10 leichte Wanderungen zu Almen im Zillertal

Du bist nicht so fit oder möchtest nicht so weit wandern? Dann haben wir für Dich 10 leichte Wanderungen zu Almhütten im Zillertal, die fast jeder schaffen kann.

Überblick

  1. Jausenstation Nasenalm/ Brindlingalm
  2. Bichlalm
  3. Tristenbachalm/ Sulzen-Alm
  4. Jausenstation Schwarzachalm
  5. Wimmertalalm/ Klammer’s Jausenhütte
  6. Jörgleralm
  7. Kreuzwiesenalm
  8. Bärschlagalm
  9. Trisslalm
  10. Stillupperhaus

1. Von Mösl zur Jausenstation Nasenalm/ Brindlingalm

Von der Möslbahn am Hochschwendberg, die nur im Winter in Betrieb ist, kannst Du in zirka 45 Minuten Gehzeit auf einer wenig befahrenen Teerstraße zur Nasenalm oder zur Brindlingalm wandern. Das geht sogar mit dem Kinderwagen. Dort oben hast Du einen ähnlich guten Ausblick wie von der Zillertaler Höhenstraße – nur ohne Maut zu zahlen. Ein echter Geheimtipp.

Die Nasenalm am Hochschwendberg: Traumhafter Ausblick auf die Ahornspitze

Um zur Nasenalm zu kommen, fährst Du mit dem Auto oder Bus bis zur Möslbergbahn den Berg hoch. Die Adresse lautet: Hochschwendberg 526, 6283 Hippach-Schwendberg. Zwischen Hotel Bergkristall und der Möslbergbahn gibt es einen kleinen Schotterplatz, auf dem Du in Ruhe kostenfrei parken kannst – selbst in der Hochsaison. Du gehst von hier weiter bergwärts am Hotel Almhof Roswitha vorbei, ehe dahinter nach einer scharfen Linkskurve rechts Wanderwegweiser abzweigen. Sie führen Dich auf einer relativ leicht ansteigenden Teerstraße zur Nasenalm hinauf. Mehr über die Nasenalm erfährst Du in unserem Blogbeitrag:

Fünf Minuten oberhalb der Nasenalm befindet sich die urige Brindlingalm, die Du ebenfalls besuchen kannst. Du hast die Qual der Wahl.

Die Brindlingalm: fünf Minuten oberhalb der Nasenalm

2. Von der Talstation der Hintertuxer Gletscherbahn zur Bichlalm

Genuss für die Großen, Spaß für die Kleinen: Die Bichlalm in Hintertux ist zwar ein beliebtes Wanderziel für Familien, aber auch Erwachsene ohne Kinder kehren dort gern wegen der wunderbaren Aussicht auf den Hintertuxer Gletscher ein.

Bichlalm in Hintertux, Zillertal

In 30 Minuten schneller Gehzeit oder 45 bis 60 Minuten gemütlicher Gehzeit gelangst Du von der Talstation der Hintertuxer Gletscherbahn zur Bichlalm hinauf. Du brauchst dazu nur den Wegweisern an der Bergbahn folgen. Mehr über die Bichlalm erfährst Du in unserem Blogbeitrag.

3. Von Ginzling zur Tristenbachalm

Vom Naturparkhaus in Ginzling kannst Du in zirka 45 Minuten Gehzeit auf einer wenig befahrenen Teerstraße zur Tristenbachalm wandern. Auch auf dieser Wanderung kannst Du problemlos einen Kinderwagen mitnehmen.

Tristenbachalm Zillertal
Die Tristenbachalm am Eingang des Floitentals
Wegbeschreibung zur Tristenbachalm vom Naturparkhaus in Ginzling

Die urige Tristenbachalm ist ein lohnenswertes Ziel, aber auch ein guter Ausgangspunkt für eine weitere leichte Wanderung in das sehenswerte Floitental zur Sulzen-Alm. Für den Fall, dass Du zur Sulzen-Alm wandern möchtest, fährst Du einfach die kleine Straße ab dem Naturparkhaus in Ginzling mit dem Auto zur Tristenbachalm hinauf und wanderst dort auf der Schotterstraße etwa 30 Minuten bis zur Sulzen-Alm. Mehr über die Wanderung zur Sulzen-Alm gibt es in unserem Blogbeitrag.

