitze beginnt, lässt die meisten Wanderer erst einmal „rechts liegen“ und wandert an der Hochalm über den Gipfel hinauf. In unserem Blogbeitrag über die Rundwanderung zur Wetterkreuzspitze und zum Gedrechter erfahrt Ihr mehr.

Wetterkreuzspitze Zillertal
Die Wetterkreuzspitze im Zillertal: wunderschöner Ausbilick in Richtung Kellerjochkapelle und wunderschöner Gipfel

31) Karlam

Die Karlalm ist eine der urigsten Hütten im Zillertal und immer ein schönes Ziel, um sich zu Beginn des Zillertal-Urlaubs einzuwandern. In der Vorsaison, wenn die Gerlossteinbahn noch nicht fährt, lässt sich die Ruhe hier herrlich genießen. Meinen Traumplatz hatte ich sofort gefunden: Die Mini-Bank direkt vor der Hütte. Abschalten, entschleunigen und eine Jause genießen. Wir haben die Wanderung zur Karlalm für Euch genau beschrieben – im Blogbeitrag über unsere fünf Wanderungen unter 2.500 Metern. Die Wanderung startet in Brandberg am Gasthof Thanner.

Lieblingsplatz auf der Bank vor der Karlalm
Ein Lieblingsplatz in den Zillertaler Bergen: Auf der kleinen Bank an der Karlalm findet Ihr ihn. Wir waren die einzigen Gäste und haben die traumhafte Ruhe genossen.

32) Tettensjoch

Das Tettensjoch sind wir vor vielen Jahren einmal gegangen. Unsere Erinnerung daran ist inzwischen sehr verblasst. Damals stand dort ein unscheinbares Gipfelkreuz aus Holz, das unseres Wissens nach dort immer noch steht. Über das Tettensjoch sind nur wenige Bilder im Netz zu finden, denn so bekannt ist es bei den Bergwanderern nicht. Das macht den Gipfel sympathisch. Der Aufstieg zum Tettensjoch beginnt in Lanersbach. Dazu folgt Ihr der Straße zur Höllensteinhütte. Bei tourenziel.de gibt es eine schöne Wanderbeschreibung zum Tettensjoch.

Tettensjoch Zillertal
Ein wenig besuchter Gipfel im Zillertal: das Tettensjoch

33) Roller, Wimmertalalm und Klammer’s Jausenhütte

Wie das Tettensjoch gehört auch der Roller zu den Gipfeln im Zillertal über die man wenig hört. Wer gegenüber vom Stausee in Gerlos-Gmünd zum Roller hinaufgeht, hat deshalb auch eher eine ruhigere Wanderung vor sich. Die Wege sind wenig ausgetreten und so kann es vorkommen, dass Ihr hochgewachsene Wiesen streift. Im Sommer sind die Wege weiter unten immerhin gemäht. Auf dem Weg zum Gipfel springt eine Gams ganz nah vor uns hinüber und auch vom Gipfelkreuz aus können wir Gämse in der Ferne beobachten. Vom Roller scheint es nicht weit bis zum Gipfelkreuz des Schafkogel zu sein, zu dem wir leider nicht mehr weiter gegangen sind. Das tun wir beim nächsten Mal.

Gipfelkreuz Roller Zillertal
Ein schlichtes Holzkreuz, aber eine schöne Wanderung: die Tour zum Roller im Zillertal

Die Wanderung startet am Wanderparkplatz in Gmünd, gegenüber vom Stausee. Wir folgen dem Wegweiser und gehen einige Meter an der Straße bis zum Ortschild Gmünd entlang. Dort geht es zunächst ein kurzes Stück Straße und dann einen Steig durch den Wald zum Roller hinauf. Beim Abstieg gehen wir noch ins Wimmertal an der Jausenstation Wimmertal und an der neuen Klammer’s Jausenhütte vorbei. Hier gibt es allerlei Leckereien. Die Tourenbeschreibung und weitere Details für die Wanderung zum Roller findet Ihr in unserem Blogbeitrag.

34) Grüblspitz, Ramsjoch & die Torseen

Zwei tolle Gipfel auf einer Wanderung erreichen: Das gelingt von der Eggalmbahn in Lanersbach aus. Kein Wunder, dass wir hier in diesem Sommer viele Wanderer getroffen haben. Die meisten von ihnen fahren mit der Bergbahn bis zur Bergstation an der Eggalm (1.960m)  hinauf und wandern dann zur Grüblspitze (2.395 m) und zum Ramsjoch hinüber (2.510 m). Während viele Wanderer am Ramsjoch den Rückweg zur Bergbahn nehmen und das Beste verpassen, steigen einige zu den Torseen hinab – für uns der Höhepunkt der Wanderung. Bis hier sind es rund drei Stunden Gehzeit, hinab bis nach Lanersbach kommen noch einmal 2,5 Stunden dazu.

