Sulzen-Alm: urige Alm im Floitengrund

Früher hingen in der Sulzen-Alm im schönen Floitental die Würste zum Trocknen von der Decke. In diesem Jahr hat die urige Alm nach Jahren ohne Gastwirtschaft erstmals wieder für Gäste geöffnet. Und sie ist so urig wie früher.

Familie Klocker, wohnhaft in Fügenberg, betreibt die Alm- und Gastwirtschaft im Floitengrund nahe Ginzling – nach jahrelanger Erfahrung in Galtür. Wirtin Sabine und ihr Mann sind Zillertaler, vom Pankratz- und Fügenberg. Sie bieten auf der Sulzen-Alm selbstgemachte Speisen an: Käse, Speck, Buttermilch, Milch und Schnaps. Alles ist das Ergebnis der Almwirtschaft.

Die Wirte der urigen Alm

Zu den Gästen hat Wirtin Sabine einen guten Draht. Hier kommen schon mal einige Wanderer bei gutem Wetter mit bester Stimmung auf einen Schnaps zusammen. Von Mai bis Ende September sind die Klockers auf der Sulzen-Alm, die auch ein leichtes Ziel für Familien mit Kinderwagen ist. Wer noch etwas mehr Durchhaltevermögen mirbringt, kann auf dem Wirtschaftsweg noch 20 Minuten bis zur Steinbockhütte weiter gehen. Nur zwei anstrengende Steigungen liegen vor Dir, um mit oder ohne Kinderwagen auf der Hütte Platz zu nehmen. Bis zur Greizer Hütte ist die Wanderung dann deutlich länger.

Die Steinbockhütte im Floitengrund: das Ziel hinter der Sulzen-Alm

Herrlicher Floitengrund

Der Wegabschnitt rund um die Sulzen-Alm ist herrlich: Kurz hinter der Alm überqueren Wanderer den Floitenbach, der dem Floitenkees entspringt. An sonnigen Tagen lohnt es sich, hier für Fotos zu halten und die Frische des Bachs zu genießen. Das Floitental ist beeindruckend: Mit seinen steilen Feldswänden wirkt es an weniger sonnigen Tagen rauh und gefährlich. Und das ist es auch: Muren, herabstürzende Felsen und Lawinen haben das Tal geprägt. Es ist so ursprünglich schön.

Leichte Wanderung zur Sulzen-Alm

Du startest die Wanderung zur urigen Sulzen-Alm am Naturparkhaus in Ginzling oder auf der höher gelegenen Tristenbachalm. Wenn Du etwas länger wandern willst, ist das Naturparkaus in Ginzling der bessere Ausgangspunkt. Vom Naturparkhaus wanderst Du auf einer zufahrtsbeschränkten Teerstraße zur urigen Tristenbachalm hinauf, wo Du die erste Pause einlegen kannst. Danach geht es auf einem Wirtschaftsweg weiter zur urigen Sulzen-Alm. Technisch ist die Wanderung von beiden Ausgangspunkten leicht. Vom Naturparkhaus Ginzling brauchst Du etwa 75 bis 90 Minuten zur Sulzenalm, von der Tristenbachalm nur etwa 20 bis 30 Minuten.

Weitere urige Almen im Zillertal

Urige Almen gibt es im Zillertal in Hülle und Fülle. Die Jausenstation Schwarzachtal in einem Seitental von Gerlos ist ebenfalls urig und auf leichtem Wege erreichbar. Hier gibt es mehr über die herrliche Wanderung:

Überblick: Urige Hütten im Zillertal

Du möchtest Dir einen Überblick über die urigen Hütten im Zillertal verschaffen? Dann schau Dir unser Video und unsere Inforgrafik in folgendem Beitrag an:

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