4. Vom Gasthof Kühle Rast zur Jausenstation Schwarzachtal

Ob Jung oder Alt, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Kinderwagen: Die kurze und leichte Wanderung zur urigen Jausenstation Schwarzachtal startet am Gasthof Kühle Rast in Gerlos Gmünd – am Eingang des Schwarzachtals. Auf einem breiten Wirtschaftsweg, der dort ausgeschildert ist, wanderst Du in Ruhe und ohne steile Steigungen etwa 50 Minuten gemütlich zur Schwarzachalm hinauf. Bis zur Hütte sind es nur 2,4 Kilometer – ein Katzensprung.

Direkt an Deiner Seite ist dabei die Schwarzach, der Fluß, der hinab durch das Schwarzachtal fließt. Das Rauschen der Schwarzach, das idyllische Seitental und das eine oder andere Murmeltier, das Du hier entdecken kannst, machen die Wanderung zu einem besonderen Erlebnis. Mehr über die Wanderung erfährst Du in unserem Blogbeitrag.

5. Zur Wimmertalalm oder zu Klammer’s Jausenhütte

Das Schwarzachtal ist nicht das einzige Seitental von Gerlos, das sich hervorragend für leichte Wanderungen eignet. Vom Wanderparkplatz am Eingang des Wimmertals, der sich gegenüber vom Kinderhotel Kröller in Gerlos Gmünd befindet (etwa Gerlos 21), startet Deine Wanderung ins herrliche Wimmertal. Zu Beginn (10 Minuten) musst Du kurz einen Anstieg durchhalten, der etwas anstrengender ist, danach geht es relativ flach ins Tal hinein.

Das wildromantische Tal ist an sonnigen Tagen besonders herrlich, da Du durchweg am Wimmertalbach entlang läufst. An der Wimmertalalm, die Du in 60 Minuten Gehzeit erreichst, fließt der Bach sehr flach. Hier haben besonders Kinder Spaß daran, mit dem kühlen Nass zu spielen.

Die Wimmertalalm: an sonnigen Tagen besonders herrlich

Kurz vor der Wimmertalalm befindet sich Klammer’s Jausenhütte. Auch diese Alm ist ein nettes Plätzchen, wo Du an schönen Tagen die Sonne genießen kannst.

Klammer's Jausenhütte im Wimmertal
Die „neue“ Klammer’s Jausenhütte im Wimmertal: Entspannung pur für Erwachsene im Hüttengarten (wenn es nicht regnet)

6. Zur Jörgleralm ins Schönachtal

Vom Wanderparkplatz im Schönachtal kannst Du in zirka 15 Minuten Gehzeit zur Jörgleralm ins Schönachtal wandern. Der Wanderparkplatz befindet sich kurz hinter Gerlos Nr. 242 – hinter dem Schönachhof/ Camping Gerlos. Du folgst den Wegweisern zirka 15 Minuten auf einer Schotterstraße, um zu der relativ neuen modernen und zugleich urigen Almhütte zu gelangen. Du kannst diese Wanderung auch an der Talstation der Isskogelbahn starten. Von dort brauchst Du etwa länger, etwa 30 bis 45 Minuten.

Modern und gemütlich: die Jörgleralm im Schönachtal
Wegbeschreibung zur Jörgleralm im Schönachtal

7. Von der Bergstation der Rosenalmbahn zur Kreuzwiesenalm

Auf dem gemütlichen Schmankerlweg von der Bergstation der Rosenalmbahn in Zell wanderst Du – den Wegweisern folgend – zur Kreuzwiesenalmhütte hinauf. Die Wanderung dauert 1 3/4 Stunden, wenn Du auf einem breiten Schotterweg (nicht Steig) wandern möchtest. Hierzu folgst Du dem Wegweiser mit dem Kinderwagen-Symbol. Die Aufstiegsvariante über den Steig dauert nur etwa eine Stunde.