Grüblspitze im Zillertal
Die Grüblspitze im Zillertal: von der Bergstation der Eggalmbahn ist sie in nur einer Stunde erreichbar. Eine leichte Wanderung, die sich auch für Kinder eignet.
Ramsjoch im Zillertal
Einzigartig ist das Gipfelkreuz auf dem Ramsjoch: Von hier haben wir einen großartigen Ausblick – in der Ferne sogar auf die Ahornspitze und den Tristner.

Wir sind dieses Jahr zum ersten Mal ohne Bergbahn zu den Torseen hinauf. Dem Wegweiser hinter der Talstation folgend ging es zunächst über eine Wiese mit einem herrlichen Blick auf Lanersbach. Danach wanderten wir auf einem Wirtschaftsweg zur Nasse-Tux-Alm, über einen Steig vorbei an einem Wasserfall und schließlich hinauf zu den Torseen (ca. 3h). Die Gipfel stürmten wir, als alle anderen Wanderer längst gegangen waren: Das Ramsjöchl erreichten wir nach 3,5 Stunden; die Grüblspitze nach rund 4 Stunden.

Torsee Lanersbach
Der Torsee oberhalb von Lanersbach: für uns der Höhenpunkt der Wanderung zum Ramsjoch und zur Grüblspitze

35) Wanglspitz & Pangert

Von der Bergstation der Penkenbahn oder der Finkenberger Almbahnen starten Wanderer zur 2.420 Meter hohen Wanglspitz (ca. 2,5h ab Bergstation Penkenbahn). Wie an der Zillertaler Höhenstraße steht das Gipfelkreuz inmitten eines Skigebiets direkt neben einer Seilbahn. Wir haben uns alle Mühe gegeben, diese auf dem Foto wegzulassen, denn das Gipfelkreuz der Wanglspitze selbst ist sehr sehenswert. Wer früh genug los ist, wandert von hier zum 2.762 Meter hohen Rastkogel weiter. Wir begnügen uns an diesem Tag mit dem Pangert (2.550 m).

Wanglspitze Zillertal Gipfelkreuz
Die Wanglspitze im Zillertal: ein schönes Gipfelkreuz, aber leider direkt neben einer Seilbahnstation (die wir hier lieber weggelassen haben)
Gipfelkreuz Pangert Zillertal
Im Winter bei Skitouren beliebt, im Sommer deutlich weniger besucht: der Pangert im Zillertal

36) Kreuzjochhütte & Karspitz

Die Beschreibung folgt in Kürze. Wir arbeiten noch dran.

37) Wiedersberger Horn & Sagtaler Spitze

Dito 😉

38) Kellerjochhütte & Kellerjoch

Einer unserer Lieblingsplätze im Zillertal ist das Kellerjoch. Nie werde ich diesen klaren Herbsttag vergessen, an dem ich an der kleinen Kellerjochkapelle stand und ins Inntal hinunterblickte. Seitdem ist dieser Platz für mich ein magischer Ort, den ich immer wieder besuche. Anderen Menschen scheint es ähnlich zu gehen: Immer mehr Wanderer kommen zur kleinen Kapelle hinauf – besonders an Wochenenden. Mehr Bilder und Infos gibt’s in unserem Blogbeitrag über die Wanderung zur Kellerjochkapelle und zur Kellerjochhütte.

Kellerjochhütte
Die Kellerjochhütte ist ein Traumziel: Deshalb ist hier an schönen Tagen besonders viel los – vor allem an Wochenende.
Kellerjochkapelle Zillertal
Traumziel Kellerjochkapelle: Wir haben unseren Lieblingsplatz gefunden.

39) Gamsstein & Gilfert & Sonntagsköpferl

Die Wanderung über den kleinen und großen Gamsstein, den Gilfert und das Sonntagsköpferl hält vier Gipfelkreuze für Euch bereit und ist eine herrliche Rundtour. Ihr startet am Loassattel, den ihr mit dem Auto über einen Wirtschaftsweg von Pillberg erreicht. Alternativ wandert Ihr eine Stunde von der Schellenbergalm zum Loassattel hinauf. Der Gilfert hat ein beeindruckend großes Gipfelkreuz und bietet Euch einen schönen Ausblick ins Inntal, in Richtung Karwendel und nach Hochfügen. Für die komplette haben wir knapp sieben Stunden gebraucht. Nach der Tour lohnt es sich, am Alpengasthof Loas einzukehren und die legendären Schnitzel zu vertilgen.

