Foto von Torgelow

Radfernweg Berlin-Usedom: Etappe 3 von Nechlin nach Ueckermünde

Ihr möchtet unsere fünftägige Tour von Berlin nach Usedom fahren? Dann rechnet am dritten Tag mit müden Beinen. Gut, dass die dritte Etappe nur 61 Kilometer lang ist, viele Pausen bietet und viel Abwechslung bringt.

Radwege mit Bussen und Zuckersand

Langweilig wird es auf unserer dritten Tour nicht: Abwechslung gibt es in jeder Hinsicht – auf den Wegen und in den Orten. Wir fahren gute Teerwege zwischen Nieden und Schmarsow, auf denen uns plötzlich Busse entgegen kommen. Und wir fahren schlechte Wege: Zwischen Schmarsow und Rollwitz kämpfen wir uns durch den Zuckersand entlang durch die Felder.

Foto vom Radfernweg Usedom zwischen Schmarsow und Rollwitz
Der Radfernweg macht uns zu schaffen: Zuckersand zwischen Schmarsow und Rollwitz

Naiv wie wir vor dem Start unserer Tour waren, haben wir an einen komplett ausgebauten Radfernweg gedacht. Der Zahn wurde uns schnell gezogen. 😉 Verlasst Euch deshalb nicht auf Top-Wege und rüstet Euch entsprechend aus.

Von Ort zu Ort

Abwechslung bieten uns auch die vielen Orte: Mit Pasewalk, Torgelow und Eggesin ist die dritte Etappe belebter als unsere zweite Tour von Görlsdorf nach Nechlin.

Fachwerk und Stadtmauer in Pasewalk

Nach nur 9 Kilometer erreichen wir Pasewalk. Gleich auf der linken Seite lockt uns eine kleine grüne Fläche an, hinter der die Stadtmauer zum Vorschein kommt. Hier solltet Ihr unbedingt halten und vor allem bei sonnigem Wetter das Pasewalker Museum bestaunen – ein strahlend gelbes Fachwerkhaus mit braunen Balken. Wir genießen die schöne Kulisse und nutzen die Gelegenheit, um unsere Getränke am naheliegenden Supermarkt aufzufüllen.

Foto vom Museum in Pasewalk
Ein malerischer Blick: Das Museum in Pasewalk an der Stadtmauer

Auf zum Wasserwanderrastplatz

Nach zirka 15 Kilometern habt Ihr Euch hier eine erste kleine Pause verdient. Vom Museum in Pasewalk folgen wir dem Schild zum Wasserwanderrastplatz direkt an der Uecker. Dort genießen wir die schöne Landschaft und beobachten die Enten. Wenn Ihr Euch in Pasewalk im Supermarkt kühle Getränke und einen Snack holt, könnt Ihr sie hier wunderbar genießen.

Lasst Ihr den Wasserwanderrastplatz aus, kommt über viele Kilometer keine gute Gelegenheit mehr für eine Pause in besonders schöner Umgebung. Bis Torgelow ist der Radweg sehr eintönig. Zwar fahren wir hinter Viereck durch den Wald, danach geht es aber Kilometer über Kilometer am Waldrand entlang, das zu einem Militärgebiet gehört.

Bild vom Wasserwanderrastplatz in Pasewalk
Wasserwanderrastplatz in Pasewalk: Hier könnt Ihr eine kurze Pause mit selbst mitgebrachten Snacks einlegen

Mittagspause bei Joe’s Burger

Nach 34 Kilometern erreichen wir Torgelow. Es ist Halbzeit und wir schauen uns im Zentrum nach einem Restaurant um, ohne eins zu finden. Deshalb fahren wir wieder zur Kreuzung zurück, über die wir in den Ort gekommen sind. Unser Mittagsziel heißt Joe’s Burger.

Foto von Joe's Burger in Torgelow
Joe’s Burger in Torgelow: Lecker und preisgünstig. Ideal für Radler auf dem Radfernweg von Berlin nach Usedom

Wenn Ihr dort ebenfalls hinfahren möchtet, gebt ruhig die Adresse in Google Maps ein. An der Kreuzung fahrt Ihr geradeaus in die Friedrichstraße, dann nach links in die Eggesiner Straße und schließlich rechts in die Mozartstraße. Der kleine Umweg von 2 Kilometern lohnt sich für Euch: Frisch gemachte preisgünstige Burger erfreuen Euer Radlerherz und im Sommer könnt Ihr draußen sitzen. So habt Ihr auch gleich die Räder im Blick.