Kreuzwiesenalm im Zillertal: bezeichnet sich selbst als Schmankerlhütte

8. Von der Staumauer des Durlaßbodenstausees zur Bärschlagalm

Von der Staumauer des Durlaßbodenstausees (Gerlos 353) gelangst Du in nur 40 Minuten Gehzeit (eine Richtung) auf einfachem und recht flachem Weg am See entlang zur urigen Bärschlagalm. Allerdings musst Du vom Parkplatz an der Staumauer einige Treppen entlang der Mauer aufsteigen bis Du die Wanderung oben am See starten kannst. Oben an der Staumauer ist der Weg ausgeschildert. An der Bärschlagalm hast Du einen wundervollen Ausblick auf den Durlaßbodenspeicher. Wenn Du die Treppen an der Staumauer nicht nehmen willst, fährst Du einfach bis zum Gasthof Finkau im Wildgerlostal, parkst dort Dein Auto und wanderst auf meist ebenem Weg zur Bärschlagalm hinüber.

Wunderbar urig: Die Bärschlagalm am Durlaßboden-Stausee

Die urige Almhütte besteht seit 1931 und ist seit mehreren Generationen im Familienbesitz. Im Sommer werden die Milchkühe, Jungtiere, Kälber, Ziegen, Pferde und Schweine auf die Alm getrieben. Ein Großteil der Milch wird zu Käse, Butter und Buttermilch verarbeitet.

9. Vom Gasthof Finkau zur Trisslalm

Sie ist eine der urigsten Almen im Zillertal und seit über 100 Jahren im Familienbesitz: Annelies und Hansjörg Eberharter sind Herz und Seele der Alm. Sie bewirtschaften die Trisslalm mit ihren Kühen im Sommer – und das zusammen schon seit etwa 30 Jahren.

Die Wanderung zur Trisslalm ist einfach und eignet sich besonders für Familien mit Kindern oder Kinderwagen sowie für alle, die nicht mehr so weite Wege gehen können. Ein bisschen Durchhaltevermögen solltest Du bei aller Kürze trotzdem mitbringen, denn Du überwindest etwa 160 Höhenmeter auf einem kurzen Weg von ungefähr 2 Kilometern. Unterwegs kommst Du an einem besonderen Naturschauspiel vorbei: der Leitenkammerklamm. Die Wanderung dauert etwa 30 bis 45 Minuten (eine Richtung). Mehr über die Trisslalm erfährst Du in unserem Blogbeitrag.

10. Vom Gasthof Wasserfall zum Stillupperhaus

Bei dieser Wanderung kannst Du ein ganzes Stück herrlich am Stilluppspeicher entlang wandern und Deinen Blick auf den See schweifen lassen – das alles auf einem relativ flachem Weg. Das macht den Reiz dieser Wanderung aus.

Der Stilluppspeicher im Zillertal

Vom Alpengasthaus Wasserfall am Stilluppstausee wanderst Du zunächst eine Weile am Ufer des Stausees entlang und gelangst anschließend auf einer wenig befahrenen Teerstraße zum Stillupperhaus. Die etwa 60 Minuten andauernde Wanderung ist auch mit dem Kinderwagen möglich. Zum Alpengasthaus Wasserfall fährst Du über eine Mautstraße von Mayrhofen mit dem eigenen Pkw hinauf. Alternativ kannst Du von der Bushaltestelle am „Gasthof Brücke“ in Mayrhofen mit einem kleinen Wanderbus die schmale Mautstraße hinauf fahren. Hier gelangst Du zum Fahrplan.

Stillupperhaus im Stillupptal: Große Sonnenterrasse, Kinderspielplatz und herrlicher Blick auf den Gletscher im Stillupptal

Zusatztipp: Neue und Alte Kotahornalm mit Gerlossteinalm

Weil uns nach 10 leichten Wanderungen zu Zillertaler Almhütten noch diese tolle Wanderung eingefallen ist, müssen wir sie unbedingt ergänzen. Von der Bergstation der Gerlossteinbahn gelangst Du auf einer Schotterstraße in nur 25 Minuten zur Neuen Kotahorn Alm und in 45 Minuten zur urigen Alten Kotahorn Alm.

Alte Kotahornalm im Zillertral

Die Wanderung ist herrlich, wenn Du es gemütlich haben willst und gleich mehrfach einkehren möchtest. Auf dem Rückweg zur Gerlossteinbahn kannst Du sogar noch ein drittes Mal einkehren – in der Gerlossteinalm. Sie befindet sich nur fünf Gehminuten von der Bergstation der Gerlossteinbahn entfern und bietet einen herrlichen Blick auf die Gerlossteinwand.

Die Gerlossteinalm: nur fünf Gehminuten von der Bergstation der Gerlossteinbahn entfernt

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