Gipfelkreuz kleiner Gamsstein Zillertal
Das Gipfelkreuz des kleinen Gamssteins

40) Kreuzjoch & Isskogel

Von der Bergstation der Rosenalmbahn geht diese Tour über zwei Gipfelkreuze hinüber nach Gerlos. Mit der Isskogelbahn geht es dann hinunter ins Tal und mit dem Bus zurück nach Zell. Eine tolle Tagestour mit schönen Gipfeln. Allerdings wird oberhalb  der Rosenalmbahn das Skigebiet seit Jahren heftig ausgebaut. Wer sich im Sommer an der einen oder anderen Baustelle und an den Liftstationen nicht stört, hat bestimmt Spaß an der Tour.

41) Olperer Hütte & Friesenberghaus

Wenn es eine Wanderung im Zillertal gibt, um die so ein großer Hype gemacht wird, wie um die drei Zinnen, dann ist es die Wanderung zur Olperer Hütte. Wegen des Traumblicks auf den Schlegeisstausee und der Hängebrücke direkt an der Hütte, ist die Tour bei Wanderern besonders beliebt.

Olperer Hütte im Zillertal
Die Olperer Hütte an vollen Tagen: die Sonnenterrasse ist gut besucht
Hängebrücke an der Olperer Hütte im Zillertal
Die Hängebrücke an der Olperer Hütte: Ich habe mein Traumfoto bekommen und war überglücklich.

Wer weiter zum Friesenberghaus wandert, kann auf einer Tagestour Berliner Höhenwegsluft schnuppern und sich dabei einen ersten Eindruck vom Höhenweg verschaffen. Wir haben in unserem Blog mehr über die Rundtour vom Schlegeisspeicher zur Olperer Hütte und weiter zum Friesenberghaus für Euch.

Friesenberghaus vom Petersköpferl aus
Beim Abstieg vom Petersköpferl: ein wunderbarer Ausblick auf das Friesenberghaus

42) Plauener Hütte / Hannemannenweg

Ähnlich beliebt wie die Neumarkter Runde ist der Hannemannweg, der zur Plauener Hütte führt. Schaut Euch die Bilder an, dann versteht Ihr warum 🙂

43) Sommerbergalm Hintertux

Tourenbeschreibung in Arbeit

44) Tuxer-Joch-Haus & Weiße Wand & Frauenwand

Tourenbeschreibung in Arbeit

45) Kreuzjochhütte & Kapaunsjöchl

Tourenbeschreibung in Arbeit

46) Zittauer Hütte

Eine echte Traumtour an sonnigen Tagen ist die Wanderung zur Zittauer Hütte. Direkt am unteren Wildgerlossee gelegen, können Wanderer ihren Augen kaum trauen – so schön ist es dort. Gut beraten sind all jene, die noch 30 Minuten weiter gehen: zum oberen Wildgerlossee. Bei uns gibt’s mehr über die Wanderung zur Zittauer Hütte.

Zittauer Hütte im Zillertal
Wir waren erst einmal oben und wollen unbedingt noch einmal hinauf: Die Zittauer Hütte ist eine der schönsten Hütten im Zillertal

Und hier kommen noch einige Wanderungen, über die wir Euch noch nicht berichten können. Sie stehen selbst noch auf unserer Wanderliste:

47) Stoankasern – Junsjoch – Junssee

Tourenbeschreibung in Arbeit

48) Geierspitze

Tourenbeschreibung in Arbeit

49) Wandspitze

Bei unserer ersten Wanderung von Hintertux ins Weitental (Nr. 7 in dieser Liste) haben wir den Wegweiser für die Wandspitze entdeckt – ein herrlicher Gipfel mit Gletscherausblick, der momentan nicht mehr so häufig besucht wird. Dafür gibt es einen triftigen Grund: Jahrelang konnten Wanderer die Wandspitze von Hintertux als Rundwanderung zusammen mit der Kellenspitze in Angriff nehmen. Wegen der hohen Steinschlaggefahr ist das seit ungefähr einem Jahr nicht mehr möglich, sodass deutlich weniger Wanderer hier herauf kommen.

Gipfelkreuz der Wandspitze im Zillertal
Am Gipfelkreuz der Wandspitze im Zillertal

Direkt am Gipfelkreuz befinden sich Sicherungen und Stahlseile, die den Berg zusammenhalten. Hier wurde uns bewusst, wie zerbrechlich die Berge sind. Fast ein wenig unheimlich war es oben am Gipfel, an dem Löcher im Berg deutlich sichtbar waren. Auf Nachfrage in der Tourismusinformation in Tux wurde uns im September 2018 versichert, dass wir ohne Gefahr zum Gipfelkreuz der Wandspitze hinauf wandern können. Der Übergang zur Kellenspitze ist allerdings gesperrt.