Foto vom Hamburger bei Joe's Burger in Torgelow
Lecker und preisgünstig: Hamburger bei Joe’s Burger in Torgelow

Kleiner Hafen in Eggesin

Von Torgelow fahren wir weiter über den Ortsteil Hölländerei und können noch einmal frische Landluft schnuppern. Über Felder geht es an Pferdekoppeln vorbei, wo wir ein kleines Fohlen beobachten. Nach Eggesin sind es nur 9 Kilometer. Kein Grund nicht schon wieder Pause zu machen: Wir halten am Hafenwasserwanderrastplatz an, der am Ortseingang ausgeschildert ist. Ein kühles Radler, kleine Snacks und Eis könnt Ihr dort in gemütlicher Atmosphäre genießen – direkt am kleinen Hafen von Eggesin.

Foto vom Wasserwanderrastplatz in Eggesin
Ein kühles Radler am Hafen in Eggesin: Pause am Wasserwanderrastplatz

Ueckermünde: Eine malerisch schöne Stadt

Der Schlussspurt nach Ueckermünde ist kurz. Bei Kilometer 55 erreichen wir die Altstadt und den malerischen Hafen. Wir fahren etwas durch den Ort und bestaunen die kleinen Gassen und die Fachwerkhäuser rund um den Marktplatz.

Foto von der Altstadt Ueckermünde
Eine malerische Altstadt mit Fachwerkhäusern: Ueckermünde ist ein schönes Ziel für eine Übernachtung auf dem Radfernweg nach Usedom

Abendessen in der Strandhalle in Ueckermünde

Da wir schon einmal mit dem Auto in Ueckermünde waren, wissen wir genau, wo es gut schmeckt: Deshalb verlassen wir die Altstadt auf dem Radweg zum Haff und setzen uns auf die Terrasse des Restaurants Strandhalle.

Foto vom Restaurant Strandidyll in Ueckermünde
Blick auf das Haff und hervorragendes Essen: Das bietet das Restaurant Strandhalle in Ueckermuende

Auf der Terrasse der Stranhalle haben wir echtes See-Feeling und können den Abend direkt am Strand zu Ende gehen lassen. Wie beim letzten Mal ist die Bedienung sehr freundlich und unsere Scholle hervorragend. Wir können Euch das Restaurant Strandhalle wirklich empfehlen.

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Das Auge isst mit: Im Restaurant Strandhalle in Ueckermünde schmeckt das Essen nicht nur gut. Es sieht auch gut aus.
Blick vom Strandidyll auf das Haff: Schnell noch Abendessen bevor der Regen kommt
Blick vom Restaurant Strandhalle auf das Haff: Schnell noch Abendessen bevor der Regen kommt

Pension Peters: Die gemütliche Familienpension

Nachdem wir bereits in einem Forsthaus und einer Brennerei übernachtet haben, sind wir heute in einer kleinen Familienpension untergebracht. Die Pension Peters ist keine 100 Meter vom Strandidyll am Haff entfernt. Unser Zimmer sind freundlich und das Bad sehr sauber.

Bild vom Zimmer der Pension Peters in Ueckermünde
Gemütlich und günstig: Die Familienpension Peters direkt am Haff in Ueckermünde

Wir fühlen uns in dieser günstigen Familienpension sehr wohl. Sie wird seit Generationen von der Familie betrieben und bietet uns am nächsten Morgen ein ordentliches Frühstück. Unsere Räder können wir unter einer Überdachung auf dem Hof abstellen. Auch wenn mehrere Anwohner hier Zutritt haben, sind die Sorgen um unsere Simplon-Räder nicht allzu groß. Sie stehen direkt vor unserem Zimmer. Sofern Ihr auf einen abschließbaren Fahrradraum verzichten könnt, wird es Euch in der Pension Peters bestimmt gefallen.

Am Abend sind wir geschafft und froh, uns ausruhen zu können. Denn schon am nächsten Tag wird es mit einer langen Tour weiter gehen – von Ueckermünde nach Stolpe auf Usedom.

Ihr seid den Radfernweg von Berlin nach Usedom schon gefahren? Wir freuen uns über Eure Kommentare und Berichte rund um den Radfernweg.

Von Berlin nach Usedom mit dem Rad: Etappe 4

Radfernweg Berlin-Usedom: Etappe 4 von Ueckermünde nach Stolpe

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