Stahlseile an der Wandspitze: die benachbarte Kellenspitze ist bereits wegen Steinschlags gesperrt
Seile am Gipfelkreuz der brüchigen Wandspitze

Die Wanderung zur Wandspitze dauert vom Parkplatz der Hintertuxer Gletscherbahnen ungefähr 2,5 Stunden. Bis ins Weitental wandert Ihr auf einem mittelschweren Steig. Dieser setzt sich ab dem Weitental in Serpentinen bis zur Stempelstelle fort, die sich deutlich unterhalb des Gipfelkreuzes befindet. Von der Stempelstelle geht es ca. 20 Minuten steil über Wiesenhänge zum Gipfel hinauf. Markierungen oder einen Weg gibt es hier nicht mehr. Wer steile Wiesenhänge nicht mag, bleibt einfach an der Stempelstelle und genießt dort den Ausblick auf den hohen Riffler, den Olperer und der Lärmstange im Gletschermassiv. Der Ausblick von der Stempelstelle mindestens genauso schön.

Wandspitze Zillertal
Steiler Auf- und Abstieg über Wiesen zum Gipfelkreuz der Wandspitze – dahinter der wunderschöne Gletscherblick.

50) Kellenspitze

Die Wanderung zur Kellenspitze ist momentan nicht mehr möglich. Der Wanderweg ist wegen Steinschlags gesperrt. Auch der Übergang von der Wandspitze zur Kellenspitze ist nicht möglich.

Sperrung Wanderweg Kellenspitze
Warnhinweis: Der Wanderweg von der Wandspitze zur Kellenspitze ist gesperrt, ebenso der Aufstieg von der Bichlalm zur Kellenspitze.

51) Reither Kogel

Tourenbeschreibung in Arbeit

52) Mannskopf/Speikspitze

Tourenbeschreibung in Arbeit

53) Warnsdorfer Hütte & Eissee

Tourenbeschreibung in Arbeit

54) Richterhütte

Tourenbeschreibung in Arbeit

3 Gedanken zu “Tourentipps: über 50 Wanderungen im Zillertal – gratis

  1. Eine meiner Empfehlungen ist hier die Nr.7, das Weitental. Ausgangspunkt wäre Hintertux und die Bergstation Sommerbergalm. Hier kommt man noch mit der „Zillertal Aktiv Card“. Von hier hält man sich auf der Fahrstraße Richtung „Tuxerjochhaus“. Der Weg an sich ist vielleicht nicht besonders schön, aber es bieten sich schöne Blicke zum Tuxer Joch und zum Hintertuxer Gletscher. Am Tuxerjochhaus (2310m) angekommen, bietet sich eine Einkehr an! Gleich in der Nähe besteht die Möglichkeit für einen Abstecher zum Pfannköpfl (2388m).Dieser ist nicht schwierig und in wenigen Minuten genießt man einen tollen Blick auf die Gletscher, den Olperer und den Hohen Riffler. Etwas schwindelfrei sollte man jedoch sein ;-).
    Anschließend geht es bergab ins stille Weitental. Hier ist der Weg bequem zu laufen, und es sind sehr viele Murmeltiere anzutreffen. Diese sind sehr neugierig und setzt man sich auf eine Bank oder einen Stein, rücken die Murmeltiere bis auf wenige Zentimeter heran. Bald erreicht man den Schleier Wasserfall, wo es über eine Steilstufe hinab geht. Läuft man weiter das Tal hinaus, kommt ein Wegweiser: Geradeaus zur Bichlalm, oder nach Rechts hinab nach Hintertux. Falls man zur Bichlalm weiterläuft, bietet sich dort noch eine urige Einkehr an. Auch von hier führt ein Weg hinab nach Hintertux….
    Ein paar Bilder sind bei meinem Kommentar auf der Tourtricks-Facebookseite zu finden!

    1. Hallo André, danke für Deinen Kommentar und die Beschreibung. Jetzt bekommen wir noch mehr Lust darauf, endlich in Hintertux wandern zu gehen. Da wir immer in Kaltenbach in Zillertal Mitte unterwegs sind, haben wir das Gebiet „dort hinten“ völlig vernachlässigt. Das sollte sich dringend ändern ;). Ich werde mich diesen Sommer also zusammen mit Thomas aufmachen und die von Dir beschriebene Wanderung machen. Ich freu mich schon sehr! Danke für den tollen Tipp